Parakito (09-2017)

Letztes Jahr auf der Nacht der Vulkane in Mendig wurden wir auf das Parakito aufmerksam gemacht.
Ein, wie ich finde,  total innovatives Konzept zu Abwehr von stechenden Plagegeistern!
Es funktioniert über Duftstoffe wie wir es von den Citronella Kerzen kennen.

Das kleine wachsartige Duftpad wird mit einem Armband am Handgelenk oder mittels Karabineranhänger an Jacke, Rucksack etc. angehangen und verströmt so seine Duftstoffe - alles auf natürlicher Basis!
Wir hatten unsere beiden Parakitos mit auf unserem  #NordkappProjekt, um sie auch bei anderen Mücken wie den heimisch am Sonnensee auszuprobieren.
Neben dem Pad, was schon ein paar Tage im Testeinsat war ist auch ein ganz Frisches zum Einsatz gekommenen.

Leider haben sich weder die Mücken in der Region um Nothing but stones, dem Dreiländerstein(Finnland-Schweden-Norwegen) oder im Jämtland von den Parakitos beeindrucken lassen...
So sehr ich von diesem Konzept begeistert bin (für Sparfüchse und Minimalisten haben die Wachspads eine Öse für Kleinstkarabiner - ich muss also nicht zwingend in den Aufbewahrungs-Carrier investieren!), so vermisse ich die Wirksamkeit ... vielleicht rieche ich auch einfach zu lecker?

Fazit: Wer aber in einer Region unterwegs ist, wo die Mücken auf den gelobten Zitronenduft ansprechen, dem sei der Prakito wärmstens empfohlen!

GL20 von NexTorch (09-2017)

Ein weiteres Mitbringsel von der #OutDoorFN kommt aus dem Hause NexTorch.
Bei der GL20 handelt es sich um eine Lampe für den Schlüsselanhänger, die gleichzeitig einen Klasse 2 Laserpointer beinhaltet.

Die zwei weißen LEDs bieten eine Stunde lang 60 Lumen. Bei meinem Test habe ich eine Leuchtdauer von guten 14 Stunden erzielt, also einiges mehr wie die Herstellerangabe!
Rollierend beginnt die GL20 mit der geringer Leuchtstufe von 4 Lumen (max. 10 Stunden) geht dann in die helle Stufe und beim dritten Tastendruck in den der  Blinkmodus von einem Hz.
Wird der Taster gedrückt gehalten, so kann der Lasepointer genutzt werden.
In der GL20 ist ein Akku fest verbaut, der mittels microUSB geladen werden kann. Dies dauert etwas mehr wie zwei Stunden.
Und wie von
NexTorch gewohnt ist die GL20 nach IPX4 "geschützt gegen Spritzwasser von allen Seiten", also kein Problem beim Einsatz im Regen!

Fazit: Eine weitere innovative Idee aus dem Hause NexTorch, die mir besonders im Rahmen meiner Vortragstätigkeit sehr gut gefällt! Und das zu einem fairen Preis von € 22,90

PS: Die GL20 hat uns in einer aufregenden Stunde des Nachts während unserem #NordkappProjekt sehr gute Dienste erwiesen!

Spider-Stove von Kovea (08-2017)

Auf der #OutDoorFN haben wir dieses Jahr viel Interessantes Equipment gesehen - und so hat jedes eine mehr oder weniger eigene Geschichte - so auch der Spider Stove von Kovea:

Unser Zeltnachbar kochte eines Abends auf dem kleinen Kocher und mir viel die "eigentümliche" Schlaufe, wie ich sie zum Vorheizen von Benzinkochern kenne, auf. So kamen wir ins Gespräch. Steve erklärte, dass dadurch nicht nur die angeschlossene Gaskartusche liegen kann (was sonst ja als äußerst kritisch, da flüssiges Gas so in den Kocher kommen kann, bekannt ist). Nein auch kann der Spider dadurch bei Temperaturen bis -20°C als Gaskocher betrieben werden! Normalerweise sagen die Lehrbücher ist beim Gefrierpunkt Schluss für den Einsatz von Gaskochern.

Wir fachsimpelten so dahin und ich erzählte, dass wir für unsere 7-wöchige Tour einen Trangia wegen der einfachen Handhabung und Nachschub von Spiritus mitnehmen, damit aber nicht so ganz glücklich sind und lieber einen passenden Gaskocher dabei haben wollen, da er die Töpfe nicht so zu rußt und die Flamme regulierbar ist (naja, der Trangia ist bekanntlich so gut wie nicht regulierbar!).

So erklärte uns Steve, dass gerade dieser Kocher, der besonders auf Effizienz und sauberes Verbrennen ausgelegt ist, auch unter den Windschutz des Trangia-Kocher passt - perfekt!
Obendrein ist er noch klein und leicht (170g Kocher zzgl. 10g Beutel) und findet somit auch noch Platz in unserem Tragia !
So war also ein passender Begleiter aus der Zunft der Gaskocher für unser #NordkappProjekt gefunden!

Nebenbei gefallen mir die technischen Daten und Detaillösungen wie der klappbare Regler für die Gaszufuhr.
So verbraucht der Spider 120g in der Stunde - diese Angabe kenne ich von den Geräten im Wohnwagen, bei Outdoorkochern ist mir aber eher die Wattzahl geläufig, die aber ohne Rechnerei nicht aussagt wieviel Brennstoff der Kocher in welcher Zeit benötigt.
Inzwischen sind wir wieder daheim und haben den Spider mit und ohne Windschutzes des Trangia eingesetzt und können ihn absolut empfehlen!!!

Betrieben haben wir ihn mit dem billigeren Butan-Gas und dem Adapter, den ich im Herbst 2015 schon vorgestellt habe.
...und wo wir bei Gimmicks sind:

Kovea bietet einen Piezo-Stab(12g)  an mit dem man jeden Gaskocher, starten kann. Wichtig ist hier der direkte Kontakt des Metallendes mit dem Brenner des Kochers und das selbiger nicht zu wenig an Gas bekommt.

Und noch eine schicke Sache bietet Kovea für seine Kocher auf deren Homepage:
Einen Brennstoffrechner, je nach Kocher, Kochdauer, Personen und Tage errechnet dieser wie viel Gas ich mitführen sollte - sehr, sehr cool!

Hier auch nochmal meine absolute Empfehlung!

IOTA von Black Diamond (07-2017)

Von der OutDoor in Friedrichshafen haben wir Stirnlampen vom amerikanischen Hersteller Black Diamond mitgebracht, die ich Euch hier vorstellen möchte.

Mit 52g ist die IOTA ein sehr leichter Vertreter ihrer Zunft, bringt es aber auf 150 Lumen!

Erreicht werden diese Werte durch den fest eingebauten Akku, der wie heutzutage üblich, mittels MicroUSB-Anschluss über jeden handelsüblichen USB-Port geladen werden kann. Für die komplette Aufladung benötigt sie 2:10 Stunden (meine Messung) - ein Schnell-Laden ist nicht vorgesehen.
Das mitgelieferte kurze graue Kabel ist übrigens nicht nur Lade- sondern auch Datenkabel und kann so auch noch für andere Geräte mit passenden Anschlüssen genutzt werden.
Schaltet man die IOTA ein, so startet sie immer mit den vollen 150 Lumen.
Hält man den Taster gedrückt, dann dimmt sie runter und dann wieder hoch. Sobald man den Taster los lässt bleibt die Dimmstufe erhalten.
An der rechten Seite befindet sich ein TouchSensor. Klopft man gegen ihn, so schaltet sie wieder auf volle Leistung, klopft man nochmals dagegen, fällt sie wieder in die eingestellte Dimmstufe. Leider "merkt" sie sich die Dimmstufe nicht nach dem Ausschalten.

In der Front ist eine kleine Kontroll-LED eingebaut, die nach dem Einschalten mittels Ampelsystem den Ladezustand des Akkus Preis gibt.
Noch eine Besonderheit zeichnet die IOTA aus: Hält man den Ein-/Aus-Taster im ausgeschalteten Zustand 4 Sekunden gedrückt, so sperrt sich der Taster, ein versehentliches Einschalten im Rucksack ist somit weitestgehend ausgeschlossen.
Sie kann stufenlos um 45° geschwenkt werden, was zum normalen Nachtwandereinsatz völlig ausreicht.
Mittels Streulinse verteilt sie das Licht sehr gut.
Die Leuchtdauer beträgt bei maximaler Leistung 2 Stunden bei einer Reichweite von 40m - so die Herstellerangabe.
Ich habe die IOTA mit bis zu 5 Stunden in der hellsten Stufe laufen lassen, wobei sie nach 3 Stunden an Leuchtkraft verloren hat.
Die Herstellerangabe für die geringste Leuchtstufe lautet 40 Stunden bei 10m - mein Testmodell hat jedoch 50 Stunden geleuchtet!
Das 20mm breite Stirnband ist lang genug, dass sie auch auf einem Helm getragen werden kann.
Und sie ist nach IPX 4 geschützt gegen Spritzwasser von allen Seiten.
Ich bin ja bekanntlich kein Freund von fest eingebauten Akkus, das finde ich bei Tablets und Handys schon sehr ... eigen, da das Gerät komplett entsorgt werden muss, wenn der Akku nach seinen 500 bis 1000 Ladezyklen das Zeitliche segnet, aber ich will erkennen, das dadurch eine Minimierung von Volumen und Gewicht ermöglicht wird und auch das universale Laden an den heute allgegenwärtigen USB-Anschlüssen.

Fazit: Mit einem Preis von € 45,- rangiert sie im Mittelfeld bei Stirnlampen und sie ist in vielen modischen Farben zu haben.

Firepot-Gerichte von Outdoorfood (08-2017)

Wir hatten in der Vergangenheit ja schon das ein oder andere Gericht von auf den Outdoor-Markt spezialisierten Herstellern getestet – hier nun unser neuster Kandidat, der es zum Top-Favoriten geschafft hat, lest warum!

Im Außenbereich der OutDoor-Messe im Juni diesen Jahres sind wir auf den britischen Hersteller Outdoorfood aufmerksam geworden, der zwei seiner Trekkingmahlzeiten Firepot zum Probieren anbot ein vegetarisches Menü und eins mit Fleisch.
Als bekennende Fleischesser freuten wir uns über den hohen Fleischgehalt in den Gerichten – wir wundern uns ja seit geraumer Zeit über den geringen Fleischgehalt den so manches Trekkinggericht aber auch das Fertiggericht aus dem Supermarkt bietet...
So haben wir von unserem anstehenden #NordkappProjekt zum „Nothing but stones“ erzählt und prompt ein Probierpäckchen noch rechtzeitig vor Tourenstart erhalten - Dankeschön hierfür!
Firepot bietet verschiedene Gerichte an, die vorgegart sind und denen das Wasser entzogen wurde und somit recht leicht sind. Zum Trocknen wird ein spezielles hauseigenes Verfahren zur Anwendung gebracht – also keine Gefriertrocknung (wie sonst üblich), auch keine Konservierungsmittel und nicht „überwürzt“.

Außen weist jeder Beutel Pfeile mit Markierungen von 1 bis 15 auf.
Bei der Anleitung zur Zubereitung steht dann um welche der Klassen 1 bis 15 es sich handelt.
Ich lese also erst (!), knicke den Beutel ordentlich an der zugewiesenen Füllstandmarke, öffne ihn, entnehme das kleine blaue Beutelchen (welches weitere Rest-Feuchtigkeit entzieht) und schütte bis zu jenem Knicke entsprechend kochendes Wasser hinein, rühre kräftig um, verschließe den ZipLock und warte 10 bis 15 Minuten (je nach Gericht) ab.
Und schon ist ein köstliches Mahl gerichtet!
Wir konnten auf der Wanderung zum Geocache „Nothing but stones“ und im Ringebu-Fjell die Gerichte Chilli con Carne, Orzo-Nudeln mit Bolognese, Dal, Reis mit Spinat, Schweinefleisch mit Bohnen und Risotto mit Steinpilzen genießen und finden alle äußerst schmackhaft!

Die Firepot-Gerichte haben ordentliche Brennwerte von 500 bis 650 Kalorien je nach Gericht bei der normalen Portion.
Und wem eine „normale“ Portion nicht ausreicht, für den bietet Outdoorfood „extragroße“ Portionen an!
Wir sind mal gespannt wie sich die Firepot-Gerichte von Outdoorfood in den deutschen Markt der Fertiggerichte für den Trekker integriert - unsere Top-Empfehlung haben sie jedenfalls!!!

Zu bestellen über den hauseigenen Shop/Website www.outdoorfood.com oder beim Amazon ab € 7,50

Tipp1: Bei einigen Gerichten war ein Teil des Inhaltes aldente, so können weiter zwei bis fünf Minuten ziehen nicht schaden.
Tipp2: Übrigens empfiehlt es sich beim Verzehr direkt aus dem Transport-/Garbeutel ein ausreichend langes Besteck zu nutzen, um nicht fettige Finger zu bekommen bzw. auch den letzten Rest auslöffeln zu können. Die bei Gewichtsfetischisten üblichen gekürzten oder kurzen Gabeln und Löffel sind hier kontraproduktiv! Mit etwas umsichtigen Umgang hat sich das KniSFor mit ausgeklappten Messer als verlängerter Löffelgriff bei uns bewährt!

PA-T11 und PA-T13 von AUKEY (07-2017)

Im Zuge der Vorbereitungen auf unser #NordkappProjekt habe ich zwei Universal-Ladegeräte von AUKEY bekommen.

Dabei handelt es sich um den Quick Charger PA-T13 mit 34,5Watt und die Quick Charge Station PA-T11 mit 60Watt.

Der Quick Charger PA-T13 bietet 2 USB-Ausgänge.
Einen grünen mit klassischen 5V und 3A und einen roten der 3,6-12 V bei 3-1,5A liefert.
Leider ist er dennoch nicht mit meinen aus vor-mit-USB-laden-Zeiten stammenden Nokia Communicator 9300i kompatibel … dafür mit sämtlichen anderen Helferlein!

Die Quick Charge Station PA-T11 bietet 2 der roten und 4 der grünen USB-Anschlüsse.
 
Nachdem ich beide Geräte einige Wochen im Einsatz hatte kann ich sie jedem wärmstens empfehlen, muss ich nun nicht mehr für jedes der sich stetig vermehrenden elektronischen Helferlein ein eigenes Ladegerät mitnehmen.

Einen sehr ausführlichen Test mit diesen beiden und noch einigen anderen Ladegeräten aus dem Hause AUKEY findet Ihr beim Saarfuchs.