Firepot-Gerichte von Outdoorfood (08-2017)

Wir hatten in der Vergangenheit ja schon das ein oder andere Gericht von auf den Outdoor-Markt spezialisierten Herstellern getestet – hier nun unser neuster Kandidat, der es zum Top-Favoriten geschafft hat, lest warum!

Im Außenbereich der OutDoor-Messe im Juni diesen Jahres sind wir auf den britischen Hersteller Outdoorfood aufmerksam geworden, der zwei seiner Trekkingmahlzeiten Firepot zum Probieren anbot ein vegetarisches Menü und eins mit Fleisch.
Als bekennende Fleischesser freuten wir uns über den hohen Fleischgehalt in den Gerichten – wir wundern uns ja seit geraumer Zeit über den geringen Fleischgehalt den so manches Trekkinggericht aber auch das Fertiggericht aus dem Supermarkt bietet...
So haben wir von unserem anstehenden #NordkappProjekt zum „Nothing but stones“ erzählt und prompt ein Probierpäckchen noch rechtzeitig vor Tourenstart erhalten - Dankeschön hierfür!
Firepot bietet verschiedene Gerichte an, die vorgegart sind und denen das Wasser entzogen wurde und somit recht leicht sind. Zum Trocknen wird ein spezielles hauseigenes Verfahren zur Anwendung gebracht – also keine Gefriertrocknung (wie sonst üblich), auch keine Konservierungsmittel und nicht „überwürzt“.

Außen weist jeder Beutel Pfeile mit Markierungen von 1 bis 15 auf.
Bei der Anleitung zur Zubereitung steht dann um welche der Klassen 1 bis 15 es sich handelt.
Ich lese also erst (!), knicke den Beutel ordentlich an der zugewiesenen Füllstandmarke, öffne ihn, entnehme das kleine blaue Beutelchen (welches weitere Rest-Feuchtigkeit entzieht) und schütte bis zu jenem Knicke entsprechend kochendes Wasser hinein, rühre kräftig um, verschließe den ZipLock und warte 10 bis 15 Minuten (je nach Gericht) ab.
Und schon ist ein köstliches Mahl gerichtet!
Wir konnten auf der Wanderung zum Geocache „Nothing but stones“ und im Ringebu-Fjell die Gerichte Chilli con Carne, Orzo-Nudeln mit Bolognese, Dal, Reis mit Spinat, Schweinefleisch mit Bohnen und Risotto mit Steinpilzen genießen und finden alle äußerst schmackhaft!

Die Firepot-Gerichte haben ordentliche Brennwerte von 500 bis 650 Kalorien je nach Gericht bei der normalen Portion.
Und wem eine „normale“ Portion nicht ausreicht, für den bietet Outdoorfood „extragroße“ Portionen an!
Wir sind mal gespannt wie sich die Firepot-Gerichte von Outdoorfood in den deutschen Markt der Fertiggerichte für den Trekker integriert - unsere Top-Empfehlung haben sie jedenfalls!!!

Zu bestellen über den hauseigenen Shop/Website www.outdoorfood.com oder beim Amazon ab € 7,50

Tipp1: Bei einigen Gerichten war ein Teil des Inhaltes aldente, so können weiter zwei bis fünf Minuten ziehen nicht schaden.
Tipp2: Übrigens empfiehlt es sich beim Verzehr direkt aus dem Transport-/Garbeutel ein ausreichend langes Besteck zu nutzen, um nicht fettige Finger zu bekommen bzw. auch den letzten Rest auslöffeln zu können. Die bei Gewichtsfetischisten üblichen gekürzten oder kurzen Gabeln und Löffel sind hier kontraproduktiv! Mit etwas umsichtigen Umgang hat sich das KniSFor mit ausgeklappten Messer als verlängerter Löffelgriff bei uns bewährt!

IOTA von Black Diamond (07-2017)

Von der OutDoor in Friedrichshafen haben wir Stirnlampen vom französischen Hersteller Black Diamond mitgebracht, die ich Euch hier vorstellen möchte.

Mit 38g ist die IOTA ein sehr leichter Vertreter ihrer Zunft, bringt es aber auf 150 Lumen!

Erreicht werden diese Werte durch den fest eingebauten Akku, der wie heutzutage üblich, mittels MicroUSB-Anschluss über jeden handelsüblichen USB-Port geladen werden kann. Für die komplette Aufladung benötigt sie 2:10 Stunden (meine Messung) - ein Schnell-Laden ist nicht vorgesehen.
Das mitgelieferte kurze graue Kabel ist übrigens nicht nur Lade- sondern auch Datenkabel und kann so auch noch für andere Geräte mit passenden Anschlüssen genutzt werden.
Schaltet man die IOTA ein, so startet sie immer mit den vollen 150 Lumen.
Hält man den Taster gedrückt, dann dimmt sie runter und dann wieder hoch. Sobald man den Taster los lässt bleibt die Dimmstufe erhalten.
An der rechten Seite befindet sich ein TouchSensor. Klopft man gegen ihn, so schaltet sie wieder auf volle Leistung, klopft man nochmals dagegen, fällt sie wieder in die eingestellte Dimmstufe. Leider "merkt" sie sich die Dimmstufe nicht nach dem Ausschalten.

In der Front ist eine kleine Kontroll-LED eingebaut, die nach dem Einschalten mittels Ampelsystem den Ladezustand des Akkus Preis gibt.
Noch eine Besonderheit zeichnet die IOTA aus: Hält man den Ein-/Aus-Taster im ausgeschalteten Zustand 4 Sekunden gedrückt, so sperrt sich der Taster, ein versehentliches Einschalten im Rucksack ist somit weitestgehend ausgeschlossen.
Sie kann stufenlos um 45° geschwenkt werden, was zum normalen Nachtwandereinsatz völlig ausreicht.
Mittels Streulinse verteilt sie das Licht sehr gut.
Die Leuchtdauer beträgt bei maximaler Leistung 2 Stunden bei einer Reichweite von 40m - so die Herstellerangabe.
Ich habe die IOTA mit bis zu 5 Stunden in der hellsten Stufe laufen lassen, wobei sie nach 3 Stunden an Leuchtkraft verloren hat.
Die Herstellerangabe für die geringste Leuchtstufe lautet 40 Stunden bei 10m.
Das 20mm breite Stirnband ist lang genug, dass sie auch auf einem Helm getragen werden kann.
Und sie ist nach IPX 4 geschützt gegen Spritzwasser von allen Seiten.
Ich bin ja bekanntlich kein Freund von fest eingebauten Akkus, das finde ich bei Tablets und Handys schon sehr ...eigen, da das Gerät komplett entsorgt werden muss, wenn der Akku nach seinen 500 bis 1000 Ladezyklen das Zeitliche segnet, aber ich will erkennen, das dadurch eine Minimierung von Volumen und Gewicht ermöglicht wird und auch das universale Laden an den heute allgegenwärtigen USB-Anschlüssen.

Fazit: Mit einem Preis von € 45,- rangiert sie im Mittelfeld bei Stirnlampen und sie ist in vielen modischen Farben zu haben.

PA-T11 und PA-T13 von AUKEY (07-2017)

Im Zuge der Vorbereitungen auf unser #NordkappProjekt habe ich zwei Universal-Ladegeräte von AUKEY bekommen.

Dabei handelt es sich um den Quick Charger PA-T13 mit 34,5Watt und die Quick Charge Station PA-T11 mit 60Watt.

Der Quick Charger PA-T13 bietet 2 USB-Ausgänge.
Einen grünen mit klassischen 5V und 3A und einen roten der 3,6-12 V bei 3-1,5A liefert.
Leider ist er dennoch nicht mit meinen aus vor-mit-USB-laden-Zeiten stammenden Nokia Communicator 9300i kompatibel … dafür mit sämtlichen anderen Helferlein!

Die Quick Charge Station PA-T11 bietet 2 der roten und 4 der grünen USB-Anschlüsse.
 
Nachdem ich beide Geräte einige Wochen im Einsatz hatte kann ich sie jedem wärmstens empfehlen, muss ich nun nicht mehr für jedes der sich stetig vermehrenden elektronischen Helferlein ein eigenes Ladegerät mitnehmen.

Einen sehr ausführlichen Test mit diesen beiden und noch einigen anderen Ladegeräten aus dem Hause AUKEY findet Ihr beim Saarfuchs.

UL10 von NexTorch (05-2017)

Die Serie der EcoStar vom NexTorch hat Zuwachs bekommen!

Das neue Mitglied heißt UL10 und ist keine Stirnlampe sondern eine Lampe, die mit einem Clip an Cappi, Gürtel, Rucksack, Schulterträger, Brustgurt, Zelthimmel oder sonstwo molle-like, wo es dem User gefällt, geclippt werden kann.
Der Clip eignet sich auch hervorragend als Fuß, um sie auf dem Boden abzustellen.
Wie von den EcoStar-Schwestern (ich berichtete bereits 2015) gewohnten kann sie um 180 Grad geschwenkt und dank der kleinen Rasterung akkurat ausgerichtet werden.

Und noch etwas ist bei der UL10 anders - sie bietet kein zusätzliches Rot- oder UV-Licht mehr, sondern hat nun 3 weiße LEDs, was die Leuchtkraft auf 65 Lumen bei 3,5 Stunden (Herstellerangabe) erhöht.
Bei meinem Test mit No-Name-Batterien hat sie es in der hellsten Stufe auf 4,75 Stunden gebracht, dann ist sie in den Blinkmodus gefallen, der uns Usern mitteilen möchte, dass die Leistung der Batterien allmählich nachlässt und wir schon mal 2 Ersatz-Batterien (AAA) bereithalten sollten.
Erst blinkt sie langsam, dann immer schneller, bis sie fast einem Strob-Modus gleich kommt ... dies macht sie allerdings 55 Stunden(!) lang! Also, ist beim Beginn des Blink-Modus keine (wie bei vielen anderen Herstellern) Eile geboten um aus dem Wald zu kommen ;-)
Aufgrund des gleichen Lampengehäuses kann die UL10 auch mit ihren EcoStar-Schwestern getauscht werden.

Fazit: Wieder eine clevere und günstige Lampe aus dem Hause NexTorch!!!

Geocaching-Socken von Kunert (06-2017)

Im Zuge unseres siebenwöchigen #NordkappProjekt haben wir uns einige Geocaching-Socken aus dem Hause Kunert besorgt - als "echter" Geocacher ist es ja eine schöne Idee sein Hobby so zu vertreten.
Sicher haben viele von Euch diese Socken schon in verschiedenen Shops oder auf Events gesehen oder gar davon gelesen!

Die Socken gibt es in drei Varianten: kurz in orange, Allrounder in blau und die etwas dickere Winter-Version mit grünem Geocaching-Logo. Sie tragen sich sehr angenehm, was sicher bei der Herstellung durch einen Profi, der seit über 100 Jahren im Geschäft ist, auch erwartet werden darf. Die Bereich Über den Zehen, Sohle und Ferse sind verstärkt, wobei sie lange nicht so dick wie ein klassischer Wandersocken sind.
So setzten wir sie jetzt häufig im Alltag oder kurzen Touren ein und sie sind immer ein Hingucker!

Sehr gut gefällt mit der universale Schnitt durch den ich nicht auf Rechts und Links achten muss, sondern so wie ich sie von der Wäscheleine oder aus dem Schrank nehme anziehen kann und nicht lange nach dem perfekt passenden Gegenstück fahnden muss - aber das ist eine Geschmacksache ;-)
Einen sehr ausführlichen Test der Socken könnt Ihr beim Saarfuchs finden.
Leider hat Kunert die Produktion eingestellt und es gibt nur noch Restbestände in den verschiedenen Shops - wer also mittels Socken auf sein Hobby aufmerksam machen will, der sollte sich beeilen!

Und wer in der Nähe eines der Outlets von Kunert wohnt – der wird noch ein richtiges Schnäppchen machen können!

Hier die Adressen:

Immenstadt im Allgäu:
AlpseeOutlet
Julius-Kunert-Straße 44
87509 Immenstadt im Allgäu

Maulburg:
Kunert Group Factory Store
In der Teichmatt 14
79689 Maulburg

Mindelheim:
Kunert Werksverkauf
Trettachstraße 2
87719 Mindelheim

Montabaur:
Fashion Outlet Center Montabaur
Am Fashion Outlet
56410 Montabaur

Wustermark:
Designer Outlet Berlin
Alter Spandauer Weg 1
14641 Wustermark

Sunnersta von Ikea (04-2017)

Vor einiger Zeit hatte ich in den sozialen Medien ein Foto des Bygel vom gelbblauen Schweden gepostet, der sich bei vielen Camper/Wohnmobilisten und in unserem Cachemobil großer Beliebtheit erfreut ;-)

Der Haken an der Geschichte … der Ikea hat die Produktion des Bygel, der ursprünglich aus deren Küchenwelt entsprang, eingestellt…

Neulich waren wir im Braunschweiger Ableger zum 5.TFTP-Event und sind mal wieder durch den Laden geschlendert... und, oh Wunder es gibt ein Nachfolger, nebst Haken ... auch hier haben wir die Vorgänger in unserem mobilen HQ verbaut.
Bekanntlich sagen Bilder ja mehr wie tausend Worte und so habe ich ein paar Bilder des alten Bygel und des neuen Sunnersta gemacht.

Sunnersta
ist nicht mehr oval wie sein Vorgänger sondern viereckig, hat keine Wasserablauflöcher mehr und die Aufhängung ist etwas schmaler geworden und mit einer Nut versehen, die ihn besser, wie ich finde, an den Handgriffen unseres Fuhrparks fixiert. So ist jetzt auch eine Ablage an den Gurten möglich ;-)

Die Haken, die ich mit einem Fön den Streben im HQ und Handgriffen im Cachmobil angepasst habe sind jetzt aus einem festeren Kunststoff und haben als Aufhängung eine größere Öse bekommen, die nun perfekt beim HR-V und Twingo 1 um die Handgriffe passen ohne Gefahr zu laufen, dass sie "abspringen".

Der Sunnersta bzw. die 5 Haken der Serie kommen übrigen schmale € -,49 !!!

...was will man mehr?

...naja, vielleicht noch eine andere Farbe? Weiß ist ja nicht jedermanns Sache ;-)