dopper - die Flasche mit dem besonderen Dreh (04-2014)


Als ich vor einiger Zeit zu einem Messebesuch in Holland aufhielt, fiel mir die Kunststoffflasche aus dem Hause dopper auf.
Neben dem besonderen Konzept vertritt dopper auch eine eigene Nachhaltigkeits-Philosophie, die mich als bekennenden Leitungswassertrinker bestätigt – kurz gesagt:
Trinke Leitungswasser und vermeide somit den Verpackungsmüll der Mineralwasser-Industrie und spare obendrein noch Geld!
Mit 500ml Fassungsvermögen, einem Gewicht von 94g und einem Preis von € 12,50 steht sie deutlich besser wie ihre Mitbewerber aus Aluminium dar, noch dazu kein Ärger mit Beulen oder sich lösenden Beschichtungen!
Das wirklich besondere ist aber die Deckellösung:
Sie hat einen normalen Trinkverschluss zum Aufschrauben und einen zweiten größeren, der als Becher umfunktioniert werden kann!
Hierdurch resultiert ein weiterer Vorteil, denn die Flasche ist durch die große Öffnung prima zu reinigen, lüften und abzutrocknen, bietet die Möglichkeit im Sommer sämtliche „kühlschranküblichen“ Eiswürfel mit ins Getränk geben zu können und obendrein (so man einmal Trinkwasser übrig haben sollte) können Besteck, kleine Behälter, etc. mit hinein getan werden womit sie zum „Outdoor-Klein-Geschirr-Spüler“ wird. App. spülmaschienenfest bis 65°C sind sie auch!
Es gibt sie in weiß, rosa, rot, grün und blau und als 800ml-Version auch in Edelstahl (€ 28,50).

Fazit: Alles in allem ein sowas von gelungenem Produkt, dass ich es in mein Produkt-Portfolio aufgenommen habe und ab sofort auf den von mir besuchten Events feil biete ;-)
...und wer nicht so lange warten mag, findet sie auch beim Amazon

Spikes (01-2014)

Im Dezember gab es beim Aldi-Nord Spikes für nicht einmal 4 € im Angebot.
In Vorbereitung auf Walkin' in a Winter Wonderland GC4Q3V5 kauften wir uns einige Paare dieser günstigen Varianten, um sie zukünftig immer und überall des Winters griffbereit zu haben. Und richtig, am 21.12. waren 14km der 15km unserer Strecke vereist und wir konnten die Spikes auf Herz und Nieren testen.


Konstruktionsbedingt fehlen Spikes im Fersenbereich, was sich beim Wandern allerdings nicht als so großen Nachteil erwies wie befürchtet. Dafür war es egal wie herum sie auf die Schuhe aufgezogen werden (Bild 1 vs. Bild2&3). Allerdings zeigten sich auch die Nachteile einer so günstigen Konstruktion, das weiche Gummi verliert gerne einzelne Spikes (Bild 2).
Teilweise bricht auch der Kunststoff der Spikes (Bild 4) … Da allerdings viele Artikel von Discountern in Massen unter das Volk gebracht werden, hat man gute Chancen die verlorenen Spikes irgendwo auf einem Trail wiederzufinden – so ist es uns ergangen, als wir Tage nach dem o.g. Event nochmals zum Logbuchtausch aufbrachen. Nach dieser Tour konnten wir die verlorenen Spikes wieder ergänzen ;-)

Fazit: Auch bei Spikes gilt, wer wenig investiert, bekommt eine einfachere Qualität – dies reicht für einen Einmaleinsatz. Wer aber berufsbedingt die Spikes tagtäglich benötigt, der sollte sich mal die hochwertigen Qualitäten anschauen.

Anti-Bottle von vapur (01-2014)

Seit geraumer Zeit zählt die Anti-Bottle von vapur zu meinem Outdoor-Gepäck. Nun ist es mal Zeit für ein Resümee:

Anti-Bottle Anti-Bottle Anti-Bottle Anti-Bottle
Der Name ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig aber sagt einiges über die Zielgruppe aus, denn mit 38g bei 1l Volumen wiegt sie 107g weniger oder nur 26,2% der Aluflaschen (145g) des Marktführers für Outdoor-Trinkflaschen. Auch ist sie nochmals deutlich leichter als eine normale PET-Flasche (86g), also ideal für Gewichtsfetischisten.
Nun ist die Verwendung von einem flexiblen Kunststoffmaterial für den Transport von Wasser nicht neu. Neu aber ist der Aufbau, denn vapur hat der Anti-Bottle einen Boden spendiert, so kann sie entgegen der Trinkblasen auf dem Markt auch hingestellt werden.
Das flexible Material hat auch noch weitere Vorteile, so kann die Anti-Bottle im Winter auch wenn sie durchfriert nicht platzen, sie übersteht auch problemlos einen Sturz aus 8m Höhe auf Beton und das Material ist fest genug sie wie eine normale Flasche egal wieviel Flüssigkeit noch drin ist, zu halten und zu trinken. Auch konnte auf die aufwendige Entwicklung einer Belüftung für den Verschluss verzichtet werden und in einen Bügelkarabiner zum Anhängen an D-Ringe, Gurte etc. investiert werden.
App. Verschluss, die Öffnung ist groß genug für eine normale Reinigungsbürste und es passen des Sommers auch Eiswürfel hindurch. Ein weiterer Vorteil; das durchsichtige Material, so kann man nach dem Befüllen sehen wer oder was sich im Wasser rumtreibt.
Und schließlich das Volumen, 1l im befüllten Zustand, je mehr abgetrunken wird, umso geringer der benötigte Platz, bis zum leeren Zustand wo sich die Anti-Bottle schlussendlich aufwickeln und in den Karabiner stecken lässt.

Fazit: Eine ideale Trinkflasche für alle die auf Gewicht und Funktionalität und/oder einen flexiblen Outdoor-Einsatz auch im Winter setzen. Mit € 18,95 ein üblicher Preis für dieses Volumen. Zu finden beim Taschenlampen-Papst.

Magellan eXplorist GC (02-2013)

Nach einer längeren Schaffenspause hat Magellan ein Softwareupdate 2.15 für den eXplosist GC herausgegeben.
Ich hatte natürlich nichts eiligeres zu tun, wie damit loszuziehen - hier die ersten Eindrücke:
neues Haupmenü Abschalten WAAS/EGNOS Auswahl verschiedene Karten Rasterkarte links und Vectorkarte rechts
Das Hauptmenü schaut anders, logischer und nicht so verspielt aus.
Die Awards können ausgeschaltet werden
Ebenso WAAS/EGNOS
Und vor allem können seit dieser Version 2.13 nun auch Raster- und Vectorkarten anzeigt werden!
Dies wurde ja schon seit Markteinführung gefordert und nun endlich umgesetzt!
Fazit: Nun stellt der eXplorist GC mit seinen € 149,- wieder eine echte Alternative dar!

AccuTuner für Garmin Oregon 6xx (12-2013)

Bei der neuen Oregon-Serie 6xx hat sich Garmin endlich einem lange gefordertem Wunsch gebeugt:
Nämlich die Akkus im GPS laden zu können, wenn dieses via miniUSB-Kabel mit PC oder USB-Lader angeschlossen ist.
In der Vergangenheit wurde dagegen immer mit dem Problem argumentiert, was passiert, wenn der User nun keine Akkus sondern Batterien eingelegt hat und diese lädt ... was ja bekanntlich unschöne Folgen haben kann.
Nun hat Garmin dieses Dilemma mit einem eleganten Kniff gelöst:
Neben dem microSD-Karten-Fach wurde ein Taster eingebaut, der mit einem speziellem Akku-Pack (z.B. im Lieferumfang der Oregon 650) betätigt wird und so dem Oregon 6xx signalisiert: Hier sind Akkus eingelegt, die mittels USB-Anschluß geladen werden dürfen.
Das der User vielleicht schon Akkus hat, die er weiter verwenden möchte oder nicht extra neue Akku-Packs kaufen mag wurde hier nicht berücksichtigt.

AccuTunerOregon6xxTaste AccuTunerOregon6xxTuner AccuTunerOregon6xxInstalliert AccuTunerOregon6xxLädt

Und hier kommt der AccuTuner (den es bereits in glow gegen den Verlust des Nachts gibt) vom cacher center ins Spiel!
Installiert über dem Taster kann man so wieder seine lieb gewonnenen Akkus nutzen und im Oregon laden ;-)

AccuTunerModifiziertMitKuli AccuTunerModifiziertMitKuliAusgebaut

...und für die Bastler unter den Geocachern noch eine kleine Modifikation, die das Problem mit dem vergessenen Stiften minimiert!

Fazit: eine geniale Idee für kleines Geld!

Garmin BirdsEye (10-2012)

Garmin BirdsEye Topo2010 Garmin BirdsEye solo Garmin BirdsEye beide Garmin BirdsEye Beispiel
…ja da war doch mal was…
Angekündigt, released und bei den Cachern (oder zumindest bei mir) nicht angekommen oder ganz schnell in Vergessenheit geraten?
Warum?
Weil es was kostet?
Nun, ich habe mal ein 5.000 km² Abo ausprobiert, mit überraschendem Ausgang.
So habe ich als erstes, dem Namen nach Satelliten-Bilder erwartet, aber eine Rasterkarte auf Basis der Vermessungsämter bekommen. Gut und schön, so dachte ich, kann ich mir ja auch selbst als Rasterkarte bzw. CustomMaps erstellen.
Beim Wandern habe ich dann aber feststellen müssen, dass die Rasterkarte ein lange gefordertes und vom Garmin(Magellan kanns) nicht geliefertes Feature unterstützt!
Nämlich, wie in den ScreenShots zu sehen, das durchsichtige Darstellen der Vektorkarte und der BirdsEye-Rasterkarte!!! So kann ich auf einem Blick die Informationen aus zwei unterschiedlichen Kartenquellen sehen ohne lange zwischen den verschiedenen Karten hin- und herzuswitchen!
Die Beispiel-Screens sind im Harz geschossen worden mit einer Topo2010 im Hintergrund. Wenn ordentlich rangezoomt wird erkennt man die dann pixeligen Informationen der BirdsEye und feinen Linien der Vektorkarte – interessant finde ich die teilweise sehr unterschiedlich verlaufenden Höhenlinien (klar ist abhängig von den verwendeten Höhenmodellen).
Fazit: Für knapp € 20,- bekommt man 5.000 km², also ein Gebiet von 70 x 71 km, was in etwa dem Harz samt Vorland entspricht. Speicherauslastung bei 325MB, passt sogar auf einen Colorado, aber eben nur auf ein (und registriertes) Gerät.