Garmins Siliconcase

Manchmal ist es ja so, dass man eine Sache Tag ein, Tag aus in den Händen hält, damit arbeitet und deren Vielzahl an weiteren Verwendungsmöglichkeiten gar nicht erkennt...
Das ist mir unlängst so gegangen mit dem Silicon-Case für Garmins Dakota-Serie ... bis ich mit einem Cacher-Kollegen am fachsimpeln war und dieser mir sein altes Oregon mit eben diesem Case präsentierte!
Ja, klar! Garmin hat bei den Outdoor-GPS nur den Dakotas und den neuen etrex touch eine Silikon-Hülle spendiert, die die Geräte vor grob fahrlässiger Gewalteinwirkung schützt!
Also, warum nicht mal die flexiblen Hüllen bei den anderen Geräten testen?
Natürlich muß man sich bewusst sein, dass es mit den vorgeformten Tasten nicht mehr so ganz passt, allerdings ist das lediglich beim etrex ein ernsteres Problem, da das ja bekanntlich seine 5 Tasten seitlich angeordnet hat und das Case die Beschriftungen verdeckt...hier helfen Edding und/oder Lochzange ;-)
Auch sitzt das Case beim etrex nicht so stramm, da das gegenüber seinem touch-Kollegen etwas schlanker ist, aber es funktioniert und wem der Schutz des Gerätes wichtig ist, sollte über diese Möglichkeit mal nachdenken.
Ich habe hier eine Serie von Bildern der unterschiedlichen Geräte mit den m.E. verwendbaren Cases hochgeladen, die selbsterklärend sein sollte.


Dakota-Case mit Dakota, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:


etrex-touch-Case mit etrex-touch, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:

Datentransfer vom Smartphone zum Garmin GPS

In den Zeiten von SmartWatches und drahtlos kommunizierenden Waagen stellt sich die Frage wie es inzwischen bei den Outdoor-GPSr aussieht!

War eine Umfrage anno 2013 beim Steinhügel doch sehr ernüchternd, so stellt sich die Frage was hat sich seither getan?

Garmin hat dieses Jahr die BaseCampMobil für iOS eingestellt, Geräte wie die fenix (ab Generation 1), epix, etrex Touch und 64er unterstützen nun SmartMessenges via Bluetooth … und wie sieht es bei den Oregon6x0 und dem neuen Montana aus?

Letzterer hat mit der neuen Generation keine Bluetooth-Schnittstelle spendiert bekommen und beim Oregon hat sich nichts getan – Datentransfer von PQs, Bildern, GPI- oder GPX-Dateien weiterhin Fehlanzeige!

 
…was bleibt ist die Übertragung via Kabel. Das kennt sicher jeder vom heimischen Rechner, doch auch via Smartphone ist dies mit einem sogenannten OTG-Adapter möglich!
OTG steht für USB On The Go, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_On-the-go


Ursprünglich wurde er für das Anschließen von USB-Sticks ans Handy ersonnen. Neben diesen funktioniert er aber auch mit Card-Readern für die SD-Karte der Kamera, andere Smartphones, eBookReader, der Garmin ANT+ Stick (!), LED-Chips (siehe Beitrag von 01-2015 in den Tests) aber auch zum Drucken oder mit einen Y-Kabel und Powerbank auch mit Festplatten und DVD-Laufwerken. Was liegt also näher wie auch das geliebte GPS mal anzustöpseln?
 
Vorraussetzung ist ein Telefon auf Android-Basis ab 4.0 aufwärts und ausgestattet mit entsprechender Hardware, die dem Telefon erlaubt ein USB-Host sein zu dürfen. Letztere ist leider nicht immer ersichtlich und oft auch nicht eindeutig in den entsprechenden Onlineshops, oft sogar nicht einmal auf der Hersteller-Homepage gekennzeichnet...der Hersteller Wiko macht hier eine löbliche Ausnahme. So hilft es oft nur mit dem Adapter, für den man je nach Label zwischen € 5 bis € 20 investieren kann, in den Handyladen seines Vertrauens zu gehen und die mobilen Helferlein auf die entsprechende Fähigkeit zu prüfen.

Ist ein passendes Telefon gefunden, stehen einem für den kabelgebundenen Datentransfer alle Möglichkeiten offen!
Bei Tablets funktionieren Geräte mit vollwertigen Windows 8.1 und 10 super, hier lassen sich auch die gewohnte PC-Software BaseCamp oder die alte MapSource installieren.

Übrigens, bei Androiden genauso wie beim Windows sollte immer vorm Abziehen des Kabels das Gerät, welches ja als Massenspeicher erkannt wird, korrekt ausgeworfen werden!

Unbekannte Funktionen beim Reisecomputer vom Garmin Montana 610, 680 und Oregon 6x0

Unlängst hatte ich hier ja schon über die, ich will sie mal nicht "versteckt", besser vielleicht "unbekannteren" Funktionen desSperrbildschirms beim Garmin Montana und Oregon 6x0 berichtet.

Nun ist mir bei selbigen Geräten eine weitere Funktion aufgefallen, die wohl in die "unbekanntere" Kategorie fällt und über die ich hier kurz berichten möchte:

 

Der Reisecomputer - kenne und liebe ich seit meinem ersten GPS III. Beim Reisecomputer habe ich seit "eh und jeh" 10 Datenfelder(das Geko hatte nur 4), die ich nach belieben mit Informationen meiner Wahl konfigurieren kann. Mit Einführung der Oregon-Serie wurde diese Informations-Seite in 4 Felder oben und 6 unten geteilt, wobei die oberen 4 Felder auch gegen verschiedenste Anzeigen wie Höhenmesser, Auto, Kompass, Favoriten, Fitness, Geocache, Grosses Datenfeld, Freizeit, Satellit, kleine Datenfelder, Status, Stoppuhr, Track-Steuerung ... ausgetauscht werden kann - teilweise differieren diese vorkonfigurierten Anzeigen von Serie zu Serie (je nach dem wann Garmin die Entwicklung für eine Serie eingestellt hat).

Mich als Daten-Messie haben eigentlich immer die unteren 6 Felder interessiert und ich war immer im Zwiespalt welche Informationen ich mir dort anzeigen lasse. Nun stelle ich neulich fest, dass ich bei meinem Montana und Oregon hier noch seitenweise blättern kann!

Welch eine Freude, stehen mit bei diesen Geräten mehrere Datenseite à 6 Felder zur Verfügung!

Ich kann jetzt also noch eine Bergwander-Seite mit allen Auf- und Abstiegsdaten, eine Temperaturseite mit allen Daten des tempe, eine Seite mit Flugdaten, vertikale Geschwindigkeit etc., ganz viele Fitness- und Runden-Seiten konfigurieren....naja, nach sechs Seiten ist dann beim Montana doch Schluss....aber ein deutlicher Gewinn an Informationsdichte!

Schutzhütten im Harz und Deister

Vor nunmehr 6 Jahren bin ich 2009 mit dem „Wolkenhäuschen“ auf dem Brocken als 114te Hütte bei den „Schutzhütten im Harz“ der Outdoor-Seiten eingestiegen.
Seither ist der dort gelistete Bestand auf erfreuliche 268 Schutzhütten angewachsen!!!

Ich finde dieses Projekt insofern sehr interessant, da nicht jeder Wanderer mit GPS oder Smartphone zu seiner Tour aufbricht und so im Vorfelde der Planung mehr Informationen über Schutzhütten im Zielgebiet bekommt. Durch die Bilder und Platzangaben können die Hütten wesentlich besser einschätzt werden wie anhand einem standardisierten Symbols auf einer Landkarte.

Dank meiner Tatkräftigen Unterstützer haben wir nicht nur neue Hütte eingetragen, auch wurden Koordinaten aktuallisiert, Beschreibungen und Bilder hinzugefügt aber leider auch einige auf „Historisch“ gesetzt, da sie rückgebaut wurden…

Der Harz hat noch weitaus mehr Schutzhütten zu bieten, aber die wollen alle noch erfasst werden, denn wir haben keinen Zugang zu offiziellem Datenmaterial!

In der Zeit von 2010 bis 2013 konnte ich auch die kompletten Hütten des Deisters als eigenes Projekt hinzufügen.

Die GPS-Daten habe ich entsprechend aufbereitet und biete sie in dem gängigen Format GPX und dem Garmin-eigenen POI-Format GPI im Bereich „Downloads->GPS-Daten“ meiner Homepage zum freien Download an.

Die Statusseite - das unbekannte Wesen

Neulich ist mir bei meinem Montana 680t etwas aufgefallen, was mir bisher nur als neues Feature von Garmins jüngsten Geräten den eTrex Touch bekannt war, nämlich die Konfiguration der Statusseite, den meisten besser als Sperrbildschirm bekannt.

Das ich wohl nicht der einzige bin, dem dieses Feature entgangen ist, zeigte mir das Fachsimpeln letztes Wochenende auf der Nordseetaufe, was mich zu diesem kleinen Bericht veranlaßt hat…vielleicht liegt aber es auch daran, dass sich die Statusseite weder mit der eingebauten ScreenShotFunktion, noch den geläufigen Programmen vom Garmin einfangen lassen will ;-)


Sicher kennt Ihr alle in den Seiten Karte, Kompass, Reisecomputer das Untermenü „Anzeige ändern“ wo Ihr verschiedene Anzeigen, Datenfelder oder Favoriten im oberen Teil des Displays einblenden lassen könnt. Und eben diese Funktion ist auch in der Statusseite/Sperrbildschirm „versteckt“!!!

    

So kann ich mir bei den Oregon 6x0 und den Montanas auf eben dieser Statusseite/Sperrbildschirm weitere Informationen anzeigen lassen oder Funktionen auswählen und das ohne die Displaysperre rausnehmen zu müssen!

Das elektrische Teelicht - ein Laufzeitwunder

„Neulich“ beim Stöbern in einem Jawoll, Wiglo oder Zimmermann (doch schon etwas her) fielen mir elektronische Teelichter in die Hände. An sich nichts besonderes, wenn, ja, wenn, da nicht die Sache mit der Leuchtdauer wäre...

Für einen guten Kurs konnte ich eine ansehnliche Stückzahl erwerben, um beim nächsten Event, wo es mich wieder in eine dunkle Ecke (wie beim Mega Berlin) verschlägt, entsprechend gewappnet zu sein ;-)

Wie das mit Produkten aus den Restpostenmärkten so ist, hatte ich natürlich mit einer nicht so großen Qualität gerechnet und wurde auch nicht enttäuscht, in einer Packung befanden sich keine Batterien und bei zwei weiteren waren die CR2032 so schwach, dass sie ein signifikant geringeres Licht lieferten...
Also, was tun?
Naja, da die Batterien eh schwach auf der Brust sind, warum nicht mal schauen wie lange die Lichterlein wohl noch leuchten mochten?

Also, gedacht, getan...und so flackerten sie brav vor sich hin:
erst zwei Stunden, zwei Tage, zwei Wochen und tatsächlich zwei volle Monate!

...damit hatte ich nicht gerechnet, und das mit den „angebrauchten“ Batterien – erstaunlich und erwähnenswert, wie ich finde!