Schutzhülle für Garmin GPSmap 66 von Drittanbietern (03-2020)

Vor einigen Jahren hatte Garmin bekanntlich mit dem Launch der etrex-touch-Serie eine Schutzhülle bzw. Siliconcase in verschiedenen Farben aufgelegt - dies ließ hoffen ...
Wie steht es um den zusätzlichen Schutz für das geliebte GPS denn heute?
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Zuvor hatte es eine Schutzhülle für die Dakota-Serie gegeben, doch mit den farbenfrohen Hüllen für die kleinen etrex-touch und Edge-Serie ist es auch geblieben ...
Kurz nach meinen Blogbeitrag um die möglich Modifikation der touch-Hülle, habe ich für das Oregon ab 600 ein Case eines Drittanbieters bei ebay gefunden.
Inzwischen haben sich einige Anbieter gefunden, die diesen vom Garmin ignorierten Markt besetzen.
Mit dem Launch des etrex 10 und Fortfolgende wurden keine versenkten Displays mehr verbaut, dies sollte Vorteile bei der Ablesbarkeit haben - "ein Schelm, ..."
Denn auf Events und meinen Workshops habe ich immer wieder User getroffen, die diese Politik nicht verstehen.
Inzwischen findet man bei Amazon und Co. verschiedenste Anbieter, die Schutzhüllen für fast alle gängigen Garmins feil bieten.

So habe ich mir für mein neues 66er eine von Dequate bestellt .... für € 6,29 habe ich auch eine lange Lieferzeit aus Asien in Kauf genommen.
Gut, das rot geht schon etwas in rosa über aber seinen Zweck erfüllt sie alle mal - 2mm Kante zum Display, Batteriefach frei für den Akkuwechsel und an den Stecker sowie die Taschenlampe komme ich ebenfalls ran. Sämtliche Halterungen können mit Hülle problemlos befestigt werden .... und ich habe ein gutes Gefühl falls mir das Gerät doch mal hinunter fällt.
Dafür nehme ich das Mehrgewicht von 29g gerne in kauf.
Ein paar Gramm könnte ich noch sparen, wenn ich das Silikon bei der Antenne abschneide ;-)

Fazit: Ein sinnvoller Schutz für das geliebte Garmin GPS für kleines Geld!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Arbeitsleuchte von Zimmermann (03-2020)

Manchmal sucht man gar nichts, dafür wird man gefunden ... oder so ähnlich ;-)
Neulich beim Stöbern durch den hiesigen Restpostenmarkt sind mir Arbeitsleuchten über den Weg gelaufen.
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Nun ist das sicher nichts besonderes, findet man die in jedem Baumarkt und habe ich eh zwei, die mir bei so manchem Event den Stand ins rechte Licht gerückt haben ... allerdings bei etlichen Veranstaltungen eben auch nicht, da sie keinen Platz mehr im Cachemobil gefunden haben...
Wie das bei solchen Angeboten sehr oft so ist, konnte ich keinerlei technische Daten ermitteln, aber sei's drum...
Für mich zählt kompakt (136 x 101 x 43mm bei einen Gewicht von 145g ohne Batterien) und betrieben mit austauschbaren Standard-Batterien!

Mit 3 Akkus von 2100mAh leuchtet einer als Deckenfluter eingesetzt ein Zimmer von ca. 20m² aus und das ca. 8 Stunden lang, danach lässt die Leuchtkraft nach.
In Zeiten von Lumenmonstern natürlich nichts wirklich besonderes, aber lange Laufzeit, auswechselbare AA, und das zu sage und schreibe einem kleinem Preis von € 3,99
... gut, alles Kunststoff, also nichts für einen Einsatz auf dem Bau ... aber das müssen sie bei mir auch nicht.
Natürlich konnte ich nicht umher die Leuchte aufzuschrauben und mir die Technik anzuschauen ... vom Batteriefach führen ein paar Drähtchen zur seitlich angebrachten LED, mit der man aus der Arbeitsleuchte eine Handlampe (300mA) machen kann und weitere Drähtchen zu den beiden FrontLEDs (520mA)und schließlich zum Taster. Also nix an HighTech, das einzig aufwändigere ist der Schalter, mit dem man den Handscheinwerfer an schaltet, dann aus, dann die beiden Arbeitsleuchten an, wieder aus, dann der Handscheinwerfer usw.

Fazit: Ja, smart und simpel und dazu noch extrem günstig ;-)

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Offline ist es nass, wenn's regnet von Jessi Kirby (12-2019)

Es ist lange her, das ich hier über ein Buch geschrieben habe.
Auch wenn es nichts mit Geocaching zu tun hat, habe ich neulich „Offline ist es nass wenn's regnet" gelesen welches mich mit seiner doch recht traurigen Story tief bewegt hat.
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Eigentlich ist das Buch an jugendliches Publikum gerichtet und behandelt einerseits das heutige Leben im/mit Social Media und andererseits die Einsamkeit und Erlebnisse in der Natur und mit wildfremden Menschen auf dem John Muir Trail.
Die Geschichte um den Trail hat mich eigentlich überhaupt veranlasst dieses Buch in die Hände zu nehmen, fühlte ich mich an ältere Tourengeschichten wie „Picknick mit Bären“ vom Bill Bryson von vor 20 Jahren erinnert ;-)
Da ja eine junge Zielgruppe angesprochen werden soll, ist das Cover wohl auch mit sechs verschiedene Schriftarten, Glitzerregentropfen und einem selbstherrlichen Foto einer jungen Dame auf einem Berggipfel (wie man es oft auch im Social Media findet) in meinen Augen überladen (das Cover und Orginaltitel "The other side of lost" gefallen mir besser - aber ich bin ja nicht das Maß der Dinge) - dennoch habe ich es gelesen, da mich interessierte was und wie dem jungen Volk über das soziale Leben im Netz und auf Tour berichtet wird.
Die Story handelt von Mari, einem gerade volljährig gewordenen Instagram-Sternchen und wie sie verleitet wird aus der sicheren und scheinbar heilen Welt des Internets auszubrechen und sich auf den John Muir Trail wagt und was sie dort alles erlebt.
Von der Story möchte ich hier garnicht viel verraten, nur, dass ich sie sehr fesselnd finde und auch für ältere Semester absolut empfehlenswert ist - wer mehr wissen möchte, dem sei die Rezension bei Buchbahnhof empfohlen!
Jessi Kirby gelingt es dem Leser aufzuzeigen, dass das wirkliche Leben eben nicht aus Klicks, Likes, Followern und Leveln besteht! Sie beschreibt die vielen schönen Dinge, wie Sonnenauf- und -untergänge, die Mari auf Tour erlebt aber holt den Leser immer wieder mit vielen taurigen Momenten aus der Touridyille zurück.

Fazit: Ein sehr bewegendes Buch, das dem Leser (und hoffentlich auch der eigentlichen Zielgruppe) die Augen öffnet, auch mal den Blick weg von Social Meda Teller und Spielekonsole hin auf die kleinen (und größeren) und wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu richten - meine absolute Empfehlung!!!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

NightTrek270 - das innovative Schuhlicht von NightTechGear (10-2019)

Wie Ihr wisst, bin ich ein Freund von ausgefallenem Equipment ;-)                                                      (...und wie immer: dies gilt als [Werbung]**)
So bin ich letzten Monat im Netz beim Facebook auf NightTechGear gestoßen.
NightTechGear vertreibt hier in Europa innovative LED-Lampen für Schuhe!
Richtig!
Lichter, die in die Schnürung oder den Rand von Schuhen geklippt werden - das ist wirkich mal eine tolle Idee!!!
Ich konnte in den letzten Wochen die Version NightTrek270 beim Laufen und Wandern testen, hier nun mein Review:

Die beiden Lampen wiegen zusammen 62g. Das macht sich am Schuh aber nicht bemerkbar!
Der grüne Clip wird in die Schnürung unterhalb der Schleife eingeschoben bzw. -gehakt. In 4 Positionen können die Lampen in einem Winkel von ca. 75° eingestellt und optimal am Schuh ausgerichtet werden.
Die 270 in der Namensgebung macht auf den Winkel von 270° aufmerksam, in dem man sichtbar ist. Hierfür sind die Lampen mit roten Rück- bzw. Seitenlichtern ausgestattet, die gleichzeitig als Ladekontrolle dienen.
Geladen wird über microUSB entweder mit dem mitgelieferten Y-Kabel oder über ein Standardkabel, was 2,5 Stunden in Anspruch nimmt.
Die NightTrek270 haben 3 Leucht-Modi: Normale Stufe mit 75lm, helle Stufe mit zusammen 150lm und Blink-Modus.
Im normalen Modus, der eine Reichweite von knapp 10m hat, spenden sie 4 Stunden Licht.
Im hellen Modus hält der eingebaute Akku 2 Stunden und leuchtet eine Strecke von ca. 15m aus.
Ab etwa der Hälfte beginnen die roten Rücklichter zu blinken, um auf einen langsam zur Neige gehenden Akkuladung hinzuweisen.
Damit sind sie eher ein Sportgerät als die erste Wahl für ausgedehnte Nachtwanderungen. Dafür sind die großeren Brüder wie die NightTrekExtreme oder NightShift sicher besser geeignet.
Ich gedenke sie für das kommende Brockenfrühstück einzusetzen.
 
Wie verhält es sich nun mit dem Licht beim Laufen?
Ja, hier gibt es nur eines zu sagen:
Das Licht beim Laufen wird mit den Schuhlampen von NightTechGear völlig neu definiert!
Ich möchte es vergleichen mit der Umstellung von Taschenlampe in der Hand zur Stirnlampe am Kopf.
Da man ja mit zwei Lampen unterwegs und in Bewegung ist, wird der Bereich vor den Füßen je Schritt unterschiedlich weit ausgeleuchtet und es entsteht ein Effekt wie, ja, „Flackern“ beschreibt es am Treffensten – daran hatte ich mich nach dem ersten Lauf gewöhnt.
Ein praktischer Nebeneffekt ist die erhöhte Sichtbarkeit und damit auch Sicherheit, da das menschliche Auge bekanntlich eher eine Bewegung wahr nimmt. Allerdings haben sich auch einzelne entgegen kommende Jogger geblendet gefühlt … ich möchte das aber eher auf den ungewohnten Flacker-Effekt zurück führen.

Was mir bisher nicht vergönnt war und ich sehr gespannt drauf bin, ist der Einsatz im Nebel. Die NightTrek270 sind an den Schuhen ja ideal positioniert um Nebel zu unterstrahlen, wie man es ja auch vom Nebelscheinwerfer am Auto kennt. Bei meinen bisherigen Touren im Nebel hatte ich nur Stirnlampen dabei, die durch die reflektierenden Tröpfchen im Nebel am Kopf zu sehr blendeten, und als Handlampe auch nur bedingt brauchbar waren.

Tipp: Dank des flexibelnen Clips können die Lampen auch an Schnüre als Zeltbeleuchtung oder Bücher als Leselampe genutzt werden ;-)

Fazit: NightTechGear hat mit ihren Schuhlampen das Lauflicht neu definiert! Endlich eine wirkliche Neuerung auf dem Mark der Lampen! Ich bin gespannt wann mir mehr dieser Lampen beim abendlichen Laufen begegnen werden!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Die Werkstatt-Leuchte von Filmer (11-2019)

Neulich bin ich beim Wiglo in Goslar über eine sogenannte Werkstatt-Leuchte gestolpert.                  (...und wie immer: dies gilt als [Werbung]**)
Mein Vater hatte früher auch so eine ... allerdings mit einer Neonröhre, 220V und schön schwer. Heutzutage hat eine derartige Lampe natürlich LEDs (60 an der Zahl, mit denen sie 600lm machen soll), einen eingebauten Akku (3,7V mit 1800mAh) und kann über das mitgeliefertes USB-Kabel mit dem ebenfalls mitgelieferte 220V-Netzteil oder dem 12V-Autoadapter geladen werden.
Hatte mein Vater damals richtig viel Geld in seine Lampe investiert, so konnte ich die auf dem heutigen Stand der Technik befindliche für schlank € 6,- mitnehmen ... klar, da konnte ich nicht dran vorbei gehen!

Da sie mit 175g recht leicht ist kann sie mit dem beiliegenden Magnetklipp fast beliebig an Motorhaube oder sonstwo am Auto fixiert und passend ausgerichtet werden.
Die Leuchtdauer hat sich nach den ersten Ladezyklen, welche 4,5 bis 5 Stunden dauerten, auf 5 Stunden eingependelt. Wobei sie nach den 5 Stunden nicht einfach aus geht sondern von der Lichtausbeute deutlich schwächer wird, was ich ganz angenehm finde. In den vorangegangenen Stunden habe ich sie als Deckenstrahler daheim eingesetzt und kann sagen, das sie ein normales Zimmer von 20m² gut ausleuchtet, also auch super als Vorzeltbeleuchtung geeignet ist.
Sie hat einen gedichteten Einschalter und soll lt. dem Hersteller Filmer (bekannt für Produkte, die man oft in Sonderpostenläden findet) wasser- und soßfest sein ... das habe ich nicht ausprobiert.
Grundsätzlich ist das natürlich immer eine Frage wie man mit seinen Sachen umgeht ... für jemanden, dem täglich die Lampe runter fällt ist sie sicher nicht geeignet … da wäre die alte Lampe meines Vaters allerdings auch zu Bruch gegangen ...

Gewöhnungsbedürftig finde ich die Ladeelektronik:
Beim Ladevorgang leuchtet eine grüne LED und sobald sie aufgeladen ist, leuchtet eine rote LED ... klassisch ist das bei all meinen Ladegeräten anders herum, aber was soll`s ;-)
Wenn man sie aufschraubt (was man lt. Hersteller nicht soll) wird eine mit Heißkleber fixierte Platine sichtbar und im unteren Teil der Akku, der ebenfalls mit Heißkleber fixiert ist und sich so schnell bei Erschütterungen lösen kann … aber das kann der gewiefte Bastler schnell reparieren ;-)

Fazit: Wer sich an kaltweißem Licht nicht stört, bekommt eine günstige Lampe, die sich nicht nur zum Schrauben am Auto sondern auch für den Campingeinsatz eignet.

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Gumbies - die ultimativen Outdoor-Flip-Flops (08-2019)

Im Sommer 2018 hatten wir uns von der letzten OutDoor in Friedrichshafen Gumbies mitgebracht.
Diese haben uns nun schon fast zwei Sommer und einen Winter gute Dienste geleistet also ist es Zeit für einen Bericht über den Langzeit-Einsatz.
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Auf den ersten Blick wirken sie wie normale Flip-Flops. Schaut man genauer hin, so stellt man schnell fest, dass hier kein Plastik verbaut wurde. Im Gegenteil der australische Hersteller setzt voll auf natürlichen und recycelten Materialien! Und sie sind dem Trend folgend (oder voraus?) sogar vegan ;-)
Anfangs war ich recht skeptisch, da ich mit den "normalen" Kunststoff-Flip-Flops nicht klar komme.
Das liegt an dem üblicherweise festen Zehensteg. Dieser ist bei den Gumbies als Baumwoll-Schlaufe gelöst, was sich total angenehm anfühlt! Auch das Baumwoll-Fußbett fühlt sich angenehm an!

Besonders wenn man sie abseits der Strände in der Sauna einsetzt. Ja, die Gumbies sind letzten Winter zu unseren liebsten Sauna-Schuhen geworden. Durch die Gummisohlen sind sie selbst im Duschbereich rutschfest, können aber naß werden und fühlen sich extrem angenehm am heißen Fuß an!
Inzwischen gibt es eine Variante mit Kork-Fußbett für € 34,95!

Fazit: Die Gumbies sind die idealen Outdoor-Flip-Flops und die € 29,95 gut investiert!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)