Ultra Compact 10 von Decathlon (10-2017)

Seit einem guten halben Jahr haben wir die kleinen Ultra-Light-Rucksäcke des Typs Ultra Compact 10 im Einsatz.

Die 10 Liter kleinen Rucksäcke bieten natürlich kein Rückenpolster und auch keine gepolsterten Träger, also keinerlei Tragekompfort, was in diesem Sektor aber durchaus üblich ist.
Dafür können sie, wie man es von vielen Regenjacken kennt, in ein kleines fest integriertes Täschchen verstaut werden. Dieses Täschlein kann im Rucksackeinsatz als Schlüsseltäschchen fungieren. Und so hat der Ultra Compact 10 in etwas das Volumen, wie die Mehrweg-Taschen, die es bei vielen Drogerie-Discountern fürs Einkaufen gibt. Und das bei einem ähnlichen Gewicht von 48g.
Decathlon bietet den Ultra Compact 10 in vielen Farbvarianten und das zu einem Ultra-Light-Preis von gerade mal € 1,99 !!!

...und wer es besonders praktisch mag, dem empfehle ich einen kleinen LifeHack:

Einfach auf den Knoten des Transporttäschchens einen Karabiner befestigen und schon kann der Ultra Compact 10 überall an Haken, Ösen und Schnallen angehangen werden ;-)

Base9 von der Sonnenrepublik (09-2017)

Wie schon kurz berichtet haben wir auf der #OutDoorFN zwei Solarpaneels des Typs Base9 der Sonnenrepublik gekauft, die uns auf unserem #NordkappProjekt begleitet haben.

Nun stellt sich die Frage warum wir „mal wieder“ neue Solarpaneels mitgenommen haben, wo wir doch schon seit geraumer Zeit etliche von anderen Herstellern unser eigen nennen?
Nun, ganz einfach:
Die kompakte Bauweise und hohe Leistung waren ausschlaggebend!
Es war klar, dass wir während der Tour ja nur an Fahrtagen den Strom des Twingos zurückgreifen konnten aber die elektronischen Helferlein auch an Standtagen einen unbändigen Energiehunger haben und nicht immer Netzstrom zur Verfügung stehen würde.

Mit einer Fläche von 44,5x16 cm liefern Base9 geregelte 5V und in der Spitze 1,5A – so die Herstellerangabe.
Natürlich sind das Werte, die wolkenfreien Himmel und eine Ausrichtung im rechten Winkel zur Sonne voraussetzen, also optimale Bedingungen (wie ich ja u.a. auch schon in meinem Buch Ausrüstung II erklärt habe).
Als Spitzenwert konnte ich bisher einen Kurzschlussstrom von 1,65A messen was mir sehr sympathisch ist – werden doch oft von vielen Herstellern gerne Maximal- oder Laborwerte bzgl. der Leistung angegeben.
Die Base9 kommt zusammengefaltet auf ein Packmaß von 15x16x3,5 cm bei einem Gewicht von 278 g.
Auf der Rückseite befindet sich neben dem USB-Anschluss eine Tasche (15,5x10x1,5 cm) für das zu ladende Handy (bis 5,5 Zoll - Hier finden bei uns während des Transports Ladekabel, Saugnapf- und Magnethalterungen Platz). Das Handys/Akkus kann dann noch mit einer Klett-Lasche gegen versehentliches Rausfallen gesichert werden.

Lässt man die Klett-Lasche offen, so kann man die ganze Solarzelle auch an irgendwelchen Stoff kletten. Wir haben das mit der hochgeklappten Hutablage unseres Twingos gemacht. So konnten die Solarzellen in der Nacht(Polarsommer, es wurde zu unser Reisezeit ja nicht mehr dunkel!) schon die mitgenommenen Powerbanks nachladen.

Da weder im Zielgebiet noch Hierzulande leider selten optimale Bedingungen, sprich wolkenloser Himmel, vorherrschen kommt uns der optionale Powerbooster gerade recht.
Dies ist ein kleiner Akku (nebst Lampe) mit einer Kapazität von 1,5Ah, der zwischen Base9 und zu ladendem Endgerät geschaltet wird und für einen kontinuierlichen Stromfluss sorgt … viele Smartphones, besonders die des angebissenen Obstes sind da ja bekanntlich sehr sensibel!
Ich habe mir den Powerbooster dann noch etwas tunenen lassen ;-)
Und zwar hat er nun eine Ausgangsspannung von 5,35V, so dass mein als Reisetagebuch bewährter Nokia Communicator, der noch aus vor-USB-Zeiten stammt, nun auch problemlos geladen werden kann – Danke Sonnenrepublik für diesen Service!!!

Fazit: Für € 89,- erhält man mit der Base9 ein leistungsstarkes aber dennoch kleines und leichtes Solarmodul was perfekt für Reisen mit Fahrrad oder Rucksack geeignet ist – meine Empfehlung!!!

PS: Und es lohnt sich immer mal durch die Website der Sonnenrepublik zu stöbern, da es hier immer mal wieder Bundels und Angebote gibt!

Parakito (09-2017)

Letztes Jahr auf der Nacht der Vulkane in Mendig wurden wir auf das Parakito aufmerksam gemacht.
Ein, wie ich finde,  total innovatives Konzept zu Abwehr von stechenden Plagegeistern!
Es funktioniert über Duftstoffe wie wir es von den Citronella Kerzen kennen.

Das kleine wachsartige Duftpad wird mit einem Armband am Handgelenk oder mittels Karabineranhänger an Jacke, Rucksack etc. angehangen und verströmt so seine Duftstoffe - alles auf natürlicher Basis!
Wir hatten unsere beiden Parakitos mit auf unserem  #NordkappProjekt, um sie auch bei anderen Mücken wie den heimisch am Sonnensee auszuprobieren.
Neben dem Pad, was schon ein paar Tage im Testeinsat war ist auch ein ganz Frisches zum Einsatz gekommenen.

Leider haben sich weder die Mücken in der Region um Nothing but stones, dem Dreiländerstein(Finnland-Schweden-Norwegen) oder im Jämtland von den Parakitos beeindrucken lassen...
So sehr ich von diesem Konzept begeistert bin (für Sparfüchse und Minimalisten haben die Wachspads eine Öse für Kleinstkarabiner - ich muss also nicht zwingend in den Aufbewahrungs-Carrier investieren!), so vermisse ich die Wirksamkeit ... vielleicht rieche ich auch einfach zu lecker?

Fazit: Wer aber in einer Region unterwegs ist, wo die Mücken auf den gelobten Zitronenduft ansprechen, dem sei der Prakito wärmstens empfohlen!

Spider-Stove von Kovea (08-2017)

Auf der #OutDoorFN haben wir dieses Jahr viel Interessantes Equipment gesehen - und so hat jedes eine mehr oder weniger eigene Geschichte - so auch der Spider Stove von Kovea:

Unser Zeltnachbar kochte eines Abends auf dem kleinen Kocher und mir viel die "eigentümliche" Schlaufe, wie ich sie zum Vorheizen von Benzinkochern kenne, auf. So kamen wir ins Gespräch. Steve erklärte, dass dadurch nicht nur die angeschlossene Gaskartusche liegen kann (was sonst ja als äußerst kritisch, da flüssiges Gas so in den Kocher kommen kann, bekannt ist). Nein auch kann der Spider dadurch bei Temperaturen bis -20°C als Gaskocher betrieben werden! Normalerweise sagen die Lehrbücher ist beim Gefrierpunkt Schluss für den Einsatz von Gaskochern.

Wir fachsimpelten so dahin und ich erzählte, dass wir für unsere 7-wöchige Tour einen Trangia wegen der einfachen Handhabung und Nachschub von Spiritus mitnehmen, damit aber nicht so ganz glücklich sind und lieber einen passenden Gaskocher dabei haben wollen, da er die Töpfe nicht so zu rußt und die Flamme regulierbar ist (naja, der Trangia ist bekanntlich so gut wie nicht regulierbar!).

So erklärte uns Steve, dass gerade dieser Kocher, der besonders auf Effizienz und sauberes Verbrennen ausgelegt ist, auch unter den Windschutz des Trangia-Kocher passt - perfekt!
Obendrein ist er noch klein und leicht (170g Kocher zzgl. 10g Beutel) und findet somit auch noch Platz in unserem Tragia !
So war also ein passender Begleiter aus der Zunft der Gaskocher für unser #NordkappProjekt gefunden!

Nebenbei gefallen mir die technischen Daten und Detaillösungen wie der klappbare Regler für die Gaszufuhr.
So verbraucht der Spider 120g in der Stunde - diese Angabe kenne ich von den Geräten im Wohnwagen, bei Outdoorkochern ist mir aber eher die Wattzahl geläufig, die aber ohne Rechnerei nicht aussagt wieviel Brennstoff der Kocher in welcher Zeit benötigt.
Inzwischen sind wir wieder daheim und haben den Spider mit und ohne Windschutzes des Trangia eingesetzt und können ihn absolut empfehlen!!!

Betrieben haben wir ihn mit dem billigeren Butan-Gas und dem Adapter, den ich im Herbst 2015 schon vorgestellt habe.
...und wo wir bei Gimmicks sind:

Kovea bietet einen Piezo-Stab(12g)  an mit dem man jeden Gaskocher, starten kann. Wichtig ist hier der direkte Kontakt des Metallendes mit dem Brenner des Kochers und das selbiger nicht zu wenig an Gas bekommt.

Und noch eine schicke Sache bietet Kovea für seine Kocher auf deren Homepage:
Einen Brennstoffrechner, je nach Kocher, Kochdauer, Personen und Tage errechnet dieser wie viel Gas ich mitführen sollte - sehr, sehr cool!

Hier auch nochmal meine absolute Empfehlung!

GL20 von NexTorch (09-2017)

Ein weiteres Mitbringsel von der #OutDoorFN kommt aus dem Hause NexTorch.
Bei der GL20 handelt es sich um eine Lampe für den Schlüsselanhänger, die gleichzeitig einen Klasse 2 Laserpointer beinhaltet.

Die zwei weißen LEDs bieten eine Stunde lang 60 Lumen. Bei meinem Test habe ich eine Leuchtdauer von guten 14 Stunden erzielt, also einiges mehr wie die Herstellerangabe!
Rollierend beginnt die GL20 mit der geringer Leuchtstufe von 4 Lumen (max. 10 Stunden) geht dann in die helle Stufe und beim dritten Tastendruck in den der  Blinkmodus von einem Hz.
Wird der Taster gedrückt gehalten, so kann der Lasepointer genutzt werden.
In der GL20 ist ein Akku fest verbaut, der mittels microUSB geladen werden kann. Dies dauert etwas mehr wie zwei Stunden.
Und wie von
NexTorch gewohnt ist die GL20 nach IPX4 "geschützt gegen Spritzwasser von allen Seiten", also kein Problem beim Einsatz im Regen!

Fazit: Eine weitere innovative Idee aus dem Hause NexTorch, die mir besonders im Rahmen meiner Vortragstätigkeit sehr gut gefällt! Und das zu einem fairen Preis von € 22,90

PS: Die GL20 hat uns in einer aufregenden Stunde des Nachts während unserem #NordkappProjekt sehr gute Dienste erwiesen!

Firepot-Gerichte von Outdoorfood (08-2017)

Wir hatten in der Vergangenheit ja schon das ein oder andere Gericht von auf den Outdoor-Markt spezialisierten Herstellern getestet – hier nun unser neuster Kandidat, der es zum Top-Favoriten geschafft hat, lest warum!

Im Außenbereich der OutDoor-Messe im Juni diesen Jahres sind wir auf den britischen Hersteller Outdoorfood aufmerksam geworden, der zwei seiner Trekkingmahlzeiten Firepot zum Probieren anbot ein vegetarisches Menü und eins mit Fleisch.
Als bekennende Fleischesser freuten wir uns über den hohen Fleischgehalt in den Gerichten – wir wundern uns ja seit geraumer Zeit über den geringen Fleischgehalt den so manches Trekkinggericht aber auch das Fertiggericht aus dem Supermarkt bietet...
So haben wir von unserem anstehenden #NordkappProjekt zum „Nothing but stones“ erzählt und prompt ein Probierpäckchen noch rechtzeitig vor Tourenstart erhalten - Dankeschön hierfür!
Firepot bietet verschiedene Gerichte an, die vorgegart sind und denen das Wasser entzogen wurde und somit recht leicht sind. Zum Trocknen wird ein spezielles hauseigenes Verfahren zur Anwendung gebracht – also keine Gefriertrocknung (wie sonst üblich), auch keine Konservierungsmittel und nicht „überwürzt“.

Außen weist jeder Beutel Pfeile mit Markierungen von 1 bis 15 auf.
Bei der Anleitung zur Zubereitung steht dann um welche der Klassen 1 bis 15 es sich handelt.
Ich lese also erst (!), knicke den Beutel ordentlich an der zugewiesenen Füllstandmarke, öffne ihn, entnehme das kleine blaue Beutelchen (welches weitere Rest-Feuchtigkeit entzieht) und schütte bis zu jenem Knicke entsprechend kochendes Wasser hinein, rühre kräftig um, verschließe den ZipLock und warte 10 bis 15 Minuten (je nach Gericht) ab.
Und schon ist ein köstliches Mahl gerichtet!
Wir konnten auf der Wanderung zum Geocache „Nothing but stones“ und im Ringebu-Fjell die Gerichte Chilli con Carne, Orzo-Nudeln mit Bolognese, Dal, Reis mit Spinat, Schweinefleisch mit Bohnen und Risotto mit Steinpilzen genießen und finden alle äußerst schmackhaft!

Die Firepot-Gerichte haben ordentliche Brennwerte von 500 bis 650 Kalorien je nach Gericht bei der normalen Portion.
Und wem eine „normale“ Portion nicht ausreicht, für den bietet Outdoorfood „extragroße“ Portionen an!
Wir sind mal gespannt wie sich die Firepot-Gerichte von Outdoorfood in den deutschen Markt der Fertiggerichte für den Trekker integriert - unsere Top-Empfehlung haben sie jedenfalls!!!

Zu bestellen über den hauseigenen Shop/Website www.outdoorfood.com oder beim Amazon ab € 7,50

Tipp1: Bei einigen Gerichten war ein Teil des Inhaltes aldente, so können weiter zwei bis fünf Minuten ziehen nicht schaden.
Tipp2: Übrigens empfiehlt es sich beim Verzehr direkt aus dem Transport-/Garbeutel ein ausreichend langes Besteck zu nutzen, um nicht fettige Finger zu bekommen bzw. auch den letzten Rest auslöffeln zu können. Die bei Gewichtsfetischisten üblichen gekürzten oder kurzen Gabeln und Löffel sind hier kontraproduktiv! Mit etwas umsichtigen Umgang hat sich das KniSFor mit ausgeklappten Messer als verlängerter Löffelgriff bei uns bewährt!