Der Lavendel-Coup (08-2015)


Für Euch gelesen:
Heute mal kein Werk, das Geocaching zum Thema hat, sondern von einer Geocacherin geschrieben wurde!
Die hübsche wie intelligente Molly Preston ist im schönen Südfrankreich eingesetzt, um bei der Aufklärung eines Wirtschaftsverbrechens zu ermitteln. Bei ihrer Arbeit in einer Kapelle entdeckt sie mysteriöse Zeichen. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse und eine spannende Schnitzeljagd in der Provence beginnt....
Packend und fesselnd erzählt Carine Bernard aka austriaka in ihrem Erstlingswerk einen Fall von Molly Preston.

Bemerkenswert auch der Hintergrund, wie es überhaupt zu diesem Roman kam:
Vorangegangen ist ihm eine Serie von Geocaches (GC2MXP0, GC2QQKF, GC2VT2Q und GC369VF gelistet auf www.geocaching.com), in der die Cacher vielfältige Fälle um und mit dem Charakter Molly Preston zu lösen haben. Motiviert durch die zahlreichen positiven Logs bei diesen Molly Preston Caches hat sich Carine Bernard an das Schreiben dieses Kriminalromans um ihren fiktiven Charakter gewagt...herausgekommen ist ein Werk, an dem sich so manch ein professioneller Schriftsteller ein Beispiel nehmen kann!

Fazit: Ein Muß für die Freunde guter Kriminalromane und Fans der Molly Preston Cacheserie! Bei Amazon als kindledition für € 4,99

GARMIN tempe (07-2015)

    

Seit gut drei Jahren habe ich nun schon Garmins tempe im Einsatz - Zeit für eine Langzeit-Review:
Nach der Geocaching-Spielerei chirp nun im gleichen Gehäuse einen Temperatursensor, der mit zugehörigem Clip an bis zu 25mm breites Gurtband oder 3mm durchmessende Reepschnur befestigt werden kann. Seither durften alle Geräte mit ANT-Schnittstelle ab Dakota aufwärts die Temperatur anzeigen. Das richtige Spielzeug für einen Informationsmessie wie mich ;-)
Nun gut, aber was bringt er im Einsatz an wirklichen Vorteilen?
- Die Temperatur habe ich schon zu Beginn meiner Trekkingkarriere lange vorm GPS mittels einem kleinen Kunststoffthermometer, welches unwesentlich größer war, abgelesen.
- Später dann durch die Funktionsuhr, einfach sieben Grad von der am Handgelenk gemessenen Temperatur abziehen und schon hatte ich die Umgebungstemperatur.
- Dann will der tempe komplett durchgewärmt/-gekühlt werden bis er die richtige Temperatur anzeigt...spontane Messungen sehen also anders aus.
So recht wollte sich mit der Nutzen nicht offenbaren...bis, ja bis mal wieder der drahtlose Temperatursensor der Wetterstation daheim ausfiel! Klar doch, platziert auf dem Balkon kann ich jetzt morgens gleich nach dem Aufstehen auf der fenix die Außentemperatur checken! Na, das sind doch Möglichkeiten, so ist nun die Temperaturüberwachung der Gefriertruhe und des Kühlschrankes im Wohnwagen während der Fahrt möglich ;-)
Die Reichweite beträgt trotz zweier Wände immer noch gute 4m!
Ja, und nach drei Jahren läuft er immer noch mit der ersten Batterie!
Nun habe ich mehrere tempe im Einsatz, allerdings lese ich die lieber mit dem Smartphone aus, da dies gleich beide tempe anzeigt, die Garmins müssen sich leider immer neu Koppeln...!

Fazit: Für € 29,90 eine weitere Möglichkeit noch mehr Daten zu sammeln!

fenix HL10 (07-2015)

 
Wie Ihr wisst liebe ich ja kleine, leichte und leistungsstarke Ausrüstung:
So bin ich seit geraumer Zeit mit dem Leichtgewicht HL10 aus dem Hause fenix unterwegs.
Das besondere ist bei dem Hybrid-Typ, dass ich sie als Stirnlampe, aber auch als Handlampe nutzen kann.
Als letztere kann sie auch einfach hingestellt oder gelegt werden, ohne das sie wegrollt.
Als Stirnlampe kann sie durch die Klammerlösung stufenlos je nach größe des Trägers und gewünschtem Abstrahlwinkel verstellt werden.
Die HL10 bringt gerade mal 18g, mit dem obligatorischen AAA-Akku 30g und mit dem Stirnband 58g auf die Waage.
Sie hat drei Helligkeitsstufen und soll lt. fenix eine Leuchtdauer von 27 Stunden bei 3 Lumen, 2:45 Stunden bei 27 und 50 Minuten bei 70 Lumen haben.
...wir kennen das ja alle von den Autos - keins erreicht die Herstellerangaben, liegen lt. ADAC teilweise mit dem doppelten Verbrauch drüber. Nicht so die HL10! Hier passt zwar die Herstellerangabe auch nicht, denn sie leuchtet länger! Und das deutlich!
Ich habe sie mit einem Akku des Typs eneloop von 800mAh über 5 Stunden auf mittlerer Leuchtstufe betrieben! Die Lichtausbeute ist zum Ende zwar deutlich schwächer in der Richtung der kleinen-3-Lumen-Stufe, reicht aber noch aus, um nicht über die eigenen Füße zu stolpern.
Das langsam an Leuchtkraft verlierende Licht empfinde ich als besonderen Vorteil: So wird es immer schwächer aber verursacht mir keinen Stress indem es hektisch anfängt zu blinken, um mir mitzuteilen, dass ich in den nächsten x Minuten im Dunklen stehe - so finde ich im Zweifelsfall immernoch mit dem Restlicht aus dem Wald!

Fazit: Für € 29,90 ist die HL10 ein Lämpchen für immer-dabei-zu-haben!

Junges Wandern (03-2015)


Für Euch gelesen:
Anfang des Jahres flatterte mir ein Buch der Deutschen Wanderjugend ins Haus.
Wie viele aus ihrer Jugend oder von ihren Kindern wissen, ist es oft schwierig die lieben Kleinen von den digitalen Medien raus in die Natur zu bewegen...
Die Wanderjugend hat sich dieser Thematik angenommen und einen Leitfaden entwickelt, der sich an alle richtet, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben und ihnen das Draußen-Sein näher bringen wollen.

Klar und verständlich geschrieben bekommt auch der nicht Wander-erfahrene Leser vermittelt auf was er alles Acht geben muss und was es alles an Möglichkeiten gibt das Draußen-Sein für die jungen Menschen mit kleinen und großen Abenteuern zu würzen.

Fazit: Für € 7,90 ein Muss für alle, die Jungendliche fürs Wandern begeistern wollen!

Cache-Kids - Rettet Pfotenglück (06-2015)


Für Euch gelesen:
In ihrem neuen Werk zum Thema Geocaching erzählen Ramona Jakob & Heidemarie Brosche die Geschichte um Anna aus Berlin und ihren neuen Freunde Max und Simon, die in den Ferien an einem Geocaching-Wettbewerb teilnehmen und dabei spannende Abenteuer erleben.
Nachvollziehbare Rätzel, hintergeschaltete Homepage : www.cache-kids.de und jugendgerechter Erzählstiel aus zwei Perspektiven lassen das Buch zu einem Lesespaß werden.
Hoffentlich der Auftakt zu einer ganzen Serie!

Fazit: Absolut empfehlenswert! (Cache-Kids - Rettet Pfotenglück, moses Verlag, ISBN 978-3-89777-772-9, € 9,95)

SmallFoot Schneeschuhe (02-2015)

Einige meiner werten Leser haben meine Berichte über das Schneeschuhwandern in den sozialen Netzwerken verfolgt – Grund genug nun einen ausführlicheren Test zu schreiben:
Gute eineinhalb Jahre mussten meine Mitbringsel von der OutDoor-Messe in Friedrichshafen warten, bis sie endlich zum Einsatz kommen konnten…irgendwie wollte es mit der Zeit und dem Schnee nicht so recht klappen …bis jetzt!
Grundlegend neu für Schneeschuhe ist die von SmallFoot angewandte Technik, des Aufblasens und damit sind sie etwas breiter wie die meisten Mitbewerber. Beim Wandern machte sich das bei uns aber nicht bemerkbar!
Normalerweise sind Schneeschuhe je nach Gewicht und Gepäck des Wanderers und der damit verbundenen Wahl der Größe sperrig bis sehr sperrig – und gerade beim Nichtgebrauch wie Abstieg via Snowboard, Ski, Gleitschirm, etc. … so was von im Wege!
Die SmallFoot hingegen können wieder zusammengepackt werden und sind so kaum größer als eine handelsübliche 1,5l Flasche.
Vom Gewicht her wiegt das komplette Paar (erste Generation anno 2013!) 1736g, hiervon entfallen 94g auf die Luftpumpe, 106g je Harscheisen und 94g je Transportbeutel. Verzichtet der Gewichtsfetischist also auf die Beutel und Pumpe sind es sogar nur 1454g, womit sie ganz vorn bei den Leichtgewichten mitspielen!
Vom Handling ist es natürlich gewöhnungsbedürftig des Winters auf dem Schneefeld mit einer kleinen Luftpumpe zu hantieren - bringt aber den Vorteil des Aufwärmens vor der Schneeschuhtour! Wir haben jeweils 5 Minuten pro Schuh benötigt, um ihn entsprechend fest aufzupumpen – hier sehe ich auch noch mal Verbesserungsbedarf und werde nach einer CO2-Pumpe mit Manometer Ausschau halten ;-)
Begeistert bin ich von der stufenlos anpassbaren Bindung mit der sich entgegen der Prospektangabe auch noch Schuhe Größe 35 problemlos fixieren lassen, auch ist es recht egal welche Art Schuh benutzt wird, vom Langlaufschuh, über einfachen Wanderschuh bis hin zu Reit- und Springerstiefel sitzt alles bombenfest!

Als ein weiteres Highlight empfinde ich die anklettbaren Harscheisen (für schweres Gelände gibt es optional auch Eisen für die Ferse!) – abgenommen und mit einer einfachen Reepschnur oder Gurtband (ca. 1m Länge) versehen, kann ich sie direkt unter dem Stiefel fixieren und habe so leichte Grödel.

Fazit: Die SmallFoot sind ein innovatives Produkt, dessen Entwicklung ich weiter verfolgen werde. Mit einem Preis von € 199,- sind sie zwar nicht günstig, liegen aber im unteren Drittel der Schneeschuhpreisskala!