Die i5R von Olight (01-2022)

Letztes Jahr hatte ich die i5T und i5UV vorgestellt und als praktisches Duo für die CGA empfohlen, gerade, wenn man mit einem klassischen GPS auf Geocaching-Tour geht - wie ich ;-)
Inzwischen hat Olight die Serie um die i5R erweitert.

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Eine R-(rechargeable)-Version ist schon ein Weilchen von Usern gefordert worden, weil man sich davon eine höhere Lichtleistung erwartete.
Und immer wieder ist von User zu lesen, die ihre T-Varianten mit 14500er betreiben. Diese haben normalerweise eine Spannung von 3,7V was zu einer höheren Lichtausbeute führt und mit den eigentlich nur bis zu 1,5V ausgelegten i5T funktionieren soll ... aber Achtung, dann geht die Garantie verloren und so ganz ohne ist es nicht für die Elektronik!!! Beim Stöbern bin ich auf den Blog Boy-in-the-Tech gestoßen, der sich sehr detailliert mit den i5ern beschäftigt - reingucken lohnt!!!
Aber zurück zur i5R – gegenüber ihrer Schwester wurde die Elektronik etwas modifiziert, so dass eine etwas höhere Lichtleistung von 350lm erreicht wird.
Zusätzlich wurde die Lampe mit einem speziellen wechselbaren und mit integrierter Ladeelektronik ausgestatteten 2,4V-Akku versehen.

Diese Art Akkus scheinen immer mehr in Mode zu kommen, so hatte ich letztes Frühjahr AA-Zellen vorgestellt, die auf die "übliche" Spannung von 1,5V geregelt werden.
Andere Lampen wie die MS03 vom Imalent oder P10 vom Nextorch sind mit 3,7V-Varianten ausgestattet.
Warum Olight nun nicht gleich auf einen 3,7V-Akku gegangen ist, bleibt deren Geheimnis ...
Da ich nach Markteinführung nicht mehr groß etwas über das R-Modell gelesen habe, hab ich es mir bei einem der letzten Sales bestellt und konnte ich es mit meiner i5T vergleichen:
Wie ihre Schwester bringt sie mit Akku(20g) 60g auf die Waage, misst 95,5x17,8mm, ist nach IPX8 wasserdicht bis 2m und verträgt Stürze bis 1,5m Fallhöhe.
Lediglich der Verschluss ist zusätzlich mit einer Welle versehen und lässt so einen optischen Unterschied zur i5T erkennen.
Die Reichweite ist mit 64m bei 350lm angegeben, die nach 10Min. auf 150lm bzw. 43% fallen und weitere 170Min. immer weniger Licht spenden. Hier konnte ich ein kontinuierliches Nachlassen der Leuchtkraft, wie auch schon bei dem Schwester-Modell, und eine Zeit von 3:20Std. registrieren.
Im 15lm-Modus ist eine Leuchtdauer mit dem Akku von 37Std. angegeben. Hier bin ich auf Punktlandungen von +/- 10Min. gekommen.
Da sie neben dem mitgelieferten 2,4V-Akku (Lade-Dauer 3Std. mit beiliegendem USB-C-Kabel) auch normale 1,2V-Akkus, 1,5V-Batterien sowie Lithium-Batterien verträgt, was letztlich einem Multi-Batterie-System entspricht, war für mich auch ein direkter Vergleich der i5R mit der i5T möglich!
Und so habe ich verschiedene meiner Akkus im 15lm-Modus ausprobiert und bin zu folgenden Laufzeiten gekommen:

i5R i5T
GP 2.100mAh(Aldi)  28 Std.  22 Std.
Aldi 2.400mAh  31 Std.  26 Std.
eneloop 2.000mAh(sehr alt)  22 Std.  16 Std.


Somit ist die neue i5R gegenüber der klassischen i5T enerieeffizienter, was mich als sehr freut ;-)
App. Lichtleistung - das Mehr von 50lm an Leuchtkraft konnte ich mit bloßem Auge kaum wahrnehmen!

Fazit: Aufgrund des Multi-Batterie-Systems wird sie meine neue Lampe in der CGA!!!
Preislich rangiert die i5R bei € 43,95 gegenüber der i5T mit € 35,95 … wie immer lohnt es einen Sale abzuwarten oder beim großen Fluß zu schauen ;-)

Akku-Lader für CR425Akkus der X9R Cell (12-2021)

Für die im September gelaunchte X9R CELL hat der Olight größenbedingt eine sehr kleine Batterie, eine CR425, verbaut.
Diesen Typ gibt es schon seit gefühlten Ewigkeiten im Angelsektor für Leuchtposen.
Klar, habe ich natürlich gleich geschaut ob es diese Bauart auch als Akku gibt und bin in den Weiten des Internets bei AliExpress und Amazon fündig geworden und hab mir je einen Lader mit zwei Akkus geordert.

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Erstaunt bin ich, dass es hier gewisse Toleranzen in der Größe gibt und man auch vorne den Minus-Kontakt-Stift etwas kürzen muss, um ihn in der X9R CELL passend unterbringen zu können und auch noch vom Lader laden zu können - hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt!
So klein die Akkus sind , so lange benötigen sie zum Laden, 5 bis 6 Stunden!!!
Der Lader vom AliExpress lädt die Akkus bis auf 3,5V und springt von Rot auf Blau.
Der vom Amazon zeigt lediglich blaues Licht, was mit Abschluss des Ladevorganges zu flacken beginnt und schon bei 3V endet!

Auch nehmen die Amazon-Akkus im AliE-Lader nicht mehr Spannung an ... so bin ich gerade mit dem Verkäufer im Dialog...
Von der Lichtausbeute starten die Ali-Akkus deutlich heller, in etwa so hell wie die 5lm der i1R2. Nach einer halben Stunde sind sie dann so hell wie mit einer frischen Batterie und lassen kontinuierlich an Leuchtkraft nach. Weitere 5 Stunden kann man sie noch so lala zum Wandern benutzen, eben so das man nicht über die eigenen Füße stolpert ;-)
Danach werden sie schwächer mit Reichweiten von einigen Dezimetern, so kann man immer noch ein Schlüsselloch finden, den Wecker ablesen oder sie als Positionslicht nutzen, so für weiter 20Std.
Dann gehen sie in ein Glimmen über, was aber noch bis zu 300Std. hält!

Fazit: Der Einsatz von Akkus bei der X9R CELL ist durchaus eine Alternative - man muß aber immer bedenken, das es lediglich eine EDC-Lampe ist, die es nicht mit den heutzutage üblichen lichtstarken Lampen aufnehmen kann!!!

Der Akku-Lader UC(Universal Charger) von Olight (12-2021)

Im Sommer bin ich auf der Suche nach leichten Ladegeräten auf der Universal Charger, kurz UC vom Olight gestoßen:
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Dieser hat zwei magnetische Kontakte, die an den Plus- und Minus-Pol des zu laden Akkus angebracht werden. Dabei ist es völlig egal welcher an welchen Pol kommt, da die Elektronik die Polarisierung erkennt und entsprechend bestromt.
Sehr charmant ist es, das der UC normale 1,2V-Akkus (NiMH lädt er mit 1,45V), wie auch 3,7V-Akkus(LithiumIonen lädt er mit 4,2V und bis zu 750mA) lädt. Je nach Kapatzität benötigt er 45Minuten bis 2Stunden, bei großen 18650ern mit 3.500mAh kann es auch schon mal 5Stunden dauern!
Auch kommt er mit(einigen, nicht allen!) schon etwas älteren nicht mehr frischen 1,2V-Akkus(NiCd!!!) klar!
Das er Strom von einer Powerbank annimmt ist ja zu erwarten, hier versteht er sich auch mit kleineren Kandidaten und sogar mit SolarLadern, die 5V ausgeben!
Mit 21,5g ideal für Rucksacktouren, wo es auf Volumen und Gewicht ankommt!

Ein kleiner Hack, wenn man mal in die Verlegenheit kommt einen Spezial-Akku mit zusätzlichem Minuspol vorne laden zu müssen:
Ein kleiner runder Magnet auf den Pluspol, der somit etwas erhaben ist, dann die Ladekontakte anbringen und schon lädt der Akku ... das ist natürlich keine Option beim Transport oder im Auto auf instabiler Unterlage!!!

Fazit: Der UC ist ein sehr kleiner und leichter Universal-Lader, der leider bereits abgekündigt und somit nur noch im Ausland oder im Netz für um die € 19,95 erhältlich ist ;-(
Aktuell ist er in der Bucht und beim beim großen Fluß sogar rabbatiert zu erstehen!!!

Die TIKI von Nitecore (12-2021)

Im Frühjahr ist mir eine weitere Taschenlampe über den Weg gelaufen, die ich unbedingt haben musste ;-)
Und zwar handelt es sich bei der Tiki von Nitecore um eine recht kleine und leichte Lampe, was an sich nichts besonderes mehr ist.
Allerdings hat sie neben der vierstufigen Haupt-LED(OSRAM P8) seitlich im Gehäuse eine zweite und warmweiße LED mit 22lm und eine UV-LED(500mW) mit der geringeren Wellenlänge von 365nm(der besseren, aber darum sieht man das auf dem Foto praktisch nicht!!!) verbaut - also ideal für die EDC bzw. CGA des Geocachers!!!
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Von der Bedienung her ist sie etwas gewöhnungsbedürftig:
Hält man den Knopf gedrückt, so strahlt die Tiki in vollste Leistung mit 300lm, lässt man los, geht sie aus.
Eingeschaltet wird sie mit einem Doppelklick und startet mit 1lm im Modus Ultralow.
In die nächst höhere Stufe wird die Tiki mit einem kurzen Klick geschaltet.
Mit einem 3-fach-Klick werden die seitlichen LEDs aktiviert (bzw. wieder zurück zum Hauptlicht), erst UV und mit einem weiteren Klick die warmweiße LED und mit noch einem Klick in den Blinkmodus.
Mit einem längeren Druck wird sie aus geschaltet.
Wie sieht es mit dem Verbrauch der Tiki aus (Herstellerangaben in Klammern)?
Hier bin ich auf folgende Werte gekommen:
Ultralow(1lm, 40Std., 4m): Nach 41 bis 42Std. geht sie für ein bis zwei Stunden ins Glimmern über.
Low(15lm, 4Std., 15m): Hier habe ich 8Stunden erreicht bevor sie schwächer wird.
Mid(60lm, 1:31Std., 31m): Nach einer Stunde dimmt sie runter läuft aber noch ein bis zwei Stunden weiter.
High(300lm, 30Min., 71m): Nach einer Minute dimmt sie runter. Insgesamt habe ich sie 7 mal in den High-Modus versetzen können, danach wird sie schwächer, läuft aber noch bis zu drei Stunden.
Warmweiß(22lm, 1:30Std.): Nach 2 Stunden wird sie schwächer und glimmert eine weitere Stunde.
UV(500mW) ist sie mit 45Minuten angegeben, das habe ich nicht auf Dauer ausprobiert, weil man das sooo lange am Stück dann doch nicht benötigt ;-)
Insgesamt läuft sie dem 130mAh-Akku länger wie die Herstellerangaben - allerdings möchte sie regelmäßig geladen werden! So hatte ich sie über den Sommer 2 oder 3 Monate einfach in der Ecke liegen und durch die Selbstentladung war ihr nur noch ein ganz schwaches Licht zu entlocken!

Geladen wird die Tiki in 1:20Std. über microUSB und startet in der ersten halben Stunde mit 100 bis 120mA Stromaufnahme, die dann kontinuierlich ab nimmt - hier kommt sie mit sämtlichen USB-Ladern und (kleinen, schwachen) Powerbanks klar!
Mit 12,4g und 55x14,7mm ist sie ein klassischer Kandidat für den Schlüsselanhänger.
Getestet ist sie nach IP66 auf eine Fallhöhe aus 1m und geschützt gegen Spritzwasser ... der Ladeport ist etwas fummelig und nichts für kalte, klamme Finger!
Zum Lieferumfang gehört ein Karabiner ... der eher billig wirkt, da würde ich nur den kleinen Schlüsselring nutzen!

Fazit: Klein und leicht ist die Tiki eine Lampe für immer dabei zu haben. Gerade das zusätzliche UV-Licht macht sie für mich als Geocacher attraktiv, für den Fall, wenn es mal ungeplant ohne CGA auf Dosenjagd geht!
Mit dem Preis von um die € 21,- liegt sie im üblichen Rahmen für Lampen in der Größe.
Es gibt sie übrigens auch mit nachleuchtendem Gehäuse z.B. beim Amazon, allerdings für € 5,- mehr!!!

Die i1R2 Pro für den Schlüsselbund von Olight (12-2021)

Mit dem Black-Friday-Sale Ende November 2021 hat Olight in Deutschland und Österreich die i1R2 Pro gelauncht - wie so oft gab es diese Lampe als Bonus bei einer Bestellung ... die Sache mit den Kaufanreizen und der Disziplin;-)
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Das "Pro" kennzeichnet sie als Nachfolger der bekannten i1R2(mein Test).
Mit 53x16mm und 22g ist sie dann ein gutes Stück größer und schwerer, was schon zu Diskussionen in den entsprechenden Gruppen führte...
Da der Trend in diesem Falle zu mehr Leistung(i1R2 pro: 180lm für 23Min. bei 48m Reichweite) und längere Laufzeiten(i1R2: 5lm für 12Std. bei 40m Reichweite) geht, kann diese nur mit einer Zunahme an Abmessungen und Gewicht erkauft werden.
Vom Konzept her dreht man sie zu und damit an bis sie mit der niedrigen 5lm-Stufe startet.
Dreht man sie etwas weiter, so schaltet sie auf die hohen 180lm.
Im direkten Vergleich zu dem Vorgänger i1R2(150lm, 15Min., 45x15mm, 14,2g, 40m Reichweite) kann ich erahnen, das sie "nur" 30lm stärker leuchtet.
Bei den Laufzeiten wird es wieder spannend!
Schaut man nicht nur auf die Daten der Verpackung, sondern im Prospekt, so sagen die einem das von den 180lm nach 23 Minuten noch eine Leuchtkraft von 50% und bei den 5lm nach 12 Stunden ebenfalls 50% übrig sein sollen! So erreicht die i1R2 Pro also eine deutlich längere Laufzeit, wie meine Messungen zeigen:
Bei der 180lm-Stufe(23Min.) kann ich erst nach 25 bis 30Min. wahrnehmen das sie sich auf dem 150lm-Niveau des Vorgängers befindet.
Nach 35 bis 40Min. ist sie dann deutlich abgefallen, vergleichbar mit den 5lm der i1R2.
Nach 2Std. entspricht die Leuchtkraft ca. dem 1lm der Tiki, welches sie ab 3Std. unterschreitet, Lesen geht dann noch und auch das gerade-nicht-über-die-eigenen-Füße-Stolpern.
Auf diesem Niveau verbleibt sie gefühlt die nächsten 10Std., danach wird das Licht schwächer und geht in ein Glimmen über. Um etwas abzulesen muss man jetzt 15cm an das Objekt ran aber als Tastaturbeleuchtung des Laptops taugt sie immer noch!
Erst nach 40Std. ist es ein praktisch nur noch als Positionsmarkierung oder Orientierung im Zelt nutzbares Glimmen geworden. An dieser Stelle habe ich dann meinen Test abgebrochen.
In der 5lm-Stufe unterschreitet sie nach 15Std. die Leuchtkraft der i1R2, erreicht etwas bei
16Std. Die 1lm der Tiki und unterschreitet diese nach ca. 19Std. Lesen kann man nur noch im Abstand von 20cm und die eigenen Füße kann man noch sehen.
Nach 48Std. Muss man schon 10cm zum Lesen an ein Objekt ran und die Füße sind nur noch zu erahnen.
Bei 72Std. taugt sie nur noch um Positionen wie Zeltabspannleinen zu markieren – wo ich die Messung dann auch beendet habe.

Geladen wird die i1R2 Pro über USB-C in 2:10Std. Sie braucht am Anfang gute 5Min. um Ladung von 90mA anzunehmen!
Nach 1:30Std. Zieht sie dann 70mA und
nach 1:45Std. 30mA.
Das 20cm lange Kabel(6,5g) ist lediglich ein Lade- aber kein Datenkabel was allerdings Ströme bis 1,5A durch lässt. Nutzt man ein anderes USB-C-Kabel, dann sollte es eines mit längerem Stecker sein, da der Ladeanschluss sehr knapp aus dem Gehäuse raus schaut.

Und noch ein kleiner Lifehack:
Vom Durchmesser von 16mm passt sie super in ausgediente Sektkorken ;-)
So kann ich schnell einen Diffusor, Lampenschirm und Fuß zum Hinstellen basteln!!!

Fazit: Für € 26,95 erhält man mit der i1R2 Pro eine leistungsfähige Lampe für den Schlüsselbund, die nun über USB-C geladen werden kann!
Obwohl ich ja immer für klein und leicht zu haben bin, wird sie wg. der gesteigerten Laufzeit und dem Durchmesser den Vorgänger auf Rucksacktour ablösen.
Wer sich gedulden kann wird sie bestimmt auch in einem der nächsten Sales zu einem anderen Preis erstehen können ;-)

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Die M2R pro Warrior von Olight (11-2021)

Seit Sommer bin ich u.a. mit der M2R pro Warrior vom Olight unterwegs und konnte diese in den letzten Wochen wg. der kurzen Tage ausgiebig testen ;-)
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Sie wird als taktische Lampe angeboten, was durch die 12-zackige Krone vorne zum Einschlagen von Scheiben oder zur Selbstverteidigung unterstrichen wird.
Neben dem normalen seitlichen Schalter, den ich bereits von der Baton II und Perun mini kenne, sind die Ladekontakte hinten als Heck-Schalter bzw. -Taster gearbeitet, ich kann sie also auf zwei Weisen bedienen.

Dieser Heck-Schalter ist etwas gewöhnungsbedürftig, für die taktischen Lampen von Olight aber typisch:
Tastet man ihn einfach nur ca. die Hälfte ein in dem dem man ihn getastet hält, so leuchtet die M2R pro auf halber Stufe und erlischt sobald man den Taster los lässt.
Tastet man ihn schnell etwa zur Hälfte und lässt los, so schaltet man die Lampe auf halber Stufe ein.
Tastet man den Schalter ganz durch und hält ihn gedrückt, so erstrahlt sie in voller Leistung und geht aus sobald man los lässt.
Drückt man den Schalter schnell ganz durch und lässt los, so schaltet man sie auf volle Leistung.

Einfacher
oder gewohnter ist dann der seitliche Schalter:
Ein kurzer Druck schaltet die M2R pro ein und ein gedrückt-Halten schaltet sie in den Modi hoch.
Sie startet mit (Prospektangaben in Klammern):

Low: (15lm, 130Std., 27m) meine Messung:
nach 70-74Std.=orange, 137Std.=rot, 160Std.=blinken, 174Std.=aus – hier leuchtet sie deutlich länger wie in der Produktbeschreibung!!!
Med2: (60lm, 40Std., 55m) meine Werte:
nach 19:15Std.=orange, 35:30Std.=rot, 39-42Std.=blinken, 45:50Std.=aus – auch hier leuchtet sie länger!
Med1: (250lm, 10Std., 110m) meine Werte:
nach 2-5Std.=orange, 8Std=rot, 9:40Std.=blinken, 10:40Std.=aus – auch hier etwas länger!
High: (160min 750lm, dann 40Min., 250lm) meine Messung:
nach 50-53Min.=orange, 2Std.=rot, 2:30Std.=blinken, 2:35Std.=dimmt, 3:15Std.=aus – Wert um 5Min. verfehlt ;-)

Mit einem Doppelklick startet man den Turbo-Modus für 4:30Minuten mit den max. 1800lm.
Und ein Dreifachklick schaltet in den Modus Strobe.
Wenn man im ausgeschalteten Zustand den seitlichen Schalter gedrückt hält, so startet sie den Moon-Modus mit 1lm, in dem sie 50 Tage leuchten soll - den habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert ;-)
Hält man den Taster noch länger gedrückt, bis der Moon-Modus wieder aus schaltet, so sperrt man die Lampe gegen versehentliches Einschalten.
Zum Entsperren muss man den Schalter wieder so lange gedrückt halten bis der Moon-Modus erst ein und wieder aus-geht.
Im Schalter selbst ist eine LED integriert, die über den Ladestand informiert:
Grün: >75%
Orange: 75-30%
Rot: 30-10%
Blinken: <10%
Geladen wird die M2R pro mit einem MCC3 oder auch mit dem neuen Oport.
Hier komme ich auf folgende Werte:
Start mit 1,8A, 0,5Std. 2A, 1Std.=1,9A, 1,5Std.=1,7A, 2Std.=1,1A, 2,5Std.=0,7A, 3Std.=0,4A, 4Std.=0,27A und MCC3=grün(also 95% geladen), 5Std.=60mA fällt dann weiter auf bis zu 30mA und nimmt nach ca. 10Std. keine Ladung mehr an.

Für die Ladekabel ist im Heck-Schalter ein Magnet integriert, die die M2R pro aufgrund des Gewichts nur noch senkrecht gerade so hält.
Daher habe ich an den Clip meine inzwischen obligatorischen Magnete mittels Schrumpfschlauch(siehe mein Lifehack-Blog) angebracht und kann sie so auch in anderen Positionen an magnetische Flächen anbringen ;-)
Betrieben wird sie mit einem Olight-eigenen 21700er Akku.
Sie misst 133x29,5mm und wiegt 179g wobei 73g auf den Akku entfallen.
Zum Lieferumfang gehört einen Gürtel-Tasche, die mit 41g zu Buche schlägt.

Fazit: Mit 1800lm ist die M2R pro eine weitere starke und ausdauernde Lampe aus dem Hause Olight.
Da Olight immer so kurze Produkt-Zyklen hat, ist zum Black-Friday-Deal 2021 bereits ein Nachfolger als Warrior 3 mit 2300lm und einer verbesserten Akkustandsanzeige mit einem ordentlichen Rabatt angekündigt, also, los, los, wenn es eine neue starke Lampe sein soll ;-)
... zum regulären Preis von € 129,95 ist die  M2R pro noch beim großen Fluß zu haben!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will