UCO micro (10-2015)

Als guter Kunde eines hamburger Outdoor-Ausrüsters (weil viel Geld dort gelassen) flatterte mir letzten Winter ein Gutschein ins Haus - tja, was tun, da ich mit 30 Jahren Outdoor- und Einkaufserfahrung doch so alles an Equipment habe was ich für nötig halte... doch Stopp, da war mir in Friedrichshafen doch mit der UCO micro eine noch kleinere Kerzenlaterne für die romantische Stunden in der gar dunklen Outdoor-Nacht übern Weg gelaufen… ja, die sollte es sein! So begleitete mich die Kerzenlaterne der Generation 3.0 die letzte Saison über und spendete „echtes“ Licht und etwas wärme im Auto, Wohnwagen, Hütte und natürlich Zelt. Zeit für eine kleine Review:

 

Waren die ersten Kerzenlaternen noch mit einem speziellen Mechanismus ausgestattet, der die Kerze immer in die rechte Position drückte und durften daher nur mit den herstellereigenen Kerzen gefüttert werden, die natürlich ordentlich im Geldbeutel zerrten, so wurden die zweite und jetzt auch dritte Generation mit Halterungen für handelsübliche Teelichter ausgestattet (man sei sich bitte bewußt, dass sich in brennenden Teelichtern viel flüssiges Wachs befindet, was beim Umstoßen oder Schwanken in einer stürmischen Zelt-Nacht unweigelich verschüttet zu werden droht - ein gewisser umsichtiger Einsatz ist daher angeraten!).

  

In dieser auf Packmaß optimierten Variante hat sogar ein zweites Ersatzteelicht Platz gefunden!

Was sich von der 20 Jahre alten Generation 2 zu 3 nicht verändert hat ist diese Blechhalterung für das brennende Teelicht...da es bei den Teelichtern doch geringe Unterschiede im Durchmesser gibt, bin ich doch immer wieder am hin- und herbiegen, damit das Kerzlein optimal sitzt und nicht immer wieder aus der Halterung springt ... das ist auch der einzige Kritikpunkt, wobei ich hier, ebenso wie die Produktentwickler, denen in über 20 Jahre an dieser Stelle nichts besseres eingefallen ist, etwas ratlos bin ;-(

Fazit: Für 16,95 € ein toller Begleiter (in gelb, orange, rot, grün oder blau), für die romantischen Outdoorabende, wo die Kerze nicht gleich bei jeden Luftzug ausgeblasen wird!

Nextorch Eco Star UV (09-2015)

 

Wer kennt das nicht? Man geht mal wieder Cache und auf einmal ist ein UV-Licht gefordert...
Mit der Eco Star UV hat man eine Stirnlampe mit integriertem UV-Licht!
Die 38g (60g mit Batterien) leichte und nach IPX4 wasserfeste Eco Star wird mit 2 AAA betrieben, wobei sie deutlich besser mit Batterien wie mit Akkus arbeitet. Sie kann in 11 Schritten um 180 Grad geschwenkt und damit individuell angepasst aber auch gänzlich vom Stirnband getrennt und als Tischlampe eingesetzt werden.

 

Neben der SOS-Blink-Funktion (die durch langes Drücken erreicht wird) besitzt sie drei Modi: 30 Lumen, 5 Lumen und das UV-Licht. Durch die SmartMemoryFunktion "merkt" sie sich den zuletzt genutzten Modus und schaltet bei erneutem Gebrauch wieder in selbigen - mit weiterem tasten schaltet sie dann in die nächsten Modi. Reicht die Kapazität der Batterien nicht mehr aus, fällt sie in einen Blinkmodus, welcher ca. eine Stunde dauert und wo die Abstände des Blinkens immer länger werden.

Fazit: Für lediglich € 13,95 erhält man eine gute Stirnlampe zum Nachtwandern/-cachen mit zusätzlichem UV-Licht für den Fall der Fälle - unverzichtbar!
Erhältlich beim AmazonNextorch selbst und natürlich bei mir auf den Events, die ich besuche ;-)
Übrigens: Für € 23,95 gibt es den großen Bruder Trek Star mit 3AAA und bis zu 140 Lumen und für € 14,99 gibt es die Eco Star in vielerlei Farb-Desings, dann aber mit Rot- anstatt UV-Licht!

vaavud Mjolnir / Windmesser I (08-2015)

 

Seit Jahren besitze ich bereits einen Windmesser, der leider die Eigenschaften hat aus Gewichtsgründen oft daheim zu bleiben, mit einer leeren Knopfzelle bestückt zu sein oder immer gerade dort zu verweilen, wo ich ihn am wenigsten brauchen konnte...
Nun ist Schluß damit!
Seit letztem Monat begleitet mich ein Mjolnir aus dem Hause vaavud - hierbei handelt es sich um einen Windmesser für Smartphones. Vorraussetzungen sind vom Betriebsystem her bei Android 4.0 und iOS 6.0 mit einem elektronischen Kompass, denn er funktioniert mittels eines integrierten Magneten im Zusammenspiel mit eben diesem Kompass im Handy.
Selbstverständlich gibt es eine entsprechende App, die die aktuelle Windgeschwindigkeit (möglich ist m/sek., km/h, mph, Knoten und Bft), den maximalen Wert sowie die durchschnittliche Geschwindigkeit übersichtlich als Wert und Grafen darstellt. Eingeloggt in das Netzwerk von vaavud kann ich auch sehen wo und wann in der Welt die anderen User welche Windgeschwindigkeiten gemessen haben, ich bin also nicht nur auf theoretische Werte einer sonstigen Wetterprognose-App angewiesen!
Weiter besteht die Möglichkeit den aktuell gemessenen Wert als ScreenShot auf den vielfältigen sozialen Netzwerken zu teilen.
Bei dem vaavud Mjolnir handelt es sich natürlich nicht um ein wissenschaftlich super-exaktes Gerät (+/- 4%), es soll lediglich den Sportgruppen, für die Wind ein relevantes Thema ist, helfen die Situation vor Ort besser beurteilen zu können. Dennoch stimmen die ermittelten Werte exakt mit denen meines alten Windmesser überein!
Da der vaavud Mjolnir lediglich 16 g auf die Waage bringt und ich inzwischen überall das Smartphone mitnehme(n muß), ist er nun immer am Mann und ich kann überall nach Lust und Laune die Windgeschwindigkeit messen und teilen.
Geliefert wird er in einer durchsichtigen Kunststoffverpackung, die stark an die Produkte der Firma mit dem angebissenen Obst erinnert ;-)
Zum Lieferumfang gehört noch ein 18 g schweres Neoprentäschchen nebst Karabiner für den sicheren Transport.
Erfolgreich getestet habe ich ihn mit Wiko Slide, Wiko Rainbow 4G, Samsung S4, Samsung S Duos und einem Samsung Galaxy Tab 7.0 II - eine Liste von kompatiblen Smartphones gibt es unter www.vaavud.com/compatibility/

Fazit: Für € 38,-- ein absolut tolles, leichtes Gimmick für alles Surfer, Segler, Kiter, Gleitschirmflieger und Datenmessies! Beim Amazon gibt es den vaavud Mjolnir inzwischen auch in weiß, rot und grün.

GARMIN tempe (07-2015)

    

Seit gut drei Jahren habe ich nun schon Garmins tempe im Einsatz - Zeit für eine Langzeit-Review:
Nach der Geocaching-Spielerei chirp nun im gleichen Gehäuse einen Temperatursensor, der mit zugehörigem Clip an bis zu 25mm breites Gurtband oder 3mm durchmessende Reepschnur befestigt werden kann. Seither durften alle Geräte mit ANT-Schnittstelle ab Dakota aufwärts die Temperatur anzeigen. Das richtige Spielzeug für einen Informationsmessie wie mich ;-)
Nun gut, aber was bringt er im Einsatz an wirklichen Vorteilen?
- Die Temperatur habe ich schon zu Beginn meiner Trekkingkarriere lange vorm GPS mittels einem kleinen Kunststoffthermometer, welches unwesentlich größer war, abgelesen.
- Später dann durch die Funktionsuhr, einfach sieben Grad von der am Handgelenk gemessenen Temperatur abziehen und schon hatte ich die Umgebungstemperatur.
- Dann will der tempe komplett durchgewärmt/-gekühlt werden bis er die richtige Temperatur anzeigt...spontane Messungen sehen also anders aus.
So recht wollte sich mit der Nutzen nicht offenbaren...bis, ja bis mal wieder der drahtlose Temperatursensor der Wetterstation daheim ausfiel! Klar doch, platziert auf dem Balkon kann ich jetzt morgens gleich nach dem Aufstehen auf der fenix die Außentemperatur checken! Na, das sind doch Möglichkeiten, so ist nun die Temperaturüberwachung der Gefriertruhe und des Kühlschrankes im Wohnwagen während der Fahrt möglich ;-)
Die Reichweite beträgt trotz zweier Wände immer noch gute 4m!
Ja, und nach drei Jahren läuft er immer noch mit der ersten Batterie!
Nun habe ich mehrere tempe im Einsatz, allerdings lese ich die lieber mit dem Smartphone aus, da dies gleich beide tempe anzeigt, die Garmins müssen sich leider immer neu Koppeln...!

Fazit: Für € 29,90 eine weitere Möglichkeit noch mehr Daten zu sammeln!

Der Lavendel-Coup (08-2015)


Für Euch gelesen:
Heute mal kein Werk, das Geocaching zum Thema hat, sondern von einer Geocacherin geschrieben wurde!
Die hübsche wie intelligente Molly Preston ist im schönen Südfrankreich eingesetzt, um bei der Aufklärung eines Wirtschaftsverbrechens zu ermitteln. Bei ihrer Arbeit in einer Kapelle entdeckt sie mysteriöse Zeichen. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse und eine spannende Schnitzeljagd in der Provence beginnt....
Packend und fesselnd erzählt Carine Bernard aka austriaka in ihrem Erstlingswerk einen Fall von Molly Preston.

Bemerkenswert auch der Hintergrund, wie es überhaupt zu diesem Roman kam:
Vorangegangen ist ihm eine Serie von Geocaches (GC2MXP0, GC2QQKF, GC2VT2Q und GC369VF gelistet auf www.geocaching.com), in der die Cacher vielfältige Fälle um und mit dem Charakter Molly Preston zu lösen haben. Motiviert durch die zahlreichen positiven Logs bei diesen Molly Preston Caches hat sich Carine Bernard an das Schreiben dieses Kriminalromans um ihren fiktiven Charakter gewagt...herausgekommen ist ein Werk, an dem sich so manch ein professioneller Schriftsteller ein Beispiel nehmen kann!

Fazit: Ein Muß für die Freunde guter Kriminalromane und Fans der Molly Preston Cacheserie! Bei Amazon als kindledition für € 4,99

fenix HL10 (07-2015)

 
Wie Ihr wisst liebe ich ja kleine, leichte und leistungsstarke Ausrüstung:
So bin ich seit geraumer Zeit mit dem Leichtgewicht HL10 aus dem Hause fenix unterwegs.
Das besondere ist bei dem Hybrid-Typ, dass ich sie als Stirnlampe, aber auch als Handlampe nutzen kann.
Als letztere kann sie auch einfach hingestellt oder gelegt werden, ohne das sie wegrollt.
Als Stirnlampe kann sie durch die Klammerlösung stufenlos je nach größe des Trägers und gewünschtem Abstrahlwinkel verstellt werden.
Die HL10 bringt gerade mal 18g, mit dem obligatorischen AAA-Akku 30g und mit dem Stirnband 58g auf die Waage.
Sie hat drei Helligkeitsstufen und soll lt. fenix eine Leuchtdauer von 27 Stunden bei 3 Lumen, 2:45 Stunden bei 27 und 50 Minuten bei 70 Lumen haben.
...wir kennen das ja alle von den Autos - keins erreicht die Herstellerangaben, liegen lt. ADAC teilweise mit dem doppelten Verbrauch drüber. Nicht so die HL10! Hier passt zwar die Herstellerangabe auch nicht, denn sie leuchtet länger! Und das deutlich!
Ich habe sie mit einem Akku des Typs eneloop von 800mAh über 5 Stunden auf mittlerer Leuchtstufe betrieben! Die Lichtausbeute ist zum Ende zwar deutlich schwächer in der Richtung der kleinen-3-Lumen-Stufe, reicht aber noch aus, um nicht über die eigenen Füße zu stolpern.
Das langsam an Leuchtkraft verlierende Licht empfinde ich als besonderen Vorteil: So wird es immer schwächer aber verursacht mir keinen Stress indem es hektisch anfängt zu blinken, um mir mitzuteilen, dass ich in den nächsten x Minuten im Dunklen stehe - so finde ich im Zweifelsfall immernoch mit dem Restlicht aus dem Wald!

Fazit: Für € 29,90 ist die HL10 ein Lämpchen für immer-dabei-zu-haben!