Trekkingmahlzeit von Voyager (05-2016)

Auf einer der letzten Messen habe ich Yoyager besucht.
Der französischen Hersteller versorgt seit 1991 den Markt der Draßenhungrigen mit gefriergetrockneter Nahrung.

Der Kartoffelbrei mit Fleischeinlage - aufgefüllt zur entsprechenden Kennlinie - nach 5 Minuten fertig!
Wie für Trekkingmahlzeiten üblich kann sie normal auf dem Kocher zubereitet oder mit heißem Wasser im Beutel aufgegossen werden. Hier benötigt sie ca. 5 Minuten, um durchgegart zu sein.
Geschmacklich ist der Kartoffelbrei mit Fleisch kaum anders wie der von Muttern ;-)


Besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass der Transport- und später Kochbeutel nach Gebrauch verbrannt werden kann/darf !!!
 

Garmins Siliconcase (05-2016)

Manchmal ist es ja so, dass man eine Sache Tag ein, Tag aus in den Händen hält, damit arbeitet und deren Vielzahl an weiteren Verwendungsmöglichkeiten gar nicht erkennt...
Das ist mir unlängst so gegangen mit dem Silicon-Case für Garmins Dakota-Serie ... bis ich mit einem Cacher-Kollegen am fachsimpeln war und dieser mir sein altes Oregon mit eben diesem Case präsentierte!
Ja, klar! Garmin hat bei den Outdoor-GPS nur den Dakotas und den neuen etrex touch eine Silikon-Hülle spendiert, die die Geräte vor grob fahrlässiger Gewalteinwirkung schützt ... meine Kollegen im Verleihgeschäft können bestätigen, dass dieses schon einige Dakotas vor größeren Schäden bewahrt hat!
Also, warum nicht mal die flexiblen Hüllen bei den anderen Geräten testen?
Natürlich muß man sich bewusst sein, dass es mit den vorgeformten Tasten nicht mehr so ganz passt, allerdings ist das lediglich beim etrex ein ernsteres Problem, da das ja bekanntlich seine 5 Tasten seitlich angeordnet hat und das Case die Beschriftungen verdeckt...hier helfen Edding und/oder Lochzange ;-)
Auch sitzt das Case beim etrex nicht so stramm, da das gegenüber seinem touch-Kollegen etwas schlanker ist, aber es funktioniert und wem der Schutz des Gerätes wichtig ist, sollte über diese Möglichkeit mal nachdenken.
Ich habe hier eine Serie von Bildern der unterschiedlichen Geräte mit den m.E. verwendbaren Cases hochgeladen, die selbsterklärend sein sollte.


Dakota-Case mit Dakota, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:


etrex-touch-Case mit etrex-touch, etrex 30, altem Oregon xx0, Oregon6x0:


 

LED-Hering (04-2016)

Wer campt kennt das Problem mit den Abspannleinen und Heringen der Zelte ... besonders auf Zeltplätzen und Konzerten, wo Zelt an Zelt steht, vergeht kaum ein Augenblick wo nicht jemand über irgendeine Abspannleine stolpert., besonders des nachts...
So hat sich in den vergangenen 20 Jahren die Outdoor-Industrie immer mal wieder an reflektierenden Zeltabspannleinen und fluoreszierenden Heringen versucht, auch Heringe mit Licht gab es schon, aber mit Knopfzellen, d.h. teuer im Betrieb und kurze Leuchtdauer ... also eher mit eher mäßigem Erfolg, gerad wenn man mal bei Europas größten Outdoor-Ausrüster schaut…
Improvisationserprobte Outdoorer und Camper haben sich in der Vergangenheit mit Knicklichtern oder einfachen Solar-Garten-Lampen beholfen - je nach zu erwartenden Nachbetrieb und Gewichtsbeschränkungen...

Bis letzte Woche!!!
Da kam ein Kaffee-Röster daher und bietet einen leuchtenden Hering feil, den ich hier kurz vorstellen möchte:

Spritzwassergeschützt nach IP44, einer Leuchtdauer von bis zu 100 Stunden (Herstellerangabe - getestet bisher: 125 Stunden mit einer schon von anderen Lampen abgelehnten Batterie) und einem Gewicht von 34 g/Stück (kaum weniger wie ein normaler ABS-Hering), also durchaus für eine Trekkingtour geeignet.
Betrieben wird der Hering mit einer herkömmlichen AAA Batterie, wobei ein Akku auch funktioniert.
Der Carrier für die Elektronik ist mit zwei O-Ring-Dichtungen gegen das Eindringen von Wasser gesichert.
Die LED macht durchaus ordentliches Licht, so dass auch auf einem Konzert der Pfad zwischen den Zelten brauchbar ausgeleuchtet wird. Die LED benötigt 30mA.
Konstruktionsbedingt ist der Hering eher für weiche Untergründe wie Rasen geeignet, sollte also nicht mit Knüppel, Stein oder Hammer in den Boden getrieben, sonder hinein gedrückt werden.

Einen (wie sonst üblich) gewohnten Dauertest kann ich noch nicht bieten. Dennoch halte ich dieses Produkt bei einem für Outdoorer mit € 6,95 für 4 Heringe inkl. Batterien ungewohnt niedrigem Preisniveau und Betrieb mit handelsüblichen Batterien für so innovativ, das ich es hier schon mal kurz vorstellen möchte!

Garmin Montana 680t - Das Batteriefach als Toolbox (01-2016)

Seit einiger Zeit bin ich mit einem Montana 680t unterwegs, Zeit für ein kleines Resümee!

Einige Funktionen, die mir vorher nicht bekannt waren, wie der Startbildschirm und erweiterbarer Reisecomputer habe ich bereits in meinem zweiten Blog beschrieben.

Aufgefallen ist mir im Vergleich zu den Vorgängern das deutlich hellere und farbenfrohere Display, was ich mit dem des Oregon 6x0 vergleichen möchte. Mich freut, dass es nicht kapazitiv ist und sich so besser mit Handschuhen bedienen lässt.
 
Womit ich leider nicht warm werden mag ist die Kamera. Vielleicht bin ich schon zu sehr vom Handy oder dem Oregon 650 verzogen?
Ich finde, dass sie recht lange zum Abspeichern braucht, gerade bei schlechteren Lichtverhältnissen (ich weiß, sie hat leider keinen Blitz spendiert bekommen) verreiße ich die Bilder für mein Empfinden ungewöhnlich oft…

Ansonsten bin ich mit dem Montana 680t hoch zufrieden und will Euch nicht mit dem Abschreiben der technischen Daten langweilen!

So hab ich mir das Batteriefach etwas genauer angesehen – warum?
Lest selbst:
  
Garmins Montana bietet bekanntlich ein fast (einige der ersten Handys von Alcatel konnten/durften das auch) einmaliges Konzept für die Verwendung von dem mitgelieferten 3,7V-Akku oder alternativ von 3 Mignon (AA) Batterien oder Akkus. Durch die unterschiedliche Lagerung kann das Montana auch „erkennen“ ob es nun mit den 3 AA oder dem Akku betrieben wird und darf bei letzterem diesen auch über den miniUSB-Anschluß laden. Von den meisten mir bekannten Usern wird es mit dem Akku betrieben und die Mignon-Idee dient lediglich dem Backup, falls der Akku doch mal unerwartet lange benutzt wurde und schwächelt.

Ich kann die Prospektangabe einer Laufzeit von 16 Stunden bestätigen. Übrigens der Akku ist von gleicher Bauart wie bei der Virb 1, wer diese auch sein eigen nennt, kann im Zweifelsfalle auch einmal durchtauschen ;-)
 
Eine weitere Möglichkeit der „Notstromversorgung“ bietet sich mit einem handelsüblichen 14500er Akku und einer Büroklammer an. Dieser 3,7V-Akku mit den Abmessungen einer normalen AA-Zelle wird bei einigen Taschenlampen, wie der Nextorch TA10, eingesetzt. So wird nur einer der drei Plätze für Akkus belegt und die nebenliegenden Kontakte mit einem Stück Draht oder einer Büroklammer überbrückt – bei dieser Not-Lösung ist allerdings die Angabe zum Ladestand mit Vorsicht zu genießen!

Aber zurück zum normalen Fall, dem Betrieb mit dem mitgelieferten Akku:
Nun ist bauartbedingt beim Betrieb mit dem Akku ein wenig ungenutzter Platz im Akku/Batteriefach … als Geocacher hab ich ja immer mal wieder das Problem mit dem mitzuführenden Stift – mal will er nicht schreiben oder wurde beim spontanen Cachen gar vergessen ;-)

So bietet dieser Raum Platz für eine gekürzte Kuli-/Bleistiftmine, ein „cachetool II nano“ und ein zusammengerolltes Ersatzlogbuch, welches ja auch gerne durch Abwesenheit glänzt.
Die Kontakte für die Stromversorgung beim Batteriebetrieb sind im Bild gekennzeichnet - bauartbedingt ist also ein Kurzschluss durch die Kuli- oder Bleistiftmine ausgeschlossen.

Fazit: Ein großes, robustes GPS mit vielen verborgenen Talenten!

SmallFoot II (01-2016)

Das kurze Intermezzo des Winters im Januar konnten wir wieder zum Schneeschuhwandern nutzen ;-)


Bereits letztes Jahr hatte ich über die Schneeschuhe von SmallFoot und deren Vorzüge durch dem besonderen und modularen Aufbau berichtet.


Zwei weitere „Einsatzbereiche“ sind mir dieses mal noch eingefallen:
- als Sitz, so muß ich nicht extra ein Sitzkissen mitnehmen und auch nicht direkt im Schnee sitzen und vor allem
- als Schlitten! Harscheisen abkletten und dann ist lediglich noch eine große Einkaufstüte erforderlich, um mit einem SmallFoot gemütlich hangabwärts gleiten zu können ;-)

Die Statusseite - das unbekannte Wesen (12-2015)

Neulich ist mir bei meinem Montana 680t etwas aufgefallen, was mir bisher nur als neues Feature von Garmins jüngsten Geräten den eTrex Touch bekannt war, nämlich die Konfiguration der Statusseite, den meisten besser als Sperrbildschirm bekannt.

Das ich wohl nicht der einzige bin, dem dieses Feature entgangen ist, zeigte mir das Fachsimpeln letztes Wochenende auf der Nordseetaufe, was mich zu diesem kleinen Bericht veranlaßt hat…vielleicht liegt aber es auch daran, dass sich die Statusseite weder mit der eingebauten ScreenShotFunktion, noch den geläufigen Programmen vom Garmin einfangen lassen will ;-)


Sicher kennt Ihr alle in den Seiten Karte, Kompass, Reisecomputer das Untermenü „Anzeige ändern“ wo Ihr verschiedene Anzeigen, Datenfelder oder Favoriten im oberen Teil des Displays einblenden lassen könnt. Und eben diese Funktion ist auch in der Statusseite/Sperrbildschirm „versteckt“!!!

    

So kann ich mir bei den Oregon 6x0 und den Montanas auf eben dieser Statusseite/Sperrbildschirm weitere Informationen anzeigen lassen oder Funktionen auswählen und das ohne die Displaysperre rausnehmen zu müssen!