Die M3 aus Titan von Cyansky (07-2022)

Seit einiger Zeit begleitet mich eine M3 Titan aus dem Hause Cyansky auf Tour – Zeit für ein Bericht!
Klein, leicht, mit Batterie oder (Fremd)Akkus zu betreiben … und schick – genau das richtige EDC-Licht für mich als Gewichtsfetischisten ;-)
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Die M3 ist 50mm kurz und hat einen Durchmesser von 22mm – da der angedeutete Kühlkörper achteckig ist wird so das Runterrollen von Tisch und Co. vermieden!

Sie wiegt 47g (27,5g solo) wobei 19,5g auf den hauseigenen Akku entfallen – der via microUSB in 2:10Std. geladen wird und auch mit kleinen Powerbanks sowie Solarpanels klar kommt!
Zum Lieferumfang gehören ein Clip (2g), eine Handschlaufe (2,5g), ein Schlüsselring (2,5g), ein microUSB-Ladekabel (8g), eine Ersatzdichtung und natürlich eine kurze multilinguale Gebrauchsanweisung.
Die M3 ist nach IP68 wasserdicht und kommt mit einer Fallhöhe von 2m zurecht.
Das Herzstück ist eine LED des Typs Cree XP-G3 S4 mit der sie es im Turbo-Modus auf 700lm schafft.
Hier einmal die technischen Daten, wie sie Cyansky für die M3 auf der Homepage bereit stellt:

Modus Low Med High Turbo Strobe
Lumen 5 30 150 700 700
Laufzeit Std. 72 11 2 30Sek. 1
Reichweite m 6 15 34 73 73
Candela 10 58 291 1330 1330

Technische Daten als JPG.
Grafische Darstellung der Laufzeiten.

Wie immer hab ich mir die Laufzeiten sehr genau angeschaut und bin auf folgende Werte gekommen:
Low: 68 bis 69Std. also etwas weniger wie die Herstellerangabe. Jeweils die letzte Stunde blinkt die M3 3x alle 5Min. um auf den fast leeren Akku hinzuweisen.
Med: Nach 16Std. beginnt sie für ca. eine Stunde zu blinken – mit 17Std. beinahe die doppelte Laufzeit wie die Angabe von Cyansky!
High: Die erste Stunde ist sie gut warm und dimmt nach etwa 1:20Std. runter. Bei ca. 1:30Std. beginnt sie alle 5Min. zu blinken, hält aber noch weitere 2Std. durch – also mit 3:45Std. auch hier deutlich länger wie die o.g. Herstellerangabe!

Von der Bedienung her schaltet man die M3 mit einem „längeren“ Druck von ca. einer halben Sekunde an bzw. aus.
Mit einem kurzen Druck schaltet man rollierend von Low, Med, High, Turbo und wieder Low.
Sie speichert den Modus in dem sie ausgeschaltet wurde und startet in diesem beim erneuten Anschalten.
Mit einem langen Druck von ca. 2Sek. im an- und ausgeschalteten Zustand geht sie in den Strobe-Modus. Dieser startet mit einer kurzen Frequenz, um dann in eine lange zu wechseln und dann wieder kurz, so ca. alle 3Sek. – so das jeder „abgegriffen“ wird ;-)
Mit einem Doppelklick im ausgeschalteten Zustand sperrt und entsperrt man die M3, was sie mit 2x blinken quittiert.
Insgesamt ein schlüssiges Schalt-Konzept!

Der Taster ist mit 0,2mm sehr flach gehalten. Der Gedanke dahinter – er soll so schwerer unbeabsichtigt in Tasche und Rucksack betätigt werden können. Das bringt allerdings den Nachteil, dass man ihn mit kalten oder auch unsensiblen Fingern schwer ertasten kann … ich habe das so gelöst, das ich den festen Clip einfach gegenüberliegend befestigt habe und mich an diesem orientiere.

Der Clip als solches gefällt mir sehr gut, da er zwei kleine Löcher und einen Schlitz hat, wo ich bei Bedarf zusätzliche Bändchen oder Gurtband durch fädeln kann!
Am Heck besitzt die M3 eine Öse für die Handschlaufe, der seitlich versetzt ist und so nicht beim Festclippen stört – auch das finde ich eine durchdachte Lösung (andere Hersteller sparen diese Öse gern aus Kostengründen(?) ein)!!!
Was mir besonders an der M3 gefällt ist die Möglichkeit sie mit Akkus und Batterien von Drittanbietern betreiben zu können!!!
Gut, beim Betrieb mit einer CR123A-Batterie kann sie nur max. 300lm – aber das ist gewiss zu verschmerzen ;-)
Ja, und sie ist extrem klein – hier ein Größenvergleich mit der Baton II, die ebenfalls mit einem 16340er betrieben wird.

Und hier noch ein kleiner Hack:
Ein Magnet mit Schrumpfschlauch auf dem Clip bietet die Möglichkeit die Lampe an allem magnetischen befestigen zu können! Den Schrumpfschlauch habe ich extra lang gewählt, um so ein mögliches Verkratzen der Lampe beim Auf- und Zudrehen der Lampe zu umgehen.

Fazit: Die M3 ist eine kleine und dennoch starke EDC-Lampe, die obendrein noch schick ist ;-)
Zu erstehen im internationalen Shop von Cyansky oder Aliexpress für US$ 84,95.

M1R mit Weiss-, Rot- und UV-Licht von Cyansky (06-2022)

Ich bin bekanntlich ein Freund von kleinem und leichtem Equipment und wenn es noch tricky oder modular ist, dann muß ich es haben und stelle es Euch hier auf meinem Blog vor!
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So bin ich im Frühjahr auf den Hierzulande noch recht unbekannten Taschenlampen-Hersteller Cyansky gestoßen.
Mir ist die kleine M3 aus Titan (Test folgt!) und die M1R, die neben Weiß- auch Rot- und UV-Licht kann, aufgefallen.
Und so habe ich in China nach Testmustern für meinen Blog gefragt, die kurze Zeit später bei mir eintrafen!
Ein dickes Dankeschön an Cyansky!
Nach ausgiebigen Tests in den letzten Wochen starte ich eine kleine Cyansky-Review-Serie mit der M1R:

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Sie ist als Lampe für den Schlüsselanhänger konzipiert und hat nicht die oft übliche zylindrische Form wie die beiden Lampen im Hintergrund.
Sie misst 50(45 ohne Öse)x24x11mm, wiegt 20g, verträgt Stürze aus bis zu 2m Höhe und ist nach IPX8 wasserdicht bis 2m Tiefe ohne Tastenbedienung – ideal für mich als Geocacher in meiner ultrakleinen CGA und in der Kombination Weiß-, Rot- und UV-Licht etwas was ich schon lange gesucht und nun endlich gefunden habe ;-)

Durch die rechteckige Bauweise kann sie nicht vom Tisch rollen und ich kann sie hinstellen und somit fast beliebig ausgerichten.
Der fest verbaute 200mAh-Li-Ionen-Akku wird über den seitlich angebrachten und unlängst von der EU als Standard festgelegten USB-C-Anschluß geladen. Hierfür kann das mitgelieferte Lade-Kabel (9g) oder auch ein fremdes Kabel(mit möglichst langem Stecker) verwendet werden. Neben diversen USB-Ladegeräten kommt sie mit den verschiedensten kleinen und großen Powerbanks sowie Solarpanels klar! Bei der Gummiabdeckung muss man etwas aufpassen, das sie auch wirklich zu ist und bleibt! Das ist nichts für Menschen, die etwas unachtsam mit ihrem Material umgehen!!!

Der Ladevorgang startet mit einem Ladestrom von 170mA, der nach einer Std. auf 90mA, nach 1:15Std. auf 50mA fällt und nach 1:35Std. zügig abgeschlossen ist.
Währendessen blinkt die Kontroll--LED unter dem Schalter rot und leuchtet mit Beendigung grün.
Der nur leicht erhabene Taster ist das zentrale Bedienelement:
Mit einem Doppelklick wird die M1R im ausgeschalteten Zustand gegen versehentliches Anschalten gesperrt (was sie mit 2x Blinken signalisiert) und ebenso entsperrt – das ist bei „nur“ 200lm auch schon wichtig, da die Lampe in der hellsten Stufe schon gut warm wird und so auch zur Behandlung des Juckreizes von Insektenstichen dienen kann!
Mit einem „langen“ Druck von ca. 1,5Sek. schalte ich die M1R an bzw. aus. Sie hat eine Memory-Funktion und startet immer in dem zuletzt genutztem Modus.
Mit einem „kurzen“ Druck von ca.0,5Sek. schalte ich rollierend im Weißlicht-Modus von Low, Med nach High und wieder Low und im Modus „Spezial“ von UV nach Rot und Rot-blinkend, um wieder bei UV zu beginnen.
Die Modi Weißlicht und Spezial-Licht wechsel ich indem ich den Taster im ausgeschalteten Zustand so lange gedrückt halte bis das UV- bzw. Weißlicht an geht.
Mit einem ganz kurzen Druck auf den Taster im ausgeschalteten Zustand verrät mir die darunter verbaute LED den Ladezustand des Akkus:
Gün leuchtend: >80%
Grün blinkend: 80-50%
Rot leuchtend: 50-20%
Rot blinkend: <20%
Die Laufzeiten sind mir ja immer besonders wichtig und hier die technischen Daten Seitens Cyansky (meine ermittelten Werte etwas weiter unten):

Modus Low  Med  High UV Rot blinken
Lumen 1 25 200 100mW 13 13
Laufzeit Std. 40 5:30 1:10 2:30 1:30 3
Reichweite m 1 5 55 2 2
Candela 0,25 6 756 1 1

Zum Vergleich meine zum Teil deutlich bessere Werte:

Low: 55Std. - die letzten 12Min. blinkt der Taster rot
Med: 6:30Std.
High: nach 1Std. dimmt sie runter, nach 2Std. dimmt sie abermals und der Taster blinkt rot und nach 2:30Std. geht sie aus
UV: nach 2:30Std. dimmt sie, ist aber noch gut einsetzbar, nach 3:30Std. ist sie deutlich schwächer und nach 4 Std. praktisch aus
Rot: hier bin ich auf Laufzeiten zwischen 1:30 und 2Std. gekommen
Rot blinken: hab ich nicht nachgemessen

Die UV-LED macht 100mW kommt ca. 3m weit und muß bei ca. 395nm liegen, somit langt sie für die alltäglichen Aufgaben des Geocachers oder zum Kontrollieren von Ausweisen, Geldscheinen, etc.
Das Rotlicht ist mit 2m Reichweite angegeben. Für Aufgaben wie das Lesen einer Karte oder auch Wandern des Nachts auf schmalen Wegen reicht es alle Mal – ich würde eine größere Reichweite von 3 bis 4m angeben – aber das hängt natürlich davon ab inwieweit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben!

Fazit: Die M1R ist eine schön leichte und kleine Lampe mit großem Funktionsumfang – ideal für immer-mit-dabei-zu-haben – egal ob nun in der EDC oder CGA des Geocachers ;-)
Zu beziehen über die internationale Seite von Cyansky www.cyanskylight.com für US$ 29,95 oder AliExpress für um die € 34,-

Die Winkellampe P10 von NEXTORCH (03-2022)

Seit einem Monat bin ich nun mit einer P10 vom NEXTORCH unterwegs und möchte Euch ein kurzes Feedback geben:
Die P10 ist eine Winkellampe und damit genau richtig bei mir ;-)
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Ich liebe Winkellampen!
Weil sie universell einsetzbar sind:
So kann ich
ein 08/15-Stirnband nehmen und sie als Stirnlampe tragen oder
einfach in den Brustgurt des Rucksacks oder Gürtel einhängen,
ja selbst bei nebligen Situationen klippe ich sie an den Schaft meiner Stiefel und kann so den Nebel unterstrahlen und
auf den Tisch gestellt kann ich sie in eine beliebige Richtung ausrichten.
Möglichkeiten über Möglichkeiten, die mir eine „normale“ Taschenlampe nicht bietet!!!

Die P10 misst 117x24x32mm bei 145g Gesamtgewicht. Dies teilt sich auf die Lampe selbst mit 93g und den mitgelieferten 18650er (2.600mAh mit eigenem micro-USB-Ladeanschluß) von 52g auf.
Sie ist nach IPX8 wasserdicht und verträgt gemäß FL1 Stürze aus 2m Höhe.
Zum Lieferumfang gehört ein 22cm(8,7g) kurzes microUSB-Kabel welches einen sehr langen Stecker hat und auch als Datenkabel benutzt werden kann – universellen Einsatz finde ich immer super!
An gleich 2 Ersatz-Dichtringe wurde ebenfalls gedacht!
Der Akku zieht ca. 500mA, ist nach 6Std. aufgeladen und verträgt sich mit verschiedenen meiner Powerbanks – super!
Die P10 akzeptiert auch all meine anderen 18650er, so bin ich nicht wie bei manch anderem Fabrikat auf deren hauseigene super-duper-spezial-Akkus angewiesen!
Das Bedienkonzept ist einfach gehalten ohne Schnick und Schnack:
Oben befindet sich der erste Schalter für das weiße Licht.
Getastet geht sie auf die max. Leistung von 1.400lm.
Drücke ich den Schalter durch geht sie auf 200lm, mit einem Tasten geht sie auf 25lm, beim nächsten Tasten auf 1400lm und beim dritten Tasten auf Strob, dann beginnt das rollierende Spiel aufs Neue ;-)
An der linken Seite befindet sich ein zweiter Schalter mit dem ich die Blink-Modi starte, was User aus Feuerwehr, Polizei, BOS, etc. gewiss schätzen – nicht umsonst stattet NEXTORCH seit einiger Zeit die Polizei von NRW und Niedersachsen aus – ich berichtete!
Drücke ich den seitlichen Schalter ca. 1 Sekunde lang, beginnt sie abwechselnd rot und blau zu blinken, einmal tasten blinkt sie nur langsamer in rot und bei nochmaligem tasten blaues Blinken, das funktioniert auch rollierend bis ich den Schalter erneut eine Sekunde gedrückt halte. *

Eine zweite Sache lässt das Konzept für den taktischen Einsatz erkennen:
Den mitgelieferten Gürtelclip kann ich durch den optionalen taktischen Ring bzw. Führungshilfe FR-2 ersetzen und so die Lampe locker am Zeigefinger tragen, Blättern, Schreiben, Schrauben oder sonstige Sachen machen und ganz schnell mit dem Daumen bedienen … für mich als Geocacher und Wanderer nun nicht unbedingt notwendig, aber für Polizei bei nächtlicher Fahrzeugkontrolle sicher eine sehr gute Sache!

Wie sieht es nun mit der Leuchtdauer aus?
Low: 25lm (25m) = 55Std. bei mir knapp 64Std.
Med: 200lm (70m)= 6Std. bei mir 7:20Std.
High: 1400lm (200m)= 3:30Std. bei mir knapp 4Std.
Blinken Rot(3lm) und Blau(2lm): 80Std.
Hier also vorsichtige Angaben vom NEXTORCH, was mir bekanntlich gut gefällt!
Etwa eine Viertelstunde vor Laufzeitende weist mich die P10 mit einem dreimaligen Blinken auf das nahende Ende des Akkus hin, was sich dann alle ca. 5 Minuten wiederholt.
Die P10 gibt es ganz klassisch nur in schwarz, da sie ein hard-anodisiertes Finish hat und so deutlich unempfindlicher gegenüber Kratzern ist, wie bunt lackierte Lampen.
Und das Beste zum Schluss:
Preislich investiere ich gerade mal € 59,- ohne auf irgendwelche Rabattaktionen warten zu müssen ;-)

Fazit: Die P10 ist eine robuste und leicht bedienbare Winkellampe zu einem wirklich guten Preis!
Zu erstehen bei NEXTORCH hinmself, dem großen Fluss oder gut sortiertem Taschenlampen-Dealer.

* Die Blinkmodi sind für den Einsatz bei Feuerwehr und Polizei sicher sinnvoll – für mich als Wanderer und Geocacher würde ich mir eine Version mit dauerhaftem Rotlicht und UV-Licht wünschen!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Akku-Lader für CR425Akkus der X9R Cell (12-2021)

Für die im September gelaunchte X9R CELL hat der Olight größenbedingt eine sehr kleine Batterie, eine CR425, verbaut.
Diesen Typ gibt es schon seit gefühlten Ewigkeiten im Angelsektor für Leuchtposen.
Klar, habe ich natürlich gleich geschaut ob es diese Bauart auch als Akku gibt und bin in den Weiten des Internets bei AliExpress und Amazon fündig geworden und hab mir je einen Lader mit zwei Akkus geordert.

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Erstaunt bin ich, dass es hier gewisse Toleranzen in der Größe gibt und man auch vorne den Minus-Kontakt-Stift etwas kürzen muss, um ihn in der X9R CELL passend unterbringen zu können und auch noch vom Lader laden zu können - hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt!
So klein die Akkus sind , so lange benötigen sie zum Laden, 5 bis 6 Stunden!!!
Der Lader vom AliExpress lädt die Akkus bis auf 3,5V und springt von Rot auf Blau.
Der vom Amazon zeigt lediglich blaues Licht, was mit Abschluss des Ladevorganges zu flacken beginnt und schon bei 3V endet!

Auch nehmen die Amazon-Akkus im AliE-Lader nicht mehr Spannung an ... so bin ich gerade mit dem Verkäufer im Dialog...
Von der Lichtausbeute starten die Ali-Akkus deutlich heller, in etwa so hell wie die 5lm der i1R2. Nach einer halben Stunde sind sie dann so hell wie mit einer frischen Batterie und lassen kontinuierlich an Leuchtkraft nach. Weitere 5 Stunden kann man sie noch so lala zum Wandern benutzen, eben so das man nicht über die eigenen Füße stolpert ;-)
Danach werden sie schwächer mit Reichweiten von einigen Dezimetern, so kann man immer noch ein Schlüsselloch finden, den Wecker ablesen oder sie als Positionslicht nutzen, so für weiter 20Std.
Dann gehen sie in ein Glimmen über, was aber noch bis zu 300Std. hält!

Fazit: Der Einsatz von Akkus bei der X9R CELL ist durchaus eine Alternative - man muß aber immer bedenken, das es lediglich eine EDC-Lampe ist, die es nicht mit den heutzutage üblichen lichtstarken Lampen aufnehmen kann!!!

Die i5R von Olight (01-2022)

Letztes Jahr hatte ich die i5T und i5UV vorgestellt und als praktisches Duo für die CGA empfohlen, gerade, wenn man mit einem klassischen GPS auf Geocaching-Tour geht - wie ich ;-)
Inzwischen hat Olight die Serie um die i5R erweitert.

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Eine R-(rechargeable)-Version ist schon ein Weilchen von Usern gefordert worden, weil man sich davon eine höhere Lichtleistung erwartete.
Und immer wieder ist von User zu lesen, die ihre T-Varianten mit 14500er betreiben. Diese haben normalerweise eine Spannung von 3,7V was zu einer höheren Lichtausbeute führt und mit den eigentlich nur bis zu 1,5V ausgelegten i5T funktionieren soll ... aber Achtung, dann geht die Garantie verloren und so ganz ohne ist es nicht für die Elektronik!!! Beim Stöbern bin ich auf den Blog Boy-in-the-Tech gestoßen, der sich sehr detailliert mit den i5ern beschäftigt - reingucken lohnt!!!
Aber zurück zur i5R – gegenüber ihrer Schwester wurde die Elektronik etwas modifiziert, so dass eine etwas höhere Lichtleistung von 350lm erreicht wird.
Zusätzlich wurde die Lampe mit einem speziellen wechselbaren und mit integrierter Ladeelektronik ausgestatteten 2,4V-Akku versehen.

Diese Art Akkus scheinen immer mehr in Mode zu kommen, so hatte ich letztes Frühjahr AA-Zellen vorgestellt, die auf die "übliche" Spannung von 1,5V geregelt werden.
Andere Lampen wie die MS03 vom Imalent oder P10 vom Nextorch sind mit 3,7V-Varianten ausgestattet.
Warum Olight nun nicht gleich auf einen 3,7V-Akku gegangen ist, bleibt deren Geheimnis ...
Da ich nach Markteinführung nicht mehr groß etwas über das R-Modell gelesen habe, hab ich es mir bei einem der letzten Sales bestellt und konnte ich es mit meiner i5T vergleichen:
Wie ihre Schwester bringt sie mit Akku(20g) 60g auf die Waage, misst 95,5x17,8mm, ist nach IPX8 wasserdicht bis 2m und verträgt Stürze bis 1,5m Fallhöhe.
Lediglich der Verschluss ist zusätzlich mit einer Welle versehen und lässt so einen optischen Unterschied zur i5T erkennen.
Die Reichweite ist mit 64m bei 350lm angegeben, die nach 10Min. auf 150lm bzw. 43% fallen und weitere 170Min. immer weniger Licht spenden. Hier konnte ich ein kontinuierliches Nachlassen der Leuchtkraft, wie auch schon bei dem Schwester-Modell, und eine Zeit von 3:20Std. registrieren.
Im 15lm-Modus ist eine Leuchtdauer mit dem Akku von 37Std. angegeben. Hier bin ich auf Punktlandungen von +/- 10Min. gekommen.
Da sie neben dem mitgelieferten 2,4V-Akku (Lade-Dauer 3Std. mit beiliegendem USB-C-Kabel) auch normale 1,2V-Akkus, 1,5V-Batterien sowie Lithium-Batterien verträgt, was letztlich einem Multi-Batterie-System entspricht, war für mich auch ein direkter Vergleich der i5R mit der i5T möglich!
Und so habe ich verschiedene meiner Akkus im 15lm-Modus ausprobiert und bin zu folgenden Laufzeiten gekommen:

i5R i5T
GP 2.100mAh(Aldi)  28 Std.  22 Std.
Aldi 2.400mAh  31 Std.  26 Std.
eneloop 2.000mAh(sehr alt)  22 Std.  16 Std.


Somit ist die neue i5R gegenüber der klassischen i5T enerieeffizienter, was mich als sehr freut ;-)
App. Lichtleistung - das Mehr von 50lm an Leuchtkraft konnte ich mit bloßem Auge kaum wahrnehmen!

Fazit: Aufgrund des Multi-Batterie-Systems wird sie meine neue Lampe in der CGA!!!
Preislich rangiert die i5R bei € 43,95 gegenüber der i5T mit € 35,95 … wie immer lohnt es einen Sale abzuwarten oder beim großen Fluß zu schauen ;-)

Der Akku-Lader UC(Universal Charger) von Olight (12-2021)

Im Sommer bin ich auf der Suche nach leichten Ladegeräten auf der Universal Charger, kurz UC vom Olight gestoßen:
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Dieser hat zwei magnetische Kontakte, die an den Plus- und Minus-Pol des zu laden Akkus angebracht werden. Dabei ist es völlig egal welcher an welchen Pol kommt, da die Elektronik die Polarisierung erkennt und entsprechend bestromt.
Sehr charmant ist es, das der UC normale 1,2V-Akkus (NiMH lädt er mit 1,45V), wie auch 3,7V-Akkus(LithiumIonen lädt er mit 4,2V und bis zu 750mA) lädt. Je nach Kapatzität benötigt er 45Minuten bis 2Stunden, bei großen 18650ern mit 3.500mAh kann es auch schon mal 5Stunden dauern!
Auch kommt er mit(einigen, nicht allen!) schon etwas älteren nicht mehr frischen 1,2V-Akkus(NiCd!!!) klar!
Das er Strom von einer Powerbank annimmt ist ja zu erwarten, hier versteht er sich auch mit kleineren Kandidaten und sogar mit SolarLadern, die 5V ausgeben!
Mit 21,5g ideal für Rucksacktouren, wo es auf Volumen und Gewicht ankommt!

Ein kleiner Hack, wenn man mal in die Verlegenheit kommt einen Spezial-Akku mit zusätzlichem Minuspol vorne laden zu müssen:
Ein kleiner runder Magnet auf den Pluspol, der somit etwas erhaben ist, dann die Ladekontakte anbringen und schon lädt der Akku ... das ist natürlich keine Option beim Transport oder im Auto auf instabiler Unterlage!!!

Fazit: Der UC ist ein sehr kleiner und leichter Universal-Lader, der leider bereits abgekündigt und somit nur noch im Ausland oder im Netz für um die € 19,95 erhältlich ist ;-(
Aktuell ist er in der Bucht und beim beim großen Fluß sogar rabbatiert zu erstehen!!!