Von Clips, Magneten und Lampen

Ihr kennt das ja sicher auch, wie der Volksmund zu sagen pflegt "man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht"
Das ist mir gerade so ergangen mit den Clips von Taschenlampen...

Komisch eigentlich, da einen die Clips an Stiften das ganze Leben schon begleiten und man die auch immer in Hemd oder Beintaschen, gerade als Geocacher, dabei hat.
Auch sind sie seit vielen, vielen Jahren bei den alten kleinen MagLites als Zubehör dabei ... nur haben die irgendwie nie Verwendung bei mir gefunden ...
Die Taschenlampe war entweder im Einsatz in der Hand, auf dem Schulterträger des Rucksacks oder gut verstaut - ein Dazwischen gab es nie...
Erst letztes Jahr mit den bereits in den Tests vorgestellten Baton II und Perun mini mit den beidseitig nutzbaren Clips kam mir der Gedanke, das ich die Lampen damit auch im Zelt und an den Reepschnüren im Cachemobil aufhängen könnte ...
Und endlich kann ich bei meinen alten Micro- und Mini-MagLites den Lampenkopf als Fuß für die ausgelobte Kerzenfunktion mittels Clip sichern ;-)
... komisch, der Clip = eine völlig von mir übersehene Möglichkeit!

Und zu noch einer naheliegenden Idee haben mich die beiden kleinen Olights inspiriert:
Ich hatte noch einen ganzen Schwung 4x5x2mm messender Magneten, die da so rumlagen.
Warum also nicht diese Magneten aneinander reihen, auf den inzwischen obligatorischen TaschelampenClip magneten und mit einem Schrumpf- oder Silikonschlauch sichern?
Gedacht, getan!

Ja, und nun können sämtliche Lampen meiner sprunghaft gewachsenen Lampensammlung auch an alle magnetischen Flächen unserer Cachmobile, des mobilen HQ und und und magnetet werden.
Smart und simpel ... hätte ich schon früher drauf kommen können....
So spare ich mir sogar den Magneten in der CGA ;-)

Die Sektkorken-Laterne/Diffuser 2.0

Letztes Jahr hatte ich hier und im Social Media einige Basteleien mit Sektkorken unter dem Tag #EinfälleStattAbfälle vorgestellt.
Nun hat dieser Diffusor bzw. Laterne für Lampen mit einem Durchmesser von bis zu 16mm ein Update erfahren:

- Ich habe den Korken so abgeschnitten, das ich ihn über die Lampe schieben und mit dem Clip arritieren kann.
- Dann hab ich den Korken in einem Winkel von ca. 45° eingeschnitten, um den blechernen Reflektor einschieben zu können und so vom rundherum Strahlen auf eine Richtung zu begrenzen.
- Und schließlich ist ein Drahtbügel hinzu gekommen. In dieser abgewinkelten Form kann die Taschenlampe als Laterne nicht nur aufgehangen sondern auch nach belieben fest geklemmt werden.

Ganz einig bin ich mir mit dem Winkel des Bügeln noch nicht aber so habe ich nochmal Material gespart und kann diese Laterne/Diffuser immer mit dabei haben ;-)

* Die Laterne passt gut auf die E01 vom Fenix(mein Test), die P2 vom LED Lenser, die i3T EOS von Olight(mein Test), die i1R2 EOS von Olight(mein Test) oder die K01 von Nextorch.

Der ultraleichte Brustgurt

Seit vielen, vielen Jahren, noch lange vor dem Ultraleicht-Boom, nutze ich die Packbeutel meiner Schlafsäcke als Gipfelrucksack oder einfach so, wenn nur wenig Material mit auf Tour kommt.
Dies ist jetzt im Winter oft der Fall, da lediglich etwas Verpflegung, Spikes und Isolierkissen auf den Buckel kommen, da der Rest ja eh angezogen ist.
Nun bin ich bekanntlich mit dem neuen und schweren Montana700i unterwegs und habe den Brustgurt meiner Rucksäcke zum Materialtransport bzw. Befestigen des Garmins schätzen gelernt.
Dummerweise sind weder meine winters gern genutzten Packbeutel noch die Leichtrucksäcke mit einem solchen Gurt ausgestattet .... es musste also eine Lösung her!
Und die sieht so aus:

Zwei Dreistegschnallen auf die Gurtbänder gefädelt, auf 60cm Reepschnur ein paar Schlaufen geknotet, Tanka zur Längenverstellung aufgezogen, zwei kleine Karabiner von Handschuhen für's komfortabele Ein- und Aushängen an die Enden festgeknotet und fertig!
Smart und simpel - so kann es gehen ;-) 

Der Sektkorken - Laterne und Diffuser für kleine Lampen

Der Sektkorken aus Plastik

Als Zeltlaterne und Diffuser mit einer kleinen Taschenlampe


Und so wird's gemacht:
Deckelchen abnehmen, 2 Löcher für die Schnur bohren und diese durchfädeln, die Hutmutter als Reflektor ins Deckelchen drücken, den Rand des Sektkorkens abschneiden, Deckelchen wieder hinein drücken und nun den Boden passend für die Lampe abschneiden.
Das ist vielleicht der kniffeligste Teil, weil das in dünnen Scheibchen passsieren muß, um den passenden Durchmesser für die Lampe zu bekommen - fertig ;-)

Benötigtes Material:
Sektkorken, Hutmutter, Schnur, ggf. Bohrer, Messer und natürlich eine Taschenlampe mit einem Durchmesser von 14 bis 16mm, wie die E01 vom Fenix(mein Test), die P2 vom LED Lenser, die i3T EOS von Olight(mein Test), die 1R2 EOS von Olight(mein Test) oder die K01 von Nextorch.

Das Stirnband für Kopflampen - mit Kordel und BH-Verlängerung

Neulich hatte ich ja auf meinem Test-Blog über die Perun mini und den Klettpatch mit dem man sie an das optionale Stirnband befestigen kann, berichtet.
Eine eigenwillige Lösung mit der man sicher keinen Schönheitspreis gewinnt ;-)
Nun habe ich mich gefragt: Wie kann ich die Lampe besser ans Stirnband anbringen und gleichzeitig Gewicht sparen?

Lösung A:
Ein Gummikordelzug mit einem Röhrchen, in das die Lampe geklippt wird.
Das geht sogar mit den (noch) verfügbaren Plastikstrohalmen! Mit einem Tanka kann ich das ganze regulieren, falls ich die Kombi im Winter über eine dicke Mütze ziehe. Zu beachten gilt, dass die Lampe beim Joggen so zu instabil sitzt.

Lösung B:
Die Weiterentwicklung von A.
Nämlich nur noch der Kordelzug ohne Tanka zum Verstellen und ohne Röhrchen. Hier wird die Lampe mittels Ankerstich, 2er oder 3er Palstek fixiert. Über die Anzahl der Schlingen des Knotens bestimme ich nun wie fest oder locker sie am Kopf sitzt – leichter geht nun nicht mehr!

Lösung C:
Ein x-Beliebiges Stirnband, was deutlich bequemer sitzt wie der Kordelzug, und eine sogenannte BH-Verlängerung – die Mädchen unter Euch kennen das bestimmt ;-)
Das ist ein 8 x 3,5 cm messendes Gummi mit Haken und Ösen an den gegenüber liegenden Seiten. Ineinander gehakt um Stirnband und Lampe ergibt es eine flexible Halterung in der ich die Lampe sogar stufenlos vom Winkel her ausrichten kann ;-)
Alle drei Methoden klappen mit all meinen Lampen, die einen abgewinkelten Kopf haben!

Der Sektkorken - Fuß für Kisten und Lampen

Der Sektkorken aus Plastik

Als Fuß für Transportkisten
Eine ganz simple aber ebenso sinnige Idee mit einer kleinen Geschichte:
Auf den vielen Events und Messen, die wir besuchen, will das Material(besonders das schwere in Form unserer Bücher) logischer Weise von A nach B transportiert werden.
So haben wir uns für Kisten vom Hornbach entschieden, weil die diese Wabenmuster am Boden haben, welches ein Mehr an Stabilität bedeutet ... und zum Preis, das alles an Wiese, Sand, Erde, etc. drin hängen bleibt, wenn man sie outdoors abstellt ...
Und hier kommt der Sektkorken als Fuß ins Spiel:

Und so wird's gemacht:
Einfach den Korken passend kürzen und in die "halben" Waben am Rand drücken - fertig ;-)
Ganz abgeschnitten taugt er auch als Fuß für Gartenlaternen, wenn man diese nicht irgendwo in den Boden stecken mag.

Benötigtes Material:
Sektkorken und Messer