SIGG HOT & COLD (11-2016)

Seit dem Besuch der OutDoor in Friedrichshafen begleitet uns eine Thermosflasche der Serie HOT&COLD aus dem Hause Sigg.
Sie hat die Größe einer klassischen 0,6l Sigg, aber als Thermosflasche fasst sie mit 340ml (Herstellerangabe ist 300ml) bei 258g Eigengewicht natürlich weniger ;-)

Bei der Deckel-Konstruktion sticht die obligatorische Öse ins Auge. An ihr kann man sie in einen normalen Kletter-Karabiner oder an sonstige Haken ein- bzw. aufhängen.
Der Deckel hat es dann in sich:
Die obere rote Taste sichert die Flasche/Deckel gegen zufälliges Öffnen. Die untere rote Taste öffnet den Deckel und offenbart das ungewohnte Mundstück, das irgendwie an eine Schnabeltasse erinnert, aus dem man aber ohne großes Umgewöhnen gut Schluckweise trinken kann! Ja, ich möchte es als Gegenstück zu den klassischen Schnelltrinkverschlüssen bezeichnen.

Der Trinkverschluss ist modular aufgebaut, so kann man den eigentlichen „Ausgießer“ in drei Positionen einsetzen, so dass Links- wie auch Rechtshänder die Flasche optimal zum Trinken halten können, sogar ein Sieb kann eingeklinkt werden, wenn mal nicht Kaffee sondern selbst aufgegossner Tee genossen werden soll. Durch diese vielfältige Modifikations-Möglichkeiten ist das Reinigen und Zusammen-/Auseinanderbauen des Trinkverschlusses etwas frickelig und nichts für ungeduldige Menschen! Auch möchte ich erwähnen, das konstruktionsbedingt 10ml in der Flasche verbleiben und erst nach entfernen des Verschlusses genossen werden können!
Der Boden ist mit einem Gummipad versehen, so dass sie auch auf glatten Böden sicher steht bzw. diese nicht zerkratzt.
Unserer Erfahrung in den letzten Monaten bei einer Umgebungstemperatur von 5°C bis 15°C nach hält sie das Heißgetränk bis zu 3 Stunden gut heiß. Für längere Zeiträume, z.B. über Nacht von 12 Stunden oder länger hält sie aber merklich weniger warm wie eine normale Edelstahl-Thermosflasche.

Gerade in einer Zeit wo Nachhaltigkeit groß geschrieben wird und einem der Verbrauch der Kaffee-to-Go-Becher aus Pappe vorgerechnet wird und große Kaffee-Röster mit Thermos-Becher für den Umweltschutz werben, zeigt Sigg mit dieser Flasche, dass auch sie sich dieser Kaffee-to-Go-Zielgruppe annehmen und nicht nur für outdoors tolle Trinkflaschen zu bieten haben!

Fazit: Mit einem Preis von € 24,95 ist sie eine tolle Alternative zum Standard-Thermos- und Pappbecher und unterstreicht für den Insider die Outdooraffinität des Nutzers oder sollte ich besser User oder gar Owners sagen?!

Fertiggericht Blå Band (10-2016)

In einer Zeit wo die Bundesregierung den gemeinen Bürger zur Bevorratung von Lebensmitteln für Krisenzeiten anhält ist mir genau das passende von dem norwegischen Traditionsunternehmen Blå Band über den Weg gelaufen.

 
Einigen dürfte Blå Band als Hersteller von gefriergetrockneter Trekkingnahrung bekannt sein. Nebenher gibt es jetzt eine weitere Nahrungsmittellinie, die auch noch das benötigte Wasser dabei hat!
Somit kein Gewichtswunder mehr, aber da es vorgegart ist, kann es direkt nach öffnen der Verpackung verspeist werden ... kalt natürlich nicht so schmackhaft ;-)
Umgefüllt in Topf und gebrauchsanweisungskonform ein paar Minuten erhitzt stellt das Gericht von Blå Band eine leckere Mahlzeit dar!

Preislich reiht es sich mit € 6,60 bis € 9,95 in das übliche Preisniveau von Trekkingmahlzeiten ein.

Finde mich! - Glück in kleinen Dosen (10-2016)


Susanne Fletemeyer hat mit Ihrem Werk "Finde mich! - Glück in kleinen Dosen" das erste Buch mit Geocaching-Bezug geschrieben, wo es mal nicht um Leichenteile, Verstümmelungen oder sonst welche kriminellen Machenschaften geht!
Mit viel Augenzwinkern erzählt Fletemeyer die "ganz normale" Geschichte um den vom Pech verfolgten Comic-Zeichner Jaromir, der in seiner Freizeit Geocachen geht und dabei seine Traumfrau trifft ... in den daraus resultierenden Verwicklungen musste ich herzlich lachen und bilde mir ein viele meiner Cacher-Kollegen wiedererkannt zu haben!

Ein schönes Interview mit Susanne nebst Leseprobe findet Ihr unter Dose022 bei der lieben Encyklia

Fazit: Ein rundum gelungenes Werk, in dem Geocaching nicht zwanghaft die Hauptrolle spielt ;-)
...und meine Kaufempfehlung für die dunkle Jahreszeit!!!

Finde mich! - Glück in kleinen Dosen“ findet Ihr beim Amazon als eBook für € 4,99 und Taschenbuch für € 9,99

Susannes Homepage: www.fletemeyer.net
Weitere Rezensionen bei: Kati1988 und dem Saarfuchs

Bundeswehr Isomatte (08-2016)

Neulich beim Stöbern durch einen Militäry-Shop stieß ich auf eine alte Bekannte - die BW-Isomatte ... hatte sie sich in den letzten 25 Jahren gar nicht verändert!
Wo heute doch die Outdoor-Industrie in allen Bereichen, wie auch bei den Isomatten, versucht sich neu zu erfinden ... kleiner, leichter, tricky ... und dafür immer teurer.
Die gute alte BW-Matte ist irgendwie stehen geblieben, auch preislich(!), bei gerade einmal € 20,-
Auch das Konzept, die 185,5 x 55,5 cm messende Matte fünf mal auf etwas mehr wie A4-Größe (37,5 x 28 x 4,5 cm) zu falten und so ein Sitzkissen (aufgeklappt auch mit Rückenlehne z.B. im Paddelboot) oder ein Rückenpolster für an dieser Stelle schlecht bestückte Rucksäcke zu erhalte, ist geblieben!

Grund genug mal eine mitzunehmen und testen - gut, knapp 5 mm Stärke ist der Liegekomfort nicht vergleichbar mit dem einer selbstaufblasenden Matte, die Isolation bei 10° C aber absolut ausreichend!
Sie kann nicht kaputt gehen und ist einfach zu reinigen.
Mit 444 g ist sie zwar kein Leichtgewicht, rangiert aber dennoch im oberen Drittel!
Wer also draußen biwakiert, braucht nicht auf irgendwelche Extravaganzen seitens der Matte Rücksicht nehmen!


Fazit: Ideal für Bush-Crafter und Survival-Anhänger ... auch ideal für Leute, die ein Sitzunterlage benötigen oder sonst etwas verpacken müssen und zusätzliches Polster benötigen … und als Gymnastikmatte ist sie auch geeignet, da sie durch das einmalige Falt-/Packkonzept in die meisten Urban-Rucksäcke passt!

vaavud Sleipnir / Windmesser III (09-2016)

Im letzten Jahr kam ich ja schon in das Vergnügen zwei Windmesser zu testen, die mich seither begleiten!

Inzwischen ist meine Android-Familie etwas gewachsen und dank einiger App-Updates funktioniert nun der vavuud Sleipnir zuverlässig mit meinem Wiko rainbow und Onyx 7Tab. Gegenüber seinem Schwester-Gerät (dem Mjolnir) arbeitet der Sleipnir nicht mit dem Kompass des Smartphones, sondern wie beim windoo skywatch mit den Audio-Aus-und-Eingängen des Kopfhöreranschlusses – hierfür will die Lautstärkeregelung auf maximal gestellt werden!
Die ermittelten Werte zu der Windgeschwindigkeit decken sich mit jenen der Vergleichsgeräte.
Eine Besonderheit noch:
Durch ein kleines „Fensterchen“ in einem der Flügel entsteht eine "Unwucht" aus der sich von der App die Windrichtung ermitteln lässt!

Fazit: Nicht nur für Kiter, Surfer und Segler, sondern auch für den interessierten Wanderer eine sinnvolle Ergänzung für das Smartphone!

Rucksack Assault I von MFH (07-2016)

Einigen Cachern dürfte er schon bekannt sein, anderen noch nicht … so bin ich erst kürzlich über den günstigen Assault I von MFH gestolpert.

Aufgeteilt in zwei Hauptfächer, von denen das hintere mit einem fast umlaufenden Reißverschluss wie bei einem Koffer aufgeklappt werden kann und zwei aufgesetzten Fronttaschen, bietet er ca. 30 l Volumen.

Innen befinden sich vier weiteren Einschubtaschen mit zusätzlichen Fächern für kleine Smartphones, Blocks, Stifte etc., sowie ein von außen zugängliches Fach für eine 2,5 l Trinkblase. Also, reichlich Platz um das Klein- und Großkram der CGA und ECGA sinnvoll sortiert zu verstauen!

Neben den klassischen mit Steckschließen versehenen seitlichen vier Kompressionsriemen hat er auch am Boden zwei mit LL-Schließen versehene Gurte. Diese können ebenfalls zum Komprimieren, aber auch für den Transport von Isomatte oder Sitzkissen dienen.
Front und Seiten sind mit Gurtbändern versehen, die unzählige Möglichkeiten bieten zusätzliches Material zu befestigen. Und hiervon findet man im Military-Sektor reichlich!

Ebenso sind die Schultergurte mit D-Ringen für Kamera, GPS und kleinen Täschchen ausgestattet.
Bei einem Preis von € 26,- für die Basis-Variante und € 29,- für die gelaserte Version ist natürlich nicht die High-End-Qualität zu erwarten. Dies zeigt sich z.B. an den nicht vernähten Gurtbändern (die sich dafür aber besser erweitern lassen!) oder weichem Polstermaterial.
Wobei sich das Rückenpolster ganz einfach mit dem Sitzkissen aus dem Hause MFH (siehe mein Test vom 06-2016) tunen lässt – einfach in das Fach der Trinkblase stecken, fertig!

Fazit: Ein günstiger Rucksack, um Ordnung in CGA und ECGA zu bringen!