miniHomer (09-2010)

minihomer miniHomer
Seit einer Woche teste ich den miniHomer den schon einige am letzten Wochenende auf dem Cachathon bewundert haben.
Er ist eigentlich mit seinen 250.000 Trackpunkten ein Datenlogger, hat aber durch Firmware-Updates ein paar Funktionen bekommen, die ihn auch für Geocacher interessant machen.
Mit lediglich zwei Tasten bewegt man sich durch das übersichtliche und nahezu selbsterklärende Menü bzw. Seiten. Er hat 5 Sympole, die ich vor Ort als Wegpunkt speichern kann, so das Fahrzeug, was ich irgendwo abstelle, oder meine Unterkunft, die ich wiederfinden möchte. Diese Punkte können auch mit der PC-Software erstellt und auf den miniHomer überspielt werden. Die PC-Software, Treiber und sehr verständlich geschriebene Anleitungen in Deutsch gibt es zum freien Download.
Der Treiber läßt sich auch unter Windows 98se installieren! Leider will sich die Software selbst aber nicht mit sowas altem anfreunden - aber auch so eröffnen sich alten Systemen ein paar Möglichkeiten...
Natürlich kann er die aktuellen Koordinaten anzeigen und man kann eine Koordinate so eingeben - ideal also für den Mittagspausen-Tradi ;-)
Noch ein paar Fakten:
Nur 42g leicht, entsprechend klein (siehe Foto mit bekannten GPS / im zweiten Bild ein Vergleich der Tracks auf einem Weg - miniHomer/gelb, 62st/schwarz und exploristGC/türkis - wobei hier der Aufzeichnungsintervall unterschiedlich eingestellt war...), 12 Stunden Betriebszeit mit einer Akkuladung, IPX6, und eine "ernstzunehmende" Öse - da kenne ich ganz andere Varianten...
Fazit: Der miniHomer ist ein richtiges Schnuckelchen und mit € 79,95 ideal als Zweit-GPS/Datenlogger oder für Kids, denen man noch nicht das große GPS anvertrauen mag!

Kuusaa (08-2010)

kuusaa
Seit zwei Monaten teste ich den Kuusaa von Feelmax.
Der finnische Hersteller hat hier einen mit 184 g (Größe 41) ultraleichten Schuh entwickelt, der vor allem für Barfußläufer gedacht ist.
Eine hochwertige 1,2mm starke Conti-Gummisohle, Meshmaterial ein Tankazug zum fixieren, eine Schlaufe zum An-den-Rucksack-hängen und eine einfache Einlegesohle lassen ihn aus kaufmännischer Sicht auch sehr interessant werden. Der Schuh erhebt nicht den Anspruch Komfort zu vermitteln, sondern eben den normalerweise barfuß laufenden Menschen etwas Schutz zukommen zu lassen. Durch die leichte Bauweise und Verzicht auf irgendwelche Verstärkungen, kann er beliebig gefaltet oder gestopft werden und findet so in jedem noch so vollem Gepäck Platz.
Ich habe ihn während der letzten Monate vorwiegend als Lagerschuh nach den Wanderungen auf der Hütte oder Zeltplatz genutzt. Gut kann man mit ihm auch schwimmen gehen oder als einfachen Schuh im Paddelboot einsetzen. Auch auf etwas längeren Strecken hatte ich ihn an, hier gilt es sich an eine eher trippelnde und mit dem ganzen Fuß aufsetzende Laufweise, wie man sie häufig bei Naturvölkern beobachten kann, zu gewöhnen.
War ich anfangs skeptisch eben wegen der dünnen Gummisohle, so bin ich nach dieser Zeit doch sehr positiv überrascht, dass sich nur kleinste Ablauferscheinungen einstellen. Ferner habe ich durch ihn das Barfuß- bzw. Fast-Barfuß-Laufen entdeckt, was ja dem gesamten Bewegungsapparat zuträglich sein soll. Und als ewiger Gewichtsfetischist, einen superleichten Hütten- und Ersatzschuh - wer noch mehr Gewicht sparen will, kann auch auf die Einlegesohlen verzichten und diese mit denen den Hauptwanderschuhs durchtauschen. ;-)
Fazit: Für € 59,95 bekommt man den ultraleichten Schuh, der sich durch hervorragende Qualität auszeichnet!

geomate.jr (07-2010)

geomate.jr geomate.jr
Auf dem Geowoodstock VIII hatte ich die Möglichkeit mit dem geomate.jr etwas rumzuspielen.
Es ist klein und handlich, allerdings nicht wasserdicht. Mit zwei AAA kommte es lt. Hersteller auf 18Std. Laufzeit - so lange hatte ich es dann doch nicht in den Händen ;-)
Das einfache LCD-Display ist immer gut ablesbar.
Das speziell für Kinder entwickelte GPS macht durch seine einfache und intuitive Handhabung auf sich aufmerksam, so sind schon Vierjährige mit dem GPS zum Geocachen losgezogen - erfolgreich wohlgemerkt!
Mit lediglich zwei Tasten (abgesehen von der Ein-/Ausschalttaste) arbeitet man sich durch das kurze übersichtliche Menü. Auf dem geomate.jr sind 250.000 Geocaches vorinstalliert. Hierbei handelt es sich um Tradis aus der Datenbank von Groundspeak Inc., ohne Listing, lediglich der GC-Code, die Größe und die Schwierigkeitsgrade werden übertragen. Mit einem Update-Kit (US$ 24,95) kann man die Datenbank im geomate.jr aktuallisieren, auch ist es möglich eigene Caches bzw. Wegpunkte am PC zu erstellen und auf da GPS zu übertragen. An dem Gerät selbst können keine Wegpunkte eingegeben oder editiert werden, was gerade beim Einsatz mit jüngeren Kindern von Vorteil ist - kann so doch kein Cache versehentlich gelöscht oder verschoben werden!
Fazit: Ein kleines handliches GPS - mit dem auch schon die jüngsen Kids in die Natur gelockt werden können und mit einem Preis von US$ 69,95 auch hierzulande als günstiges Einstiegs-GPS zu erwarten.

Garmin 78s (06-2010)

garmin 78s garmin 78s
Auch hatte ich auf dem GPS-Festival 2010 etwas Zeit mit dem neuen 78s herumzuspielen ;-)
Vieles, was ich beim 62s gefunden habe trifft auch auf das 78s zu.
...und es hat die serielle Schnittstelle!
Wie auch beim 62s kann das 78s auch Bilder, die mit Wegpunkten verknüpft sind, darstellen!
Fazit: Garmin ist hier die Symbiose der Funktionalitäten der alten 76er- und neuen Oregon-Firmwaren gelungen ;-)

Magellan Tough-Case (07-2010)

magellanToughCase
Auf dem Geowoodstock VIII hat Magellan seine Neuheiten präsentiert.
Neben einem speziellen eXploristen für Geocaching war vor allem für die User von iPhone und iPod touch ein Tough Case interessant.
In ihm wird der Liebling wasserdicht untergebracht. Integriert ist ausserdem ein GPS-Chip und ein Akku, womit die Laufzeit des Appels deutlich verlängert wird.
Das Case ist sauber verarbeitet und macht einen guten Eindruck.
Wie die Preise für den europäischen Markt aussehen werden, war den Mitarbeitern allerdings nicht zu entlocken...
Fazit: So wird der iLiebling nun outdoor-tauglich ;-)

Garmin 62s (06-2010)

garmin 62s
Auf dem GPS-Festival 2010 konnte ich schonmal mit dem neuen 62s herumspielen ;-)
Trotz der kurzen Zeit konnte ich ein paar seit langem vermissten Funktionalitäten wiederentdecken!
So können wieder verschiedene Töne, wie für Alarme und Tasten einzeln an- und abgewählt werden.
Auch Annäherungsalarme sind wieder möglich - wobei "mein" Gerät sie nicht optisch darstellen konnte, was sicher an dem Status der Firmware liegt.
Im Kalender werden wieder Einträge vermerkt, wie "Wegpunkt: angelegt"
Und wenn ich mich im Menü ganz bis nach unten bewege, dann geht es nach einem kurzen Stopp wieder oben los - kann ja jedes Handy, aber die Colorados, Dakotas und Oregons halt nicht - was mich immer nervt!
Das Display ist auch wieder hell und kann tagsüber ohne Hintergrundbeleuchtung gut abgelesen werden - dafür wieder mit 160x240 etwas pixliger. Allerdings ist es nicht, wie bei Dakota und Oregon, versenkt - also, Vorsicht beim Ablegen auf dem Display oder Folie benutzen!
Was ihm für meine Verhältnisse fehlt ist die serielle Schnittstelle - auch wenn einige Quellen im Netz das Gegenteil behaupten - Nein, sie fehlt ;-(
Ansonsten hat es die Geocachingfunktion, ANT und vieles was man von Oregon und Co. kennt und liebgewonnen hat. - Allerdings fehlt der Bildbetrachter, lediglich Fotos, die mit POIs verknüpft sind, können angezeigt werden.
Der Kompass kennt z.Zt. nur automatisch oder aus, auch kann er nicht mit Drücken der Page-Taste an- oder abgeschaltet werden.
Fazit: Garmin ist hier die Symbiose der Funktionalitäten der alten 60er- und neuen Oregon-Firmwaren gelungen ;-)