HiNation HiLight (07-2011)

HiLight HiLight HiLight
Als Fan von Solarenergie on Tour ist mir ein Prototyp der HiLight zur Verfügung gestellt worden.
Mit gut 400g ist sie kein Leichtgewicht, dafür aber auch kein Spielzeug des Windes in entsprechenden Situationen. Zwei ca. 20cm lange und 20mm breite Gurtbänder dienen der Befestigung an Rucksack etc.
Die monokristalline Zelle liefert beim Prototyp in der Spitze 660mA bei 3,5V (2,3W) mit der der fest eingebaute 3900mAh-Akku geladen wird. Dieser kann auch extern über den zum zukünftigen Handystandard erklärten microUSB-Anschluß geladen werden. Ebenso besteht die Möglichkeit mit der HiLight über den zweiten, normalen USB-Anschluß ein Handy oder andere elektronische Geräte mit 5V zu versorgen.
Vier grüne LEDs seitlich am Gehäuse rechts vom Einschalter geben Auskunft über den Ladezustand des Akkus. Eine rote LED links des Schalters signalisiert durch die Intensität der Leuchtkraft, wie stark die Sonneneinstrahlung und damit die ankommende Sonnenenergie ist.
Klou ist die integrierte 1-Watt-LED, die in zwei Stufen für 10 bzw. 20 Std. Licht spendet.
HiNation hat die erste Generation erfolgreich in Nairobi bei Entwicklungshilfeprojekten getestet und sucht nun Vertriebspartner.
Der Haupteinsatz wird Hierzulande besonders bei kleine und größere Gruppen zu erwarten sein, die ohne viel Komplikationen/Bastelei abends den Rastplatz ausleuchten wollen oder müssen.

VarioTek Mobile Power Pack VT-PP-310 (07-2011)

VT-PP-310 VT-PP-310 VT-PP-310
Bei der Vielzahl von technischen Helferlein, die der Outdoorbegeisterte mit zu seinen Touren nimmt, wird die Frage nach deren Energieversorgung immer lauter.
Denn nicht immer kann man, wie bei vielen GPS die verbrauchten Batterien oder Akkus austauschen, man denke mal an die vielen iIrgendwas.
Und nicht jedes Helferlein bzw. dessen Ladeelektronik kommt mit wechselnden Strömen klar, wie es bei Solarzellen aufgrund der unterschiedlichen Bewölkung häufig vorkommt. Bleibt also nur die Lösung über einen Zwischen-Speicher, wie der VT-PP-310 von VarioTek.
Mit 98 x 52 x 9 mm ist er sehr flach und bringt gerade mal 62g auf die Waage, hat einen miniUSB-Anschluß, der standatmäßig Ladung annimmt. Möchte man nun sein leeres Handy wieder aufladen, nimmt man das im Lieferumfang enthaltene miniUSB-Kabel nebst passenden Adapter fürs Handy, drückt den silbernen Knopf und schon kommen aus dem miniUSB-Anschluß konstante 5,5V und max. 600mA. Somit ist eine gleichbleibende Stromversorgung und Ladung von dem energiehungrigen und ach so sensibelen Alltagshelferlein gesichert.
Einziger Nachteil: der Akku kann nicht gleichzeitig ge- und entladen werden, daraus resultiert aber auch der Vorteil, dass man sich nicht mit unterschiedlichen Anschlüssen vertun kann.
Fazit: Für € 39,95 eine universale Möglichkeit Handys und Co. energietechnisch wieder auf die Sprünge zu helfen.

Klenz Wet Towel (05-2011)

wet towel Fivezone wet towel Fivezone wet towel Fivezone
Auf der ISPO11 hatte ich Gelegenheit ein paar Testmuster des Klenz Wet Towel von fivezone zu bekommen.
Diese habe ich nun unter verschiedenen Bedingungen getestet, u.a. nach einer Tageswanderung mit gaaaanz viele Pollenflug im Harz.
Handtuch ist nicht die richtige Bezeichnung, besser Waschlappen bzw. -tuch oder überdimensionales Erfrischungstuch.
Interessanteste Erfahrung für uns hierbei die genaue Dosierung der Feuchtigkeit, kein Tropfen nach Entpacken und sobald die abgetrocknete/abgewaschene Körperstelle behandelt wurde, ist die Feuchtigkeit wieder verschwunden.
Tatsächlich fühlten und rochen wir nach Anwendung wieder frisch und waren auch wirklich sauber, sogar die barfussgelaufenen Füße!
Die 120x60cm Variante reichte bei uns bei jeder Anwendung für beide - gut, wir bringen auch nicht so viel Oberfläche mit wie manch ein anderer, soll heißen: mit dem Handtuch hat jeder genug Reserven, um sich gründlich zu waschen.
Wo setzt man diese Art Tücher nun ein? Ideal immer dort wo, aus welchen Gründen auch immer, kein Wasser zum Waschen zur Verfügung steht, z.B. wenn doch irgendwo auf einem Berggipfel genächtigt wird.
Ab Sommer werden die Tücher in Verschiedenen Varianten bei fivezone zu erwerben sein. Das besprochene Testmuster für € 4,90

GARMIN Colorado 300 im Fitness-Test (12-2010)

colorado 300 ant gurt screenshot garmin connect colorado 300 temperatur
Über Weihnachten war ich mit Garmins Stiefkind und einem ANT-Gurt unterwegs.
Man mag sich erinnern, dass der Colorado einige Funktionen hat, die die nachfolgenden und vorangegangenen Garmins nicht haben, z.B. die Angabe der Lufttemperatur, die natürlich auf der Platine im GPS gemessen wird!
Aber eine Information, die ich für sehr interessant halte und, wenn man den aufgezeichneten Track (auf dem Colorado vorher unter Tracks -> aktueller Track archivieren, als GPX-Datei speichern) in seinem Garmin-Connect-Konto manuell hochlädt, bekommt man nicht nur den Streckenverlauf nebst Höhenprofil und Herzfrequenz, sondern auch noch die gemessene Temperatur grafisch dargestellt.
Finde ich schon cool, bekomme ich von keinem anderen GPS geliefert!
In dem Zusammenhang habe ich die Sprachdatei German.gtt editiert (ersetzt das Orginal) und German_User.gtt (einfach als zweite Datei in das Verzeichnis /Garmin/text/ kopieren, individuelle Änderungen werden bei einem Update so nicht überschrieben!) geschrieben, da sich im Orginal hinter "Detailbegrenzung" die Option "Track löschen" verbirgt - Benutzung auf eigene Gefahr, etc. - kennt Ihr ja!
Fazit: Bestätigt mal wieder: "alt ist nicht gleich schlecht" ;-)

mio Spirit V575 TV (03-2011)

mio Spirit V575 tv mio Spirit V575 tv mio Spirit V575 tv
Seit kurzem bin ich mit einem Spirit V575 TV vom mio unterwegs.
Als User eines etwas betagten Nüvis finde ich hier einige Funktionen, wie die einstellbare Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, oder die Menütaste an der linken Seite des Gerätes, mit der ich aus jedem noch so tiefen Untermenü in das Hauptmenü zurück kommen, die mir bisher unbekannt waren.
Im Vergleich zum Nüvi ist die Steffi im Spirit etwas wortkarger, dafür aber bestimmt und an kniffeligen Punkten unterstützt sie den orientierungslosen Fahrer mit Zusätzen wie "...an der Tankstelle rechts..."
Die großen Tasten von denen jede eine eigene (und wie ich finde, logische) Farbe hat sind übersichtlich angeordnet.
Das Spirit glänzt durch ein intuitives Bedienkonzept, eben ohne viele technische Spielerei, die man oft so gerne verstellt und hinterher nicht mehr weiß was man wo verstellt hat und wie es wieder richtig gerückt wird.
Sehr interessant finde ich neben den schon gewohnten mp3- und Video-Playern, das ich nun auch überall mit dem Spirit der Fernsehlust frönen kann ohne noch ein zusätzliches Gerät mitzunehmen – es fügt sich so super in unser Konzept des HauptQuartiers ein ;-)
Im TV-Betrieb langt der Akku für 50 Minuten, wobei der Spirit sich bereitst nach 20 Minuten über mangelnden Batteriestand beklagt, aber doch noch unerwartet lange durchhält.
Fazit: Das mio Spirit V575 TV ist ein einfach zu bedienendes Navi ohne Schnickschnack, besonders für Menschen geeignet, die sich nicht erst stundenlang mit Gerät oder Bedienungsanleitung auseinander setzen wollen!

PowerGuy SPX.950 (12-2010)

powerguy spx.950 rückseite powerguy spx.950 und garmin forerunner 310 xt
Bei dem PowerGuy SPX.950 handelt es sich mit 115 x 58 x 12 mm um ein recht kleines und mit 95g auch leichtes Solar-Modul mit einem internen Akku. Hierbei handelt es sich um einen Standard-Handy-Akku des Typs BL-5C(3,7 V/1000 mAh), der z.B. auch in dem TwoNav Sportiva eingesetzt wird. So kann man je nach Geräteauswahl, den Akku einfach durchtauschen und umgeht das leistungsfressende Hin- und Herladen der verschiedenen Systeme.
Sehr schön auch, dass es noch genügend Spielraum unter dem Deckel zum Akkufach gibt, so können noch SOS-Speicher-Karten mitgenommen werden, ohne sie lange sonstwo im Rucksack suchen zu müssen. Ausgestattet mit verschiedenen Adaptern und zwei Kabeln können so die verschiedensten gängigen Handys geladen werden.
Aufgrund des Auto-Sense-USB-Ausganges können auch Geräte wie einige Nokias, die nicht 5 V sondern 5,3 V Ladespannung benötigen, versorgt werden. Drei LEDs geben über die Leistung der Solarzelle und bei betätigen des Tasters auch über den Ladezustand des Akkus Auskunft. Die Leistung der verbauten monokristallinen Solarzellen liegt bei 0,55 Watt bei einem maximalen Ausgangsstrom von 110 mA, was natürlich bedeutet, dass ein Einsatz nur an Tagen mit Sonnenschein und in Verbindung mit kleineren Geräten, wie MP3-Player, iPod-Shuffle, miniHomer, Sportiva (aufgrund der Austauschbarkeit des Akkus) und Handys am sinnvollsten ist, das Laden von Mignon-Akkus macht mit diesem Modul wenig Sinn, dafür bietet PowerGuy aber auch entsprechende leistungsfähigere Solar-Lösungen (z.B. das SX.300 - da schreib ich schon noch was zu) an.
Und sollte die Sonne mal nicht scheinen, so kann der interne Akku über einen Standard-Mini-USB-Anschluß aufgeladen werden.
Wasserdicht nach IPX ist das SPX.950 nicht, hat in der Praxis aber stundenlangen Nieselregen und Regenschauer überstanden.
Fazit: Für € 34,90 bekommt man ein günstiges und kleines Modul, um den kleinen Verbraucher des Alltages wieder etwas Energie durch die Sonne zukommen zu lassen.