Heavyweight Screentap von Black Diamond (12-2017)

Seit dem 5. Brockenfrühstück, bei dem es mit Wind und Schnee bei -5°C zum Sonnenaufgang auf Norddeutschlands höchsten Gipfel im Harz ging, begleiten mich die neuen HeavyweightScreentap Fingerhandschuhe vom amerikanischen Hersteller Black Diamond.
Nach gut zwei Woche im Einsatz bei Temperaturen von +5°C bis -5°C ist es Zeit ein erstes Resümee zu ziehen!

Vorausschicken möchte ich noch, dass ich in der Vergangenheit bei diesen Temperaturen entweder mit einfachen Fingerhandschuhen aus Fleece (teilweise mit Überhandschuh) oder den ledernen Vertretern aus BW-Zeiten unterwegs war.
Die HeavyweightScreentap sind meine ersten Handschuhe aus Softshell-Material. So muss ich feststellen, dass mir die Winddichtigkeit sehr gut gefällt - hatte ich in der Vergangenheit darauf nie sonderliches Augenmerk gerichtet...

- Das Stretch-Material von Polartec ist sehr angenehm zu tragen und passt sich gut meiner Hand an. So entstehen keinerlei Lufteinschlüsse im Handschuh, die die Hand schneller auskühlen lassen.
- Die Stulpe ist exakt passend (Größe M, normalerweise 8), nicht zu lang, und nicht zu kurz. Durch das verwendete Stretch-Material ist sie einerseits flexibel genug um über Uhr und Fitnessarmband gezogen zu werden, andererseits eng genug, um in den Jackenärmel hinein zu passen. Das kannte ich von meinen bisher verwendeten Handschuhen nicht – musste ich sie immer mühevoll über den Jackenärmel ziehen oder sie stauchten sich und die Kälte konnte eindringen.
- Ja und dann natürlich der Screentap – hier ist das Material des Innenhandschuhs so gewebt, dass ich kapazitive Displays von GPS und Smartphones problemlos bedienen kann. Egal ob mit kleinem Finger oder Daumen – nicht so wie oft, dass nur die Fingerkuppe des Zeigefingers mit entsprechendem Material ausgestattet ist.
- Gut gefällt mir auch die Materialverstärkung der Innenhand – so kann ich auch mal einen Schneeball formen ohne hinterher den ganzen Schnee am Handschuh zu haben.

Von der Screentap-Serie bietet Black Diamond auch weitere leichtere Modelle an - es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein!

Fazit: Ein hoher Tragekomfort gepaart mit der Funktionalität, die der mobile Mensch heutzutage auch im Feld benötigt - mit € 45,- kein Schnapper aber im normalen Bereich für derartig funktionelle Handschuhe – meine Empfehlung!!!

OnBright 50 von Decathlon (11-2017)

Die Nachtcachezeit hat begonnen und so möchte ich ein paar Worte über Taschenlampen verlieren.
Bekanntlich gibt der Cacher ja gerne mehrere hundert Euro für die neuste, tollste und lichtstärkste Lampe aus...
Nun ist mir neulich bei Decathlon das Gegenstück der Lichtmonster über den Weg gelaufen!
Natürlich konnte ich bei einem unschlagbare Preis von gerade mal € 1,99 nicht umhin es mitzunehmen und etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:

Die OnBright 50 ist aus Kunststoff gefertigt, wiegt 48g und ist nach IPX4 geschützt gegen Spritzwasser von allen Seiten.
Betrieben wird sie mit einer einzelnen Mignon-Batterie und leuchtet lt. Decathlon 50 Stunden (bei meinen Versuchen mit Akkus, „angebrauchten“ und neuen Batterie hat sie es auf 26 bis 57 Stunden geschafft, danach war das Licht nur noch ein Glimmen), wobei das Licht nach und nach schwächer wird. Der geneigte Nachtwanderer läuft also nicht Gefahr plötzlich im Dunkeln zu stehen!
Die zugegebenermaßen einfache kaltweiße LED hat 10 Lumen und bringt es damit auf eine Reichweite von ca. 15m.
Sicher kein Konkurrent für die lichtstarken Lumenmonster aber ideal für immer im Cachemobil, CGA, EDC oder als SOS-Lampe mit dabei zu haben.
Durch die eckige und leicht konische Bauweise rollt sie eben nicht wie bei etlichen anderen teuren Lampen von der Ablagefläche und kann, so man eine helle Farbvariante wählt auch als romantische Kerze hingestellt werden ;-)

Wenn man so wie ich die einfache Handschlaufe mit einem Tanka und Karabiner aufrüstet, kann man sie auch an Lenker, Stock, Zeltgestänge, Gürtel, Schultergurt oder Rucksack nach belieben festklemmen.

Fazit: Mit € 1,99 ein wahres Preiswunder aus dem Hause Decathlon, das für normale Nachtwanderungen völlig ausreicht – meine Empfehlung vor allem für Sparfüchse, Schulen, Jugendeinrichtungen, Kindergärten und allen, die größere Stückzahlen benötigen aber nur ein geringes Budget zur Verfügung haben ;-)

wash to go - die Pille für saubere Wäsche (10-2017)

Während der sechs Wochen unseres #NordkappProjekt zum nördlichsten Punkt Kontinental-Europas hatten wir viel Zeit den ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand zu testen...
So haben wir von der #OutDoorFN einige Proben des wash to go mitgebracht.

Hierbei handelt es sich um ein neues Waschmittel für Wäsche – natürlich mit umweltverträglichen Inhaltsstoffen, so dass es auch bedenkenlos auf Tour im Felde eingesetzt werden kann.
Gut, umweltverträgliche Waschmittel gibt es ja schon ein Weilchen.
Bisher waren diese aber flüssig und hoch konzentriert. D.h. die Dosierung war so ein Punkt, mit dem ich nicht so recht warm geworden bin... anwenden sollte ich nur ein paar Tropfen – aber wie viel „paar“ das wohl sein sollten konnte ich selten in Erfahrung bringen … oder schwupps, waren es doch zu viele...

Das ist bei wash to go anders!
Dieses kommt in Form einer Brausetablette daher, wie man es von Vitamingetränken und Omas Pflege für die Dritten kennt - was ich als sehr praktisch empfinde!
Eine Brausetablette wash to go soll lt. Hersteller für drei Shirts reichen. Nun tragen wir ja bekanntlich nicht XL sondern eher S bis M, so dass wir auf Tour auch fünf Shrits nebst Unterwäsche und Socken gut sauber bekommen haben ;-)
Wie von einer Wäsche zu erwarten roch auch alles wieder frisch – die Bilder sind übrigens bei ca. 10° C kaltem Wasser entstanden, hier hat sich die Tablette auch noch gut aufgelöst.

Fazit: Das wash to go ist eine einfach zu handelnde Wäschewasch-Lösung für unterwegs – ich bin begeistert!

Base9 von der Sonnenrepublik (09-2017)

Wie schon kurz berichtet haben wir auf der #OutDoorFN zwei Solarpaneels des Typs Base9 der Sonnenrepublik gekauft, die uns auf unserem #NordkappProjekt begleitet haben.

Nun stellt sich die Frage warum wir „mal wieder“ neue Solarpaneels mitgenommen haben, wo wir doch schon seit geraumer Zeit etliche von anderen Herstellern unser eigen nennen?
Nun, ganz einfach:
Die kompakte Bauweise und hohe Leistung waren ausschlaggebend!
Es war klar, dass wir während der Tour ja nur an Fahrtagen auf den Strom des Twingos zurückgreifen konnten aber die elektronischen Helferlein auch an Standtagen einen unbändigen Energiehunger haben und nicht immer Netzstrom zur Verfügung stehen würde...

Mit einer Fläche von 44,5x16 cm liefern Base9 geregelte 5V und in der Spitze 1,5A – so die Herstellerangabe.
Natürlich sind das Werte, die wolkenfreien Himmel und eine Ausrichtung im rechten Winkel zur Sonne voraussetzen, also optimale Bedingungen (wie ich ja u.a. auch schon in meinem Buch Ausrüstung II erklärt habe).
Als Spitzenwert konnte ich bisher einen Kurzschlussstrom von 1,65A messen was mir sehr sympathisch ist – werden doch oft von vielen Herstellern gerne Maximal- oder Laborwerte bzgl. der Leistung angegeben.
Die Base9 kommt zusammengefaltet auf ein Packmaß von 15x16x3,5 cm bei einem Gewicht von 278 g.
Auf der Rückseite befindet sich neben dem USB-Anschluss eine Tasche (15,5x10x1,5 cm) für das zu ladende Handy (bis 5,5 Zoll - Hier finden bei uns während des Transports Ladekabel, Saugnapf- und Magnethalterungen Platz). Das Handy/Akku kann dann noch mit einer Klett-Lasche gegen versehentliches Rausfallen gesichert werden.

Lässt man die Klett-Lasche offen, so kann man die ganze Solarzelle auch an irgendwelchen Stoff kletten. Wir haben das mit der hochgeklappten Hutablage unseres Twingos gemacht. So konnten die Solarzellen in der Nacht(Polarsommer, es wurde zu unser Reisezeit ja nicht mehr dunkel!) schon die mitgenommenen Powerbanks nachladen.

Da weder im Zielgebiet noch Hierzulande leider selten optimale Bedingungen, sprich wolkenloser Himmel, vorherrschen, kommt uns der optionale Powerbooster gerade recht.
Dies ist ein kleiner Akku (nebst Lampe) mit einer Kapazität von 1,5Ah, der zwischen Base9 und zu ladendem Endgerät geschaltet wird und für einen kontinuierlichen Stromfluss sorgt … viele Smartphones, besonders die des angebissenen Obstes sind da ja bekanntlich in diesem Punkt sehr sensibel!
Ich habe mir den Powerbooster dann noch etwas tunenen lassen ;-)
Und zwar hat er nun eine Ausgangsspannung von 5,35V, so dass mein als Reisetagebuch bewährter Nokia Communicator, der noch aus vor-USB-Zeiten stammt, nun auch problemlos geladen werden kann – Danke Sonnenrepublik für diesen Service!!!

Fazit: Für € 89,- erhält man mit der Base9 ein leistungsstarkes aber dennoch kleines und leichtes Solarmodul was perfekt für Reisen mit Fahrrad oder Rucksack geeignet ist – meine Empfehlung!!!

PS: Und es lohnt sich immer mal durch die Website der Sonnenrepublik zu stöbern, da es hier immer mal wieder Bundels und Angebote gibt!

Ultra Compact 10 von Decathlon (10-2017)

Seit einem guten halben Jahr haben wir die kleinen Ultra-Light-Rucksäcke des Typs Ultra Compact 10 im Einsatz.

Die 10 Liter kleinen Rucksäcke bieten natürlich kein Rückenpolster und auch keine gepolsterten Träger, also keinerlei Tragekomfort, was in diesem Sektor aber durchaus üblich ist.
Dafür können sie, wie man es von vielen Regenjacken kennt, in einer kleinen fest integrierten Tasche verstaut werden. Dieses Täschlein kann im Rucksackeinsatz als Schlüsseltäschchen fungieren. Und so hat der Ultra Compact 10 in etwas das Volumen, wie die Mehrweg-Taschen, die es bei vielen Drogerie-Discountern für's Einkaufen gibt. Und das bei einem ähnlichen Gewicht von 48g!
Decathlon bietet den Ultra Compact 10 in vielen Farbvarianten und das zu einem Ultra-Light-Preis von gerade mal € 1,99 !!!

...und wer es besonders praktisch mag, dem empfehle ich einen kleinen LifeHack:

Einfach auf den Knoten des Transporttäschchens einen Karabiner befestigen und schon kann der Ultra Compact 10 überall an Haken, Ösen und Schnallen angehangen werden ;-)

Parakito (09-2017)

Letztes Jahr auf der Nacht der Vulkane in Mendig wurden wir auf das Parakito aufmerksam gemacht.
Ein, wie ich finde,  total innovatives Konzept zu Abwehr von stechenden Plagegeistern!
Es funktioniert über Duftstoffe wie wir es von den Citronella Kerzen kennen.

Das kleine wachsartige Duftpad wird mit einem Armband am Handgelenk oder mittels Karabineranhänger an Jacke, Rucksack etc. angehangen und verströmt so seine Duftstoffe - alles auf natürlicher Basis!
Wir hatten unsere beiden Parakitos mit auf unserem  #NordkappProjekt, um sie auch bei anderen Mücken wie den heimisch am Sonnensee auszuprobieren.
Neben dem Pad, was schon ein paar Tage im Testeinsat war ist auch ein ganz Frisches zum Einsatz gekommenen.

Leider haben sich weder die Mücken in der Region um Nothing but stones, dem Dreiländerstein(Finnland-Schweden-Norwegen) oder im Jämtland von den Parakitos beeindrucken lassen...
So sehr ich von diesem Konzept begeistert bin (für Sparfüchse und Minimalisten haben die Wachspads eine Öse für Kleinstkarabiner - ich muss also nicht zwingend in den Aufbewahrungs-Carrier investieren!), so vermisse ich die Wirksamkeit ... vielleicht rieche ich auch einfach zu lecker?

Fazit: Wer aber in einer Region unterwegs ist, wo die Mücken auf den gelobten Zitronenduft ansprechen, dem sei der Prakito wärmstens empfohlen!