Equipment-Tuning – Ally Faltkanadier

Auch wenn die Jahreszeit sicher nicht mehr ganz die richtige ist, wo die Massen von Euch mit dem Boote Flüsse und Seen bereisen, will ich hier aufgrund der Resonanz im Facebook die kleinen Basteleien für meinen Ally-Faltkanadier vorstellen:

Der Ally hat ein Gerippe aus Alu-Rohren mit einem Durchmesser von 15mm. (Dieser Durchmesser hat sich auch bei anderen Marken durchgesetzt - so finde ich auch an den Rückenlehnen meines Grabner Schlauchkanadiers die passende Rohre.)

Ich nehme also Schlauch-/Rohrschellen für 16mm Rohre, U-Scheiben, Schrauben und Sperr-Muttern (hier M4 und 16 bzw. 25mm Länge) und einen einfachen Fahrrad-Trinkflaschenhalter, schraube alles zusammen - fertig!

Die Flaschenhalter taugen auch für vielerlei andere Gegenstände wie Gläser.
Eine dieser 16mm Schellen verschraubt mit einer 20mm Schelle macht in Paarung mit einer normalen miniMagLite einen "Suchscheinwerfer" für nächtliche Ausfahrten ;-)
Der Baumarkt bietet schier unendlich Material zum Tunen:
So 20 bis 25mm Gartenschlauch zur Verstärkung der Reling (einen mit durchlaufend geradem Faden nehmen, um entsprechend sauber aufschneiden zu können) und Isolation für Heizungsrohre als Rückenpolster an den Querstreben…

Die Kartenseite - unbekannte Funktion

Es gibt ja bei den beliebten Garmin GPS-Geräten immer wieder Funktionen, die versteckt oder nur im Handbuch (welches bekanntlich die wenigsten von uns lesen) oder gar nicht dokumentiert sind....

Neulich bin ich beim Oregon650 über eine solche gestolpert:
Das schnelle Umschalten der Karte von Nord- zu Fahrtorientiert.


Normalerweise richte ich diese über Einstellungen->Karte->Ausrichtung ein. Dies kann ich natürlich auch über Einstellungen->Kurzbefehle definieren und auf einen Bildschirm oder die Tasten legen.
Aber am einfachsten geht dieses Umschalten direkt aus der Kartenansicht, wenn ich schlicht oben links auf den Nordpfeil tippe!

Mit jedem Klick wird in die jeweils andere Orientierung geswitcht, also von Nordorientiert zu Fahrorientiert, usw. .... leider fehlt die dritte Ansicht, der Fahrzeugmodus, wie es von Garmins Nüvis bekannt ist…

Dieser schnelle Wechsel der Kartenausrichtung funktioniert beim Oregon6x0, Oregon7x0, etrex touch und Montana 6x0. Leider nicht bei Dakota und dem alten Oregon ;-(

Poppfolie - einmal anders

Neulich habe ich ja bei meinem Test-Blog über Sitzkissen berichtet, nun ist mir beim Auspacken eines Paketes eine neue Idee gekommen:

Im Versandgeschäft gibt es bekanntlich ja die sog. Poppfolie, um das Versandgut zu schützen ... diese wird vom Empfänger i.d.R. entsorgt ... kein Beispiel von Nachhaltigkeit, aber das ist ein anderes Thema!
Aus dieser Folie lassen sich prima Sitzkissen in individuellen Abmessungen schneiden! Sie sind dann klein, leicht, billig und irgendwo auch nachhaltig, also ideal für Minimalisten und Sparfüchse ;-)
...und wenn mal zu viele Luftbläschen geplatzt sind, dann kommt sicher bald eine weitere Sendung eines Onlinestores mit neuen Sitzkissenrohlingen!

Einzig beim Einsatz zu beachten wäre die richtige und zwar die glatte Seite nach unten zu wenden - so nimmt sie nicht soviel Dreck auf und ist leichter abwischbar ;-)

Garmins Siliconcase

Manchmal ist es ja so, dass man eine Sache Tag ein, Tag aus in den Händen hält, damit arbeitet und deren Vielzahl an weiteren Verwendungsmöglichkeiten gar nicht erkennt...
Das ist mir unlängst so gegangen mit dem Silicon-Case für Garmins Dakota-Serie ... bis ich mit einem Cacher-Kollegen am fachsimpeln war und dieser mir sein altes Oregon mit eben diesem Case präsentierte!
Ja, klar! Garmin hat bei den Outdoor-GPS nur den Dakotas und den neuen etrex touch eine Silikon-Hülle spendiert, die die Geräte vor grob fahrlässiger Gewalteinwirkung schützt!
Also, warum nicht mal die flexiblen Hüllen bei den anderen Geräten testen?
Natürlich muß man sich bewusst sein, dass es mit den vorgeformten Tasten nicht mehr so ganz passt, allerdings ist das lediglich beim etrex ein ernsteres Problem, da das ja bekanntlich seine 5 Tasten seitlich angeordnet hat und das Case die Beschriftungen verdeckt...hier helfen Edding und/oder Lochzange ;-)
Auch sitzt das Case beim etrex nicht so stramm, da das gegenüber seinem touch-Kollegen etwas schlanker ist, aber es funktioniert und wem der Schutz des Gerätes wichtig ist, sollte über diese Möglichkeit mal nachdenken.
Ich habe hier eine Serie von Bildern der unterschiedlichen Geräte mit den m.E. verwendbaren Cases hochgeladen, die selbsterklärend sein sollte.


Dakota-Case mit Dakota, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:


etrex-touch-Case mit etrex-touch, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:

Equipment-Tuning - Garmin vivofit

Einige von Garmins Fitness-Geräten besitzen lediglich einen Clip-Verschluß, der mit einer zusätzliche Schlaufe, dem vivo-Keeper, das Armband gegen versehentliches Öffnen und damit verbundenen allzu leichten Verlust schützt.
Nun kann der Keeper im Laufe der Zeit einmal kaputt gehen und Ersatz muss her… Hier habe ich neulich einen dieser einfachen Kompanten, die man schon seit Ewigkeiten im Ausrüstungshandel zur Ergänzung einer normalen Uhr findet, benutzt … und geht ;-)

Natürlich ist das kein Qualitäts-Kompass (gibt es auch als Thermometer), aber so habe ich mein vivofit um eine zusätzliche Funktion bereichert und nebenbei vor Verlust bewahrt ;-)

Datentransfer vom Smartphone zum Garmin GPS

In den Zeiten von SmartWatches und drahtlos kommunizierenden Waagen stellt sich die Frage wie es inzwischen bei den Outdoor-GPSr aussieht!

War eine Umfrage anno 2013 beim Steinhügel doch sehr ernüchternd, so stellt sich die Frage was hat sich seither getan?

Garmin hat dieses Jahr die BaseCampMobil für iOS eingestellt, Geräte wie die fenix (ab Generation 1), epix, etrex Touch und 64er unterstützen nun SmartMessenges via Bluetooth … und wie sieht es bei den Oregon6x0 und dem neuen Montana aus?

Letzterer hat mit der neuen Generation keine Bluetooth-Schnittstelle spendiert bekommen und beim Oregon hat sich nichts getan – Datentransfer von PQs, Bildern, GPI- oder GPX-Dateien weiterhin Fehlanzeige!

 
…was bleibt ist die Übertragung via Kabel. Das kennt sicher jeder vom heimischen Rechner, doch auch via Smartphone ist dies mit einem sogenannten OTG-Adapter möglich!
OTG steht für USB On The Go, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_On-the-go


Ursprünglich wurde er für das Anschließen von USB-Sticks ans Handy ersonnen. Neben diesen funktioniert er aber auch mit Card-Readern für die SD-Karte der Kamera, andere Smartphones, eBookReader, der Garmin ANT+ Stick (!), LED-Chips (siehe Beitrag von 01-2015 in den Tests) aber auch zum Drucken oder mit einen Y-Kabel und Powerbank auch mit Festplatten und DVD-Laufwerken. Was liegt also näher wie auch das geliebte GPS mal anzustöpseln?
 
Vorraussetzung ist ein Telefon auf Android-Basis ab 4.0 aufwärts und ausgestattet mit entsprechender Hardware, die dem Telefon erlaubt ein USB-Host sein zu dürfen. Letztere ist leider nicht immer ersichtlich und oft auch nicht eindeutig in den entsprechenden Onlineshops, oft sogar nicht einmal auf der Hersteller-Homepage gekennzeichnet...der Hersteller Wiko macht hier eine löbliche Ausnahme. So hilft es oft nur mit dem Adapter, für den man je nach Label zwischen € 5 bis € 20 investieren kann, in den Handyladen seines Vertrauens zu gehen und die mobilen Helferlein auf die entsprechende Fähigkeit zu prüfen.

Ist ein passendes Telefon gefunden, stehen einem für den kabelgebundenen Datentransfer alle Möglichkeiten offen!
Bei Tablets funktionieren Geräte mit vollwertigen Windows 8.1 und 10 super, hier lassen sich auch die gewohnte PC-Software BaseCamp oder die alte MapSource installieren.

Übrigens, bei Androiden genauso wie beim Windows sollte immer vorm Abziehen des Kabels das Gerät, welches ja als Massenspeicher erkannt wird, korrekt ausgeworfen werden!