i5T EOS mit einer AA/Mignon von Olight (04-2021)

Nachdem ich ja mit der Baton II und Perun mini Lampen mit Spezialakkus im Test hatte, war es an der Zeit mal wieder etwas mit Standard-AA auszuprobieren.
Warum Mignon?
Nun, als Geocacher und GPS-User bin ich zumeist mit einem Garmin-GPS unterwegs und dieses wird i.d.R. mit zwei AA betrieben.
(...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
So habe ich mich im Olight-Shop auf die Suche nach Lampen, die mit AA versorgt werden gemacht, und bin mit der i5T EOS und ihrem Schwestermodell der i5UV EOS fündig geworden.
Beide können mit Batterien aber auch Akkus betrieben werden, was mir als Akku-User sehr entgegen kommt!
Und, man mag es kaum glauben, bei Mignons gibt es Unterschiede in Länge und Durchmesser! So arbeite ich mit Akkus, die vom Durchmesser zu den dickeren Varianten zählen und nicht in jede Taschenlampe passen …
So freue ich mich, das sowohl die i5T EOS wie auch das Schwestermodell, die i5UV EOS, eben auch mit diesen Akkus klar kommt!

Die i5T EOS bietet zwei Leuchtstufen:
Low: mit 15lm, in dem sie lt. Prospekt 20 Stunden Licht spendet – mit einem 2.400mAh-Akku bin ich auf knapp 25 Stunden gekommen!
High: wo sie mit 300lm startet und kontinuierlich an Leistung nachlässt. Laut Prospekt hat sie nach 3 Minuten noch 150lm und nach weiteren 25 Minuten 30lm und soll insgesamt 2:30 Stunden Licht spenden. Nun regelt sie nicht abrupt runter sondern verliert immer mehr Leuchtkraft, was ich ohne entsprechendes Messgerät nicht wirklich wahrnehmen kann. Ich habe sie in dem High-Modus am Stück 8:30 Stunden laufen gehabt, wobei die letzte halbe Stunde wirklich schwächeres Licht zu erkennen war, was aber noch zum Lesen reichte.
Leider geht sie ohne jegliche Vorwarnung, wie Blinken oder Flimmern, aus – dafür leuchtet sie deutlich länger – und das sogar mit einem (inzwischen in die Tage gekommenen) Akku!
Wieder einmal sind die Werte bei der Lampe sehr vorsichtig angegeben!
Sie bringt solo bei 95,5 x 17,9mm 40g auf die Waage. Hinzu kommt der Akku/Batterie von 15 bis 30g*, je nach Typ, so das ein Gesamtgewicht von 55 bis 70g zu rechnen ist, womit ich sie zu den leichteren Lampen zählen möchte.
Geliefert wird sie mit einem langen und beidseitig nutzbaren Clip, so lässt sie sich damit gut an Hemd-, Arm- und Beintaschen anbringen.

Ja, und da habe ich noch einen Tipp:
Viele Wald- und Wiesencacher nutzen bekanntlich die Hosen eines schwedischen Herstellers, die links oft eine Messertasche mitbringen, welche selten genutzt wird – eben in dieser Tasche lassen sich beide Lampen super verstauen!!!

Fazit: Eine handliche und ausreichend starke Lampe für immer mit dabei zu haben – perfekt für die CGA!!!
Beide Lampen sind immer wieder in den recht regelmäßigen Rabattaktionen erhältlich ;-)
Viele Infos dazu sind auf der HP von Olight und in der Facebook-Gruppe Olight Deutschland & Österreich zu finden!

* Die Gewichte meiner verwendeten Akkus und Batterien:
Aldi 28g, Varta 27g, eneloop 26g, Akku mit integrierter Ladeelektronik 17g, Alkaline-Batterie 25g, LithiumEnergizer bei 15g

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

i5UV EOS mit einer AA/Mignon von Olight (04-2021)

Wie schon bei der i5T EOS beschrieben, handelt es sich bei dem Schwestermodell, der i5UV EOS ebenfalls um eine Lampe, die mit Standard-AA betrieben wird.
Auch sie wiegt ohne Batterie 40g bei 95,5 x 17,9mm.
Eine Batterie/Akku kommt noch hinzu, so das mit einem Mehrgewicht von 15 bis 30g je nach Typ gerechnet werden muss *
Damit ist sie ausreichend leicht um in einer Hemd- oder Armtasche transportiert werden zu können.
Ich habe beide Lampen eine Zeit lang in der Messertasche meiner Wanderhose getragen – das klappt super!
Einzig ein cachetool hat bei der Lampe etwas an der schicken Lackierung gekratzt … das mag vermutlich an der Farbgebung liegen, da sie nicht anodisiert ist … aber sie ist ja auch ein Gebrauchsgegenstand ;-)
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Ja, und hier muss ich nochmal darauf zurück kommen, warum ich dieses Lampen-Duo so toll finde:
- Als Garmin-GPS-User benötige ich immer zwei Akkus für das GPS und habe so nun mit den Schwestern i5UV EOS und i5T EOS immer ein zusätzliches Paar Ersatzakkus am Mann.
- Als Geocacher brauche ich sowieso immer eine Taschenlampe, um mal irgendwo hinein leuchten zu können.
- Und immer mal wieder, meist wenn man sie eben nicht dabei hat, benötige ich eine UV-Lampe – mal für Hinweise, mal einfach um einen UV-Text zu lesen.
Und hier ergänzt die i5UV EOS meine CGA ideal!

Sie hat eine Wellenlänge von 365nm, also im unteren/besseren Bereich und einen Abstrahlwinkel von ca. 20° / 100°  bei 1,5W und bringt es so auf eine Reichweite von gut 20m mit frischem Akku/Batterie.
Diese Leistung hält sie laut Gebrauchsanweisung 45 Minuten durch, was sich auch mit meinem Test deckt. In dieser Zeit wird sie auch ordentlich warm! Danach wird sie schwächer, nach 3 Stunden Dauerbetrieb kann ich mit meinem 2.400mAh-Akku noch bequem ein Listing lesen, nach 4 Stunden ist sie dann aus.
Ich mag ja die vorsichtigen Laufzeitangaben vom Olight!
Wie auch ihre Schwester(und meine bisherigen getesteten Olight-Lampen) ist sie nach IPX8 wasserdicht und übersteht einen Fall aus 1,5m Höhe.

Fazit: Die i5UV EOS ist eine handliche und starke UV-Lampe, die mit nur einer AA betrieben wird. In Kombination mit der Schwesterlampe i5T EOS habe ich ausreichend Licht, UV und Ersatzakkus für mein GPS auf Geocaching-Tour oder im Wander-Alltag!
Beide Lampen sind immer wieder in den recht regelmäßigen Rabattaktionen vom Olight erhältlich ;-)
Viele Infos dazu sind auf der HP von Olight und in der Facebook-Gruppe Olight Deutschland & Österreich zu finden!

* Die Gewichte meiner verwendeten Akkus und Batterien:
Aldi 28g, Varta 27g, eneloop 26g, Akku mit integrierter Ladeelektronik 17g, Alkaline-Batterie 25g, LithiumEnergizer bei 15g

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Salat-/Kuchenbesteck von Edeka (04-2021)

Neulich habe ich ja den Brühbeutel von demm Cacher.Café bzw. Brew-Company getestet - und was passt da am Besten zu?
Ja, klar - Kuchen, natürlich!
Und den haben wir mit einem neuen Besteck verköstigt ;-)
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Nicht das wir genügend Besteck hätten, in den letzten Jahren ist unser Bestand an Outdoor-Besteck deutlich gestiegen - aber dieses hier ist, wie eigentlich immer bei mir, etwas Besonderes!
Es ist uns zum Jahresanfang beim Edeka als Salatbesteck über den Weg gelaufen ... und etwas für Sparfüchse, da sie lediglich € 1,- investieren müssen!!!
Und es wird nicht in einem sonst üblichen Packbeutel sondern wird in einem Köcher wie bei einer Reisezahnbürste gesteckt.
Das hat den charmanten Vorteil nach Gebrauch "schmutzig" in diese Scheide gesteckt und so sauber in Rucksack, Handtasche oder Küchenbox verstaut werden zu können.
Da es nun als Salatbesteck für lediglich 1,- € feil geboten wird, kann man natürlich nicht erwarten ein Steak damit schneiden zu können.
Dafür ist es klein und mit 25g leicht und eben sauber verstaubar.

Der Löffel ist entsprechend klein und damit super für das Frühstücks-Ei geeignet, Gabel und Messer sind aufgrund der Materialstärke bis zu einer Bock- und Bratwurst noch nutzbar.
Bauartbedingt kann zwischen den Griffen und in dem Köcher ein bis drei dieser kleinen Tütchen mit Salz, Pfeffer, Zucker oder Milchpulver verstaut werden.

Fazit: Ein super günstiges Besteck für alle Speisen deren Konsistenz die einer Bockwurst nicht übersteigt ;-)

S1R Baton II von Olight (03-2021)

Nach i1R2 EOS, i3T EOS, Perun mini und der Olantern aus dem Hause Olight ist endlich die S1R Baton II an der Reihe. Sie hat mich über den ganzen Winter begleitet und konnte so ihre Alltags- und Tourentauglichkeit unter Beweis stellen ;-)
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Zum Lieferumfang gehören das MCC1 Ladekabel(14g), eine Handschlaufe(4g), ein Transportbeutel(8g) sowie eine Transportbox(6g) für zwei Akkus.
Die S21R Baton II  bringt mit dem hauseigenen Akku IMR16340(18g, 550mAh) 50g auf die Waage und ist damit unwesentlich leichter wie die ähnliche Winkellampe Perun mini. Ebenso mit einer Höhe von 63mm und einem Durchmesser von 21mm.
Inzwischen habe ich mir ein paar günstige CR123A-Akkus direkt aus China besorgt, mit denen ich beide Lampen auch betrieben aber nicht geladen habe – von letzterem rate ich dringend ab!!!

Wie all meine Olights ist sie nach IPX8 wasserdicht und schockresistent bis zu einer Fallhöhe aus 1,5m.
Sie bietet mehrere Leuchtmodi wie ihre Schwesterlampe, allerdings mit anderen Werten. Und im Taster ist eine Kontroll-LED integriert, die mit Grün beginnt, dann auf Orange und schließlich auf Rot switcht:

Turbo: wird mit einem Doppelklick gestartet und bietet eineinhalb Minuten 1.000lm, fällt dann auf 300lm ab mit denen sie noch 37 Minuten leuchtet – bei mir nach 25 Minuten Orange, nach 48 Minuten Rot und dimmt runter, 53 Minuten dimmt weiter runter und nach 69 Minuten geht sie aus

High: 600lm für 1,5 Minuten, dann 300lm für 45 Minuten – bei mir ging sie nach 20 Minuten auf Orange, 50 Minuten auf Rot und dimmte runter, nach 55 Minuten nochmals weniger Licht und ging nach 70 Minuten aus

Medium: 60lm für 3:45 Stunden - bei mir nach 1:50 Stunden Orange, 3:25 Stunden auf Rot und dimmt runter, nach 3:45 Stunden dann aus

Low: 12lm für 20 Stunden - bei mir 26 Stunden

Moon: 0,5lm für 8 Tage – bei mir ist nach 12,5 Tagen dimmte sie runter und die LED im Taster ging mit Rot an, hat aber noch 4 Stunden durchgehalten bevor sie aus ging

Insgesamt also auch hier vorsichtige Angaben von Olight, was mir weiterhin gut gefällt!
Außerdem bietet die S21R Baton II einen Timer von 3 Minuten, den ich starte indem ich in die gewünschten Leuchtstufe gehe und dann einen Doppelklick mit anschließendem Halten durchführe bis sie einmal blinkt.

Ein Strobe-Modus von 10Hz kann mit 3x Klicken ausgelöst werden.
Ebenso kann die gegen zufälliges Anschalten gesperrt werden. Die geschieht indem ich die Taste im Aus-Zustand mehr wie 2 Sekunden gedrückt halte bis der Moon-Modus wieder aus geht.
Entsperren kann ich sie, wenn ich den Taster wiederum ca. eine Sekunden gedrückt halte bis sie einmal blinkt.

Geladen wird sie mit dem MCC1 innerhalb von 70 Minuten.
Bekanntlich bin ich als GPS-Junkie Fan vom Einsatz normaler AA, da ich diese im Zweifelsfalle überall an jeder Tanke der Welt nachkaufen kann … aber bei den beiden kleinen Olights muß ich eine Ausnahme machen ;-)
Eine Sache hat sich noch gezeigt:
Wenn ich sie mit steifgefrorenen Fingern bedienen muß, dann läßt sich der Knopf schlecht finden und der Taster schlecht drücken – aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Und dann noch drei kleine Lifehacks für die S21R Baton II:

1. Mit dem Magnetfuß kann ich die S21R Baton II problemlos auch am Auto an Decke, Motorhaube anbringen. Steht mir keine magnetische Fläche zur Verfügung oder will ich sie schnell greifbar haben, dann kann dieser upgecycelte Halter Abhilfe schaffen. Einen Draht in gewünschter Länge kürzen und durch einen Deckel eines z.B. Milchtetras stecken, Drahtenden umbiegen, 20mm U-Scheibe passend in die Dichtung drücken. Dann durch das Loch der U-Scheibe Heißkleber in den Zwischenraum drücken und schließlich Klebeband zur Isolierung auf die Scheibe kleben, um versehentliche Kurzschlüsse der Ladekontakte zu verhindern!
2. Ja, und an den Ladekontakten liegt auch ein kleiner Strom an, den das Ladegerät wohl zur Kontrolle des Ladestandes benötigt. Nun habe ich eine weiße und eine UV-LED genommen (da diese eine Spannung von 3 bis 3,5V vertragen), das kurze Beinchen, die Kathode wie im Bild abgewinkelt und die Anode isoliert mit einem Stück eines Kabels und kann die Lampe so als ein ganz kleines Nacht-/Leselämpchen nutzen. Das funktioniert dann Monate(!) lang … für den Fall, das die 12,5 Tage im Moon-Modus nich ausreichen sollten ;-)
3. Eine passende Schutzkappe als Diffusor – hier kann ich mit Spiegelfolie das Licht umlenken oder mit Farbfolie für anderes Licht sorgen.

Fazit: Die S1R Baton II ist eine gelungen kleine und lichtstarke Lampe die auch als "Dauerbeleuchtung" beim Wandern und Cachen eingesetzt werden kann!
Da es bei Olight sehr kurze Produktzyklen hat, habe ich hier den Nachfolger, die Baton III verlinkt ... der Verkaufsstart beginnt wie so oft mit einer Rabattaktion.

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Der Brühbeutel vom Cacher.Café (04-2021)

Anfang letzten Monats überraschte mich Frank vom podKst mit einem kleinen Paket.
Wir kennen uns nun schon ein Weilchen durch seinem Podcast und den Aktionen der Geocacher auf der Messe Jagd&Hund aber seine neue Idee eines Shops kam doch etwas überraschend für mich.
Mit dem Cacher.Café beschreitet er einen anderen Weg wie die bisherigen Shops, so setzt er auf das Café und hat dafür eigens eine leicht erdige KaffeeSorte mit einer örtlichen Rösterei zusammen kreiert - eine großartige Idee, von der sicher die zukünftigen Kunden profitieren werden!
Ja, und eine Kostprobe hat er gleich mitgeschickt neben einem Brühbeutel.
Ich hatte bereits vor einiger Zeit einen Permanetfilter vom GSI outdoors auf seine Outdoor-Tauglichkeit getestet und hatte hier nun eine mir gänzlich unbekannte Form des Kaffeebrühens vor mir, den Coffeebrewer, von dem ich hier berichten will:
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Die Idee stammt von dem dänischen Unternehmen "The Brew Company", das den Piktogrammen und der Story nach besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit legt, so eben bei den verwendeten Materialien und sogar mit dem dafür eingesetzten Strom!
Der Coffeebrewer ist eine Art ZipLockBeutel mit integriertem Kaffee-Filter.
Für den Gebrauch muss der Verschluss vorne entfernt, der Beutel geöffnet und die gewünschte Menge Kaffee (Tee geht natürlich auch) hinein gegeben werden.
Nun wird das heiße Wasser bis zu der passenden Markierung eingeschüttet und der ZipLock verschlossen.
Das Wasser läuft dann durch den Filter und je nach gewünschter Stärke lässt man den Coffeebrewer stehen.
Dies ist alles wunderbar auf dem Beutel selbst mit Piktogrammen und kurzen Worten beschrieben - da kann man nichts falsch machen ;-)
Ja, und schon kann man frisch aufgebrühten Kaffee genießen!
Hinterher noch den Verschluss des Ausgießers wieder aufstecken - mit einem Klick sitzt er wieder fest - und das nasse Kaffeemehl kann wieder mit nach hause oder zur Entsorgung genommen werden.

Wir haben den Coffeebrewer nun einige Zeit auf seine Wiederverwendbarkeit getestet und für gut befunden.
Ob man das Kaffeemehl hinterher einfach ausschüttet, -löffelt oder mit einer Dusche ausspült - da gibt es verschiedene Vorgehensweisen.
Ist der Coffeebrewer wieder sauber, trocknet er innerhalb von ein bis drei Tagen und kann erneut eingesetzt werden.

Fazit: Eine nur 13,5g leichte Variante, um unterwegs frisch aufgebrühten Kaffee zu bereiten! Und auf die sich zukünftige Kunden des Cacher.Café freuen können!!!

** Dank der aktuellen Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Mignon- bzw. AA-Akkus mit integrierter Ladeelektronik (02-2021)

Vor einem guten Jahr bin ich auf Mignon-Akkus aufmerksam geworden, die direkt an ein USB-Kabel angeschlossen und darüber geladen werden können. So kann ich auf Tour das Ladegerät einsparen.
Erstmalig habe ich so ein Akku-Konzept mit integrierter Ladeelektronik beim NEXTORCH auf der OutDoor 2017 gesehen, damals als 18650er.
Nun ist die Entwicklung fortgeschritten und man setzt die LithiumPolymerTechnik auch in der Bauform AA um.
Da ich mir noch nicht sicher bin wieweit diese hierfür bereits ausgereift ist, habe ich mir erstmal zwei Pärchen von unterschiedlichen Herstellern direkt in China zu einem vertretbaren Preis bestellt.
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Geliefert wurden diese mit einem Ladekabel für je zwei Akkus.
Ja, und einer stellte sich direkt beim Anschließen an ein Ladegerät als defekt heraus – wer also mal die Technik sehen will, die im vorderen Fünfteln verbaut ist … schon ziemlich eng alles ;-)

Geladen
werden sie in ca. 2 Stunden.
Von der Kapazität her sind bei dem einen Pärchen tatsächlich 1700mAh angegeben, womit sie in einer gewissen Weise vergleichbar mit „normalen“ Akkus werden.
So haben meine normalerweise verwendeten Akkus 2100 und 2400mAh bei einer Spannung von 1,2V.
Diese LiPolymer sind jedoch geregelt auf 1,55V, so dass man sich entschieden hat einen Wert von 2600mWh aufzudrucken – hier ist also Obacht geboten mAh und mWh nicht durcheinander zu bringen!

Die Regelung auf 1,55V ist zwar schön, aber ich bekomme keine „normale“ Entladekurve mehr!
Dies hat zur Folge, dass die AkkuStandAnzeige z.B. in meinem GPS-Gerät völlig unbrauchbar ist!
Zeigt sie mir eben noch volle Akkus an, und regelt einer der Akkus ab, weil er leer ist, so geht das GPS einfach aus ohne jegliche Vorwarnung … ich muß also die ca. Laufzeit des Gerätes kennen und ggf. vermehrt kontrollieren!
So laufen meine Garmin Dakota mit den oben benannten 1,2V-Akkus 20 bis 24 Stunden, haben es bei den neuen 1,55V-Akkus nur auf Laufzeiten von 12 bis 15 Stunden geschafft.
Auch in einer meiner Taschenlampen verursachen die neuen Akkus Probleme, die sich in Flackern äußern. Die Lampe regelt die 1,55V hoch auf ihre Betriebsspannung und der Akkus regelt bei zuviel Stromentnahme etwas runter … ein ständiges hin und her was sich die beiden Geräte nun liefern ;-)

Unterschiedlich
ist bei beiden Fabrikaten wie sie auf schwankenden und schwachen Strom meiner Solarpanels ansprechen:
Die Schwarz-Grünen reagieren schon auf wenig Licht unterhalb von 100mA, wo hingegen die Ladeelektronik des Weiß-Grünen noch nicht mit klar kommt.
Unterschiede sind ebenso im Typ des Anschlusses microUSB zu USB-C und dessen Positionierung am Akku.
Und auch die Lade-Kontroll-LED ist anders - so ist sie beim Schwarz-Grünen in der Stirnseite unterhalb des Anschlusses untergebracht und leuchtet Rot, wenn sie geladen wird. Ist der Akku voll aufgeladen, so wechselt sie auf Grün, was super in der Sonne am Solarpanel zu erkennen ist und auch vom Transportgedanken bzw. Belastung des Kabels und Steckverbindung am Rucksack baumelnd sinnvoll erscheint.
Beim Weiß-Grünen ist der USB-C zwar schöner aber seitlich und die Lade-Kontroll-LED sitzt direkt hinter der Steckerbuchse innerhalb des Akkus. Sie blinkt während des Ladevorgangs Rot und leuchtet nach Beendigung ebenfalls Rot – so ist dieser Akku wesentlich schlechter am Panel zu kontrollieren.
Andererseits muß man beim Einlegen der Schwarz-Grünen-Akkus in das GPS-Gerät schon aufpassen wie man sie dreht!
Bei nach oben positionierten Anschluß hakt man bei der Entnahme schnell mal mit dem Fingernagel in die microUSB-Buchse, was spätestens auf Tour im Feld nicht so förderlich sein wird.
Aufgrund des Materials und der verbauten Ladeelektronik kommen diese Akkus nur auf ein Gewicht von 18g pro Stück!
Zum Vergleich:
Meine oben benannten 1,2V-Akkus liegen bei Aldi 28g, Varta 27g, eneloop 26g, eine Alkaline-Batterie bei 25g und eine LithiumEnergizer bei 15g.
Das die Entwicklung hier noch nicht abgeschlossen ist, zeigen m.E. die unterschiedlichen Kapazitäten bei „meinen“ Schwarz-Grünen, Weiß-Grünen, EBL und Blackube.

Fazit: Es ist sehr verlockend ohne zusätzliche Ladegerät unterwegs sein zu können – allerdings bezahle ich das mit einer geringeren Laufzeit und zumindest bei diesen Akkus mit einer schlechteren Kontrolle während der Nutzung … da bin ich mir noch nicht so recht einig....

Eine Sache ist noch ganz spannend:
Als Geocacher benötige ich ja hin und wieder eine UV-Lampe. Nun habe ich meine alte MiniMagLite inzwischen mit einer weißen LED bestückt und so meine Ersatzakkus für's GPS wasserdicht verstaut und noch eine Lampe, die „ewig“ Licht spendet. Da ich nun eine Spannung von 3,1V (gegenüber der 2,4V) zur Verfügung habe, kann ich so UV-LEDs in der MagLite betreiben ;-)